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  • Fußball bei der Junghundeschau

    Die Fußball-Europameisterschaft und das Ergebnis der deutschen Mannschaft gegen Dänemark am Samstag strahlt aus bis zur Junghundeschau der Deutschen Schleppjagdvereinigung: Programmänderung. „Aus gegebenen Anlass“ verschiebt sich der geplante Ablauf am 5. Juli, Freitag. Das Treffen der Schleppjagdbegeisterten mit den Meutehaltern beginnt schon um 17 Uhr. Das Fußballspiel Deutschland – Spanien wird im Schloss auf der Leinwand übertragen. Die Vorberichtung der Hounds durch den Tierarzt wird damit ebenfalls vorgezogen. Die Veterinäre Jochen Schlesies und Chris Gabrielse stehen ab 16 Uhr bereit.

  • DSJV-Junghundeschau 2024

    Klein und ganz besonders familiär wird sie sein in diesem Jahr. Zur Junghundeschau der Deutschen Schleppjagdvereinigung (DSJV) treffen sich die Meutehalter und Jagdreiter am 6. Juli, Samstag am Domizil des Rheinisch-Westfälischen Schleppjagdvereins in Hünxe-Drevenack als Ausrichter. Auf dem Schauring vor dem Haus Schwarzenstein paradieren Foxhounds und Beagles mit dem Karriereziel „Meutehund“ vor Augen. Gezeigt werden Hündinnen und Rüden im Alter bis 25 Monate und Ankäufe, die bislang noch nicht vorgestellt wurden. Diese „Formwertüberprüfung“ oder auch „Materialprüfung“, wie Reiter sie nennen würden, ist Voraussetzung für einen Eintrag in das Stammbuch des Jagdgebrauchshundeverbandes. Als Richter für die Foxhounds fungieren in diesem Jahr Alexandra Baum vom JGHV und Frank Theunissen, Huntsman der niederländischen Soestdijk-Meute. Robert Zurl bewertet wieder die Beagles. Die tierärztliche Kontrolle haben Jochen Schlesies und der Zuchtreferent der DSJV, Chris Gabrielse. Sie stehen am Freitag ab 17 Uhr für die Vorberichtung bereit und ab 19 Uhr wird auf dem Vorplatz des Haus Schwarzenstein gefachsimpelt und „Pikörlatein“ gesprochen. Anmeldungen zum Abendessen bei Julia Wiesehahn unter mail j.wiesehahn@ibk.de   Hier das Programm für den 5. und 6. Juli:

  • (Fast) unverändert: Ursulum2024

    Die Zeiten ändern sich – oder doch nicht? Ursel Bülthuis ist nicht mehr die reitende Jagdherrin für die nach ihr benannte Sommerjagd in Isernhagen, in 2024 am 14. August, Mittwoch – aber Eugen Klein, der über Jahre die Herbstjagd des Vereins geprägt hat, springt für sie ein. Und die nach Bülthuis benannte „Ursulum“ eröffnet auch weiterhin die Saison der Niedersachsenmeute. „Ich leide wirklich, dass ich nicht mehr reite. Aber mit vollem Herzen und Eifer kümmere ich mich wie immer um die ganze Orga“, versichert die 84-jährige, die 18 Jahre lang das Sommer-Event geprägt hat, ob mit oder ohne Pferd. Das Programm für die Ursulum2024 steht: Die Reiter treffen sich hinter dem Gelände des ehemaligen Volmers Hof, Burgwedeler Straße 141 in Isernhagen, genau dort, wo vor 154 Jahren die Isernhagener Jagdtradition der Reit- und Fahrschule der Kavallerie Hannover begonnen hat. Stelldichein auf dem Hof von Adolf Weitz, Burgwedeler Straße 141, ist um 18 Uhr. Abritt eine halbe Stunde später und das Halali wird zu 20 Uhr geplant. Die Jagdstrecke führt über vier Schleppen, etwa neun Kilometer mit rund 20 festen, klobigen Hindernissen einschließlich der bekannten Hecken, die jetzt als „mittel anspruchsvoll“ eingestuft sind. Geritten wird in vier Feldern, wobei des letzte für berittene Zuschauer vorgesehen ist, die in erster Linie mit guter Laune in gesetzterem Tempo unterwegs sein wollen. Die Zuschauer werden wieder auf Treckergespannen gefahren. Die Jagdsignale geben die Bläser der Gruppe bien aller Verden und dann kann es losgehen. Weitere Info über Ursel Bülthuis, Telefon 0174 63 36 000. Foto: Archiv S24

