top of page

Das Portal für den Sport in Rot

Suche

550 Ergebnisse gefunden mit einer leeren Suche

  • Luhmühlen: Top-Sport mit Musik

    Titelverteidigungspläne im Doppelpack: Ros Canter und Julia Krajewski kehren mit ihren Siegerpferden zurück und Besucher der Longines Luhmühlen Horse Trials 2026 können sich erneut auf ein hochkarätiges internationales Teilnehmerfeld freuen. Sowohl in der Longines CCI5*-L als auch in der CCI4*-S Meßmer Trophy /Deutsche Meisterschaft zeichnet sich Spitzensport auf höchstem Niveau ab. „Das Nennungsergebnis für den 18. bis 21. Juni verspricht absoluten Weltklassesport“, erklärt Ellen Jühlke, die Operations Managerin in Luhmühlen. „In der Fünf-Sterne-Prüfung haben wir wie erwartet ein starkes britisches Starterfeld mit Harry Meade, dem derzeitigen Weltranglistenersten, unserer Vorjahressiegerin Rosalind Canter, die gerade zum dritten Mal die Badminton Horse Trials gewinnen konnte, sowie Laura Collett. Darüber hinaus werden mit Tim und Jonelle Price aus Neuseeland sowie Boyd Martin aus den USA weitere international äußerst erfahrene Reiterinnen und Reiter teilnehmen, die seit Jahren zur Weltspitze der Vielseitigkeit gehören. Insgesamt ist das Starterfeld erneut sehr international. Besonders schön ist zudem, dass mit Katharina Meyer und Heike Jahnke auch zwei deutsche Reiterinnen genannt haben.“ Longines CCI5*-L Titelverteidigerin Ros Canter kehrt mit ihrem Vorjahressieger Izilot DHI nach Luhmühlen zurück und Laura Collett bringt die Stute Hester mit. Auch die CCI4*-S Meßmer Trophy verspricht erstklassigen Sport: „Einige Nationen nutzen die Prüfung als Sichtungsprüfung vor der Weltmeisterschaft in Aachen. Gleichzeitig freuen wir uns über ein starkes deutsches Nennungsergebnis,“ so Jühlke. Julia Krajewski blickt mit Vorfreude auf die Longines Luhmühlen Horse Trials: „Ich plane in diesem Jahr, mit zwei Pferden in der CCI4*-S Meßmer Trophy an den Start zu gehen. Luhmühlen ist eines unserer wichtigen Vorbereitungsturniere in Richtung Weltmeisterschaft in Aachen und außerdem einfach eines meiner Lieblingsturniere.“ Im Bereich Gastronomie und Unterhaltung schlagen die Longines Luhmühlen Horse Trials innovative Wege ein. Gemeinsam mit Veranstalter Ulrich Gustävel entsteht ein erweitertes Eventkonzept, das Reitsport und Live-Musik miteinander verbindet. Gustävel dazu: „Seit über 30 Jahren bin ich als Konzertveranstalter tätig, betreibe die Jabelmannhalle in Uelzen und habe viele Jahre das Open-Air-Festival in Uelzen organisiert. In Gesprächen mit Herrn Kübel-Heising entstand die Idee, zwei Dinge zu verbinden: Reitsport und Musik. Deshalb werden wir auf dem Gelände zwei Bühnen aufbauen, auf denen an drei Tagen insgesamt zehn unterschiedliche Künstler auftreten.“ Auch gastronomisch setzt das Turnier auf Vielfalt und Nachhaltigkeit: „Es wird unter anderem gebrandete Pfandbecher geben, die entweder zurückgegeben oder als Erinnerung mitgenommen werden können. Kulinarisch erweitern wir das Angebot deutlich – von klassischer Bratwurst über Burger und Hot Dogs bis hin zu mexikanischen und asiatischen Spezialitäten“, so Gustävel. Auch auf der Geländestrecke gibt es Weiterentwicklungen. Course Designer Mike Etherington-Smith: „Es ist ein Privileg, die Geländestrecke hier entwerfen zu dürfen. Die Longines Luhmühlen Horse Trials sind ein absolutes Top-Event und genau deshalb kommen die Reiter so gern hierher. Alle Hindernisse stehen auf der Strecke und nun geht es um den Feinschliff. Die Zusammenarbeit mit Kai-Steffen Meyer als Assistenz-Designer ist absolut wertvoll. Er bringt viel Erfahrung mit und wir können Ideen hervorragend gemeinsam weiterentwickeln.“ Für 2026 wurden einige Anpassungen vorgenommen: „Die typischen Charakteristika der Strecke bleiben erhalten, allerdings wird der Kurs in diesem Jahr etwas anspruchsvoller sein. Mein Ziel ist, dass die Reiter während der gesamten Strecke hochkonzentriert sind und aktiv Entscheidungen treffen müssen – abhängig davon, wie sich ihre Pferde im Verlauf der Strecke anfühlen. Wie in den Vorjahren, setzen wir verstärkt bewährte Sicherheitssysteme ein.“ Besucherinnen und Besucher dürfen sich somit nicht nur auf internationalen Spitzensport in der Longines CCI5*-L und der CCI4*-S Meßmer Trophy freuen, sondern auch auf ein deutlich erweitertes Rahmenprogramm. Dazu zählen unter anderem eine Masterclass mit Kai-Steffen Meier, in der technische Linien im Rahmen einer Live-Trainingseinheit erarbeitet werden, die Show „All you need is Love“ von und mit Anne Krüger-Degener sowie Live-Musik, Podcasts und Live-Talks auf zwei Bühnen. So verbinden die Longines Luhmühlen Horse Trials 2026 hochklassigen Vielseitigkeitssport mit einem abwechslungsreichen Eventerlebnis für die ganze Familie. Kartenvorverkauf: www.ticketmaster.de; Aktuelles: www.luhmuehlen.de Das Nennungsergebnis wird im Laufe der Woche auf der Homepage veröffentlicht. Text: TGL und Bilder: TGL/ Thomas Ix

  • Nationenpreis-Sieg in Marbach

    Er hätte sich sogar einen Abwurf erlauben können und dennoch gewonnen. Der viermalige Olympiasieger Michael Jung (Horb) sicherte sich am Sonntag zum Abschluss der Internationalen Marbacher Vielseitigkeit in der „Marbacher Hengstparadearena“ die Vier-Sterne-Prüfung um den Preis der Firma iWEST Tiernahrung mit dem Hannoveraner Wallach fischerChipmunk FRH und 28,0 Punkten. Zweite wurde die Einzel-Olympiasiegerin von Tokio, Julia Krajewski (32,9), im Sattel des irischen Wallachs Tullabeg Platinum vor der Schwedin Louise Romeike auf dem in Deutschland gezogenen Wallach Caspian (34,4 Punkte). Teamchefin Dr. Annette Wyrwoll strahlt mit der Siegermannschaft. Den erstmals im baden-württembergischen Haupt- und Landgestüt Marbach ausgetragenen Offiziellen Nationenpreis von Deutschland in der Vielseitigkeit sicherte sich überlegen die deutsche Equipe mit Michael Jung, Julia Krajewski, Libussa Lübbeke (Wingst/Abschlussplatz 7) und Ben Leuwer (Bonn-Rodderberg/26.). Die „Gastgeber“ mit ihrer Equipe-Chefin Dr. Annette Wyrwoll (Duggendorf) kamen am Ende auf 98.8 Punkte. Zweite wurde das Team aus Belgien (123,3), vor Schweden (130,8), der Schweiz (145,0), Frankreich (