  • Jagdreiterlehrgang beim HSJV

    Ein Sommerwochenende zum Lernen und Spaß haben: einen Jagdreiterlehrgang für alle Altersgruppen (ob Reiter oder Pferd) bietet der Hamburger Schleppjagdverein am 20. und 21. Juli auf dem Meutehof in Vierhöfen an. Das Programm auf Gut Schnede beginnt am Samstag um 11 Uhr und abends wird gegrillt. Der Sonntag startet um 9.30 Uhr mit Meutearbeit und nach einem gemeinsamen Frühstück wird um 11 aufgesessen zu einem Ritt mit den Hunden. Der Lehrgang wird geleitet von Hans-Peter Schwingen. Der Pferdewirtschaftsmeister kommt aus Vierhöfen und Kurse für Sicherheit im Gelände und „Draußen-Reiter“ sind ein Schwerpunkt seiner Arbeit. Foto: Archiv S24

  • Jugendcamp mit Zelten und Reiten

    Mit einem attraktiven Abenteuer-Angebot wollen die Jagdreiter Fulda jetzt Jugendliche zum Reiten ins Gelände locken. Geboten wird ein Jugendcamp mit Pferden und Übernachtung im Zelt am 13. und 14. Juli in Steinau. Treffen für das jagdliche Camp ist am Samstagnachmittag am Ulrichsberg 7 in 36396 Steinau. Vor dem ersten Ritt werden zuerst die Paddocks errichtet und dann gibt es Erklärungen zum Reiten im Gelände. Wenn die Pferde versorgt sind und die Zelte stehen, dann wird gekocht, und das Lagerfeuer flackert. Am Sonntagmorgen ist Abritt um 12 Uhr und das „Halali“ gegen 14.30 Uhr. Der Spaß kostet 20 Euro und Zelt und Paddockmaterial muss jeder selbst mitbringen. Anmeldungen bei beate.kraus@mnet-mail.de oder Telefon 0171 264 77 10.

  • Top-Nennungen für Luhmühlen

    Das Nennungsergebnis der Longines Luhmühlen Horse Trials ist ein Power-Paket an Topstars des Vielseitigkeitssports. „Im olympischen Jahr, kann man sich oft nicht sicher sein, wie die Reiter ihre Saison planen, aber dieses Nennungsergebnis ist absolut gewaltig. Hier zeigt sich, dass Luhmühlen mit seinen großartigen Prüfungsbedingungen auf All-Wetter-Plätzen für Dressur und Springen sowie der Geländestruktur eine feste Größe im Sport ist“, bringt TGL-Geschäftsführerin Julia Otto das Nennungsergebnis der Longines Luhmühlen Horse Trials auf den Punkt. Gerade noch mit Holsteiner Vitali in Badminton, jetzt für Luhmühlen genannt: Tim Price (NZL) Sowohl in der Longines CCI5*-L als auch in der CCI4*-S Meßmer Trophy, zugleich Deutsche Meisterschaft, haben die derzeit besten Reiter ihre Top-Pferde genannt. „Beide Prüfungen versprechen absoluten Spitzen-sport. Besucher und Fans können sich auf große Namen aus der ganzen Welt, auf Olympiasieger, Welt- und Europameister, freuen. Dabei sind unter anderem Jonelle und Tim Price aus Neuseeland. Aus Großbritannien reist ebenfalls ein sehr starkes Kontingent an - unter anderem Ros Canter, Laura Collett, Yasmin Ingham und Tom Mc Ewen. Insbesondere in der Longines CCI5*-L ist ein überaus starkes britisches Nennungsergebnis zu verzeichnen.“ gen in der Longines CCI5*-L: „Die Möglichkeit an dieser prestigeträchtigen Prüfung teilzunehmen, ist für unsere Top-Reiter ein absolutes Highlight, ein großes Ziel das sie erreichen möchten.“ Weitere starke Nationen haben ebenfalls genannt – unter anderem Australien, Belgien, Frankreich, Irland, Italien und Schweden. Alles was im deutschen Vielseitigkeitssport Rang und Namen hat, will nach Luhmühlen kommen. Die meisten deutschen Reiter nutzen die CCI4*-S Meßmer Trophy, in der Hoffnung, die deutschen Farben in Paris zu vertreten. Genannt haben unter anderem Sandra Auffarth mit Viamant du Matz, Michael Jung mit fischer Chipmunk FRH und Kilcandra Ocean Power, Ingrid Klimke mit SAP Asha P und Equistros Sienna just do it, Julia Krajewski mit Nickel und Christoph Wahler mit Carjatan S. Für die Longines CCI5*-L haben Nico Aldinger mit Timmo und Libussa Lübbeke mit Caramia genannt. Julia Otto und das große Team arbeiten ganzjährig daran, die Longines Luhmühlen Horse Trials erfolgreich zu vermarkten, um den Sportlern eine optimale Bühne zur Verfügung zu stellen: „Es freut uns immer besonders, wenn die Titelverteidiger erneut planen, an den Start zu gehen und natürlich, wenn amtierende Medaillensieger der großen Championate kommen. Einzelne Titel und Erfolge hervorzuheben ist bei diesen Namen fast unmöglich und oft ist es ja der berühmte Mix, der für tolle, sportliche Turniere sorgt.“ Die Übertragung der Longines Luhmühlen Horse Trials: NDR live Samstag, 15. Juni 2024 14.30 - 15.00 Uhr, Sonntag, 16. Juni 2024 13.45 - 14.45 Uhr Horse & Country Livestream, alle Tage, beide Prüfungen (deutsch/englisch; gebührenpflichtig) Nennungsergebnis und vorläufiger Zeitplan: www.luhmuehlen.de Kartenvorverkauf: www.ticketmaster.de Aktuelle Änderungen und Neuigkeiten: www.luhmuehlen.de Text TGL und Foto: PS

  • 20 Jahre Rheinland-Jubiläum "xxl"

    Die Rheinlandmeute ist 20 geworden, und der Geburtstag wurde gefeiert wie man es im Westerwald macht und man es von der Familie Siegel kennt: ganz groß, über drei Tage des Pfingstwochenendes und mit ganz vielen Freunden, aus der Nachbarschaft, mit Jägern, Bläsern und vielen Jagdreitern aus befreundeten Meuten. Die Besucher des Wiesbadener Schloßpark-Turniers wollen wir mal nicht dazu rechnen, aber auch die hatten Anteil an der Geburtstagsfeier: Zur „Nacht der Pferde“ boten die Rheinländer wieder den traditionellen Auftritt, gemeinsam mit der Vogelsberg. Rund 40 Foxhounds und Beagles gemeinsam auf dem Turnierplatz, der sonst dem „großen“ Sport gehört und gefolgt von wohl 60 Reitern. Der strömende Regen konnte die Stimmung dabei nicht dämpfen. Eine organisatorische Meisterleistung boten die Gastgeber am Samstag bei ihrer Einladung zu einem „Genussritt durch den Stebacher Wald“. Versprochen war eine „kulinarische Reise mit genussvollen Momenten für Leib und Seele“ und das wurde es auch. Bei einem entspannten Ritt im Schritt ohne Hunde durch den maigrünen Wald wurden Reiter und Unberittene im Planwagen an verschiedenen Ständen vorbeigeführt, wo es interessante Köstlichkeiten zum Probieren gab und sogar eine Weinprobe verkostet wurde. Die schiere Anzahl der Gäste, die hier bestens betreut wurden, macht staunen: 65 Reiter und wohl ebenso viele Fahrgäste, also „mal eben“ 130 Personen. „Zum Glück hatten wir viele Helfer, auch solche, die sonst gar nichts mit uns zu tun haben“, ist die Sprecherin der Meute, Kim Ströder jetzt noch dankbar. Im Innenhof des Hotels Tannenhof – bekannte „Basis“ der Rheinlandmeute – ging es am Abend gemütlich weiter. „Standesgemäßer“ Abschluss der Rheinland-Festtage war die Schleppjagd am Sonntag, wieder mit knapp 60 Reitern und Gästen der Hardt-Meute, aus Cappenberg, vom Vogelsberg und sogar aus Bayern. Sechs Schleppen legte das Familienoberhaupt Horst Siegel, beritten mit einem Pferd seines Sohnes. Der Boden war tief nach den vorausgegangenen Dauerregenfällen, aber am Sonntag schien dann sogar die Sonne.  Besonders gern gesehene Gäste waren die (Schieß)-Jäger aus dem Umland. Sie zeigten sich besonders beeindruckt von der Arbeit der Hunde und ihrem Appell. Den musikalischen Rahmen boten die zahlreichen Bläser. Neben Gästen aus Jülich und vom Hegering Hausen trat die starke Truppe der Rheinlandmeute an. Bei der Siegel-Meute sind eben auch die Geburtstags-Ständchen Größe XXL. Text: Petra Schlemm und Bilder: Timo Haas und Peter Jäger/www.givemeasmile.de

  • Frank Houghton-Brown (1965 - 2024)

    Als internationaler Richter bei der Junghundeschau der Deutschen Schleppjagdvereinigung DSJV in Schwarzenstein hat er über mehrere Jahre das Zuchtgeschehen bei den Foxhounds in Deutschland mitbestimmt. Jetzt ist Frank Houghton-Brown im Alter von gerade eben 59 Jahren gestorben. Sechs Wochen nach seinem Geburtstag im April ist er seiner lange währenden Krebserkrankung erlegen.   Ein Leben für Hounds, die Jagd und Pferde ist zu Ende gegangen. Schon in seiner Schulzeit an der renommierten Stowe School in Buckingham hat er die Beagles am College geführt. Später ging er für kurze Zeit als „terrierman“ zu Captain Ian Farquhar, der damals noch bei der Bicester & Warden Hill Meute im Einsatz war und bevor er zum „Urgestein“ der Beaufort Meute wurde. 1990 wurde Houghton-Brown zum Joint Master und Huntsman der Middleton Hunt in Yorkshire ernannt, die damals noch vier Mal wöchentlich im Einsatz war. Über vierzehn Seaons leitete er diese Meute bevor er in gleicher Position zur Tynedale gewechselt ist. Nach neun Jahren in Northumberland hängte er die Jagd hinter den Hounds an den Nagel und ging zurück nach Hause um die elterliche Farm in Northamtonshire zu übernehmen. Mit seiner Frau Claire und seinem noch jungen Sohn Noel lebte er dort bis zu seinem Tod. Die Hunting Community betrauert ihn tief. Frank Houghton Brown (l.) mit Rory Knight Bruce In Schwarzenstein hat Houghton-Brown seit 2006 gerichtet. Sein letzter Einsatz dort ist für 2011 verzeichnet. Bei der Hound Show in Peterborough hat er noch länger seine Urteile im Ring der Foxhounds gefällt, oft gemeinsam mit Andrew Sallos, der ebenfalls längere Zeit in Schwarzenstein Entscheidungen getroffen hat. Text und Bild: Petra Schlemm

  • Freundeskreis Schleppjagd wird aktiv

    Schleppjagden fördern ohne Mitglied einer Meute zu sein oder allein als Jagdveranstalter auftreten zu müssen – das geht jetzt mit dem Freundeskreis Schleppjagd Lüneburger Heide. Der Initiator Dr. Gerhard Bosselmann hat inzwischen mehr als 100 Mitglieder - „sind sie ja gar nicht, denn wir sind ja kein Verein“ – für diese Idee gewonnen. Viele dieser Non-Members sind ehemals Angehörige des Hamburger Schleppjagdvereins, „aber auch viele andere Interessierte“. Ein eingetragener Verein soll das Konstrukt Freundeskreis nicht werden. „Diese ganzen Verkrampfungen einer Vereins-Organisation wollen wir nicht, und wir wollen auch niemals eine eigene Meute. Aber wir wollen gemeinsam alle an einem Strang ziehen und dafür sorgen, dass die bestehenden Meuten in wirtschaftlich schweren Zeiten genügend Meets haben,“ so Bosselmann. Zurzeit wird zumeist mit den Böhmer Harriern geritten, „aber wir sind nicht prinzipiell gegenüber anderen verschlossen.“ Gut 60 Angehörige des Freundeskreises sind aktive Reiter, die sich treffen zu gemeinsamen Unternehmungen mit und ohne Hunde und auch Jagden veranstalten. Acht Termine sind für den Herbst anvisiert. Eine ganze Gruppe kümmert sich um diese Veranstaltungen, sodass der Aufwand als Veranstalter für den Einzelnen überschaubar bleiben soll. Einen Meutespaziergang gab es bereits und einen Ausritt im Mai - mit nettem Abschluß natürlich. Und weitere Pläne gibt es auch reichlich: Auftakt ist ein Lehrgang für Reiter, die das Jagdreiten kennenlernen wollen, am 6. Juli auf dem großen Turnierplatzgelände in Luhmühlen. Eine Early Morning Hunt soll um 5 Uhr morgens mit einem gemeinsamen Frühstück beginnen, der Plan für einen Sundowner Ride ist selbsterklärend. Das Boxing Day Meet am zweiten Weihnachtstag könnte ein St. Stevens Day Meet nach irischem Vorbild werden, „mit Guiness und Irish Stew hinterher“. Und wie wäre es mit musikalischen Einlagen im Wald zwischen einzelnen Schleppen, „von Cello bis Jagdhorn“? Es soll dabei nicht immer nur um das Springen und „schneller-höher-weiter“ gehen. „Man muss mit der Zeit gehen und manche Sachen auch mal neu denken“, findet Dr. Bosselmann. Und wer den Marketing-Profi kennt, der wird sich auch nicht wundern, dass der Freundeskreis natürlich auch bereits sein eigenes Logo hat. Die Zugehörigkeit zum Freundeskreis lässt sich ganz einfach erklären: mit einer Mail an Bosselmann oder einem Anruf. Das führt zur Aufnahme in eine Whatsapp-Gruppe, die über anstehende Unternehmungen informiert - das war's dann erst einmal schon. Info zum Jagdreiter-Lehrgang hier: Text: PS und Bilder: Freundeskreis Schleppjagd Lüneburger Heide

  • Was passiert hinter der Tür beim SvB?

    Das wird ein wildes Wochenende beim Schleppjagdverein von Bayern: Für den 22. Juni, Samstag, hat die Huntslady Sissi Veit-Wiedemann zu ihrer Geburtstagsjagd geladen, und am nächsten Tag, Sonntag, ist „ganz Pöttmes und umzu“ zu einem Tag der offenen Tür gebeten. Seit 35 Jahren ist der SvB im Pöttmeser Ortsteil Gundelsdorf zu Hause. Mitglieder des Vereins und jeder, der mal einen Blick hinter die Tore zum Kennel werfen möchte, ist am Sonntag willkommen, wenn der Verein sich und die Schleppjagd vorstellt. Zur Jagd am Samstag – sportlich, wie man Sissi kennt – werden Anmeldungen bis zum 15. erbeten. Der einzige Unsicherheitsfaktor dabei ist das Wetter. „Sollte bis dahin noch kein Wetter für Heu und die Gras-Ernte sein, müssen wir den Termin verschieben,“ bedauert der Master. Klar, dass dann ab dem 16. Juni alle geladenen Gäste auf dem Laufenden gehalten werden. Foto: SvB

  • Startschuss für CCI5*-L in der Heide

    Die Verfassungsprüfung läutet die internationale Vielseitigkeitsprüfung ein und wenn Reithose und Reitstiefel im LKW bleiben und die Reiterinnen und Reiter stattdessen Kleid und Anzug tragen, kann das nur eines bedeuten: Der Startschuss für das internationale Vielseitigkeitsturnier in Luhmühlen ist gefallen. Alle vorgestellten Pferde der LONGINES CCI5*-L haben die Verfassungsprüfung erfolgreich absolviert und das „accepted“ für die folgenden Teilprüfungen des Fünf-Sterne-Klassikers erhalten. Pferdegesundheit im Fokus Die Ground Jury, bestehend aus Anne-Mette Binder (DEN), Sandy Phillips (GBR) und Dr. Joachim Dimmek (GER) sowie Veterinärmediziner Dr. Jürgen Mertens prüften den allgemeinen Gesundheitszustand sowie das taktmäßige Vortraben der Pferde. Alle Reiter-Pferd-Kombinationen präsentierten sich in ausgezeichnet und dürfen jetzt ihre Leistung unter Beweis stellen. Lediglich zwei Pferde wurden von den Offiziellen in die „Holding Box“ geschickt, erhielten jedoch beim erneuten Vortraben ihr „accepted“. Internationale Top-Stars am Start Auf der Starterliste des LONGINES CCI5*-L stehen zahlreiche prominente Namen. Olympiasieger Tim Price aus Neuseeland, mehrfache Welt- und Europameister wie Laura Collett (Foto mit Hester) und Yasmin Ingham sowie weitere Top-Stars aus Großbritannien, Deutschland, Frankreich, Irland und vielen anderen Nationen werden sich in den nächsten Tagen miteinander messen. Die deutschen Farben vertreten der in Luhmühlen beheimatete Nicolai Aldinger mit dem 14-jährigen Holsteiner Timmo (Foto) sowie Libussa Lübbeke mit der ebenfalls 14-jährigen Hannoveraner Stute Caramia. Die hatte im Mai noch einen Leistungstest beim RWS in Schwarzenstein absolviert. Die LONGINES CCI5*-L Dressur startet Donnerstag um 14.15 Uhr mit dem britischen Championatsreiter Tom McEwen und CHF Coolister. Erster Starter in der 4*-Prüfung, Deutschen Meisterschaft, ist um 8.30 Uhr der australische Olympiakandidat Kevin McNab mit Scuderia 1918 Don Quidam. Die Übertragung der Longines Luhmühlen Horse Trials: NDR live Samstag, 15. Juni 2024 von 14.30 bis 16 Uhr und Sonntag, 16. Juni 2024 von 13.45 bis 14.45 Uhr Horse & Country+ Livestream, alle Tage, beide Prüfungen (deutsch/englisch; gebührenpflichtig) Aktuelles, Zeitplan, Start- und Ergebnislisten unter www.luhmuehlen.de Kartenvorverkauf: www.ticketmaster.de Text und Fotos: TGL/Annette Dölger

  • Pferdemarkt mit Bayernmeute

    Seit 254 Jahren gibt es den Ludwigsburger Pferdemarkt. Seit 2010 beteiligt sich der Schleppjagdverein von Bayern mit Meute und Equipage an der Traditionsveranstaltung. Es geht los mit einem Umzug durch die Stadt mit 80 bis 100 Gruppen. Danach wird traditionell auf der Bärenwiese vor dem Ludwigsburger Schloss ein Schauprogramm geboten, bei dem der SvB immer ganz groß herauskommt. Besonders die Schauschleppe und das Curée begeistert Zuschauer und Juroren. Diesmal lief es etwas anders: Der große Regen, der andernorts in Bayern auch Überschwemmungen gebracht hat, fiel auch in Ludwigsburg. Die Reiter hatten Glück. Mit Startnummer 11 waren sie am Anfang des Zuges eingeteilt und schon wieder am Transporter als es richtig losging. Das Schauprogramm in 2024 ist ausgefallen, aber eine Urkunde und Ehrenpreis für die Meute gab es trotzdem – zum fünften Mal bereits. Fotos: SvB

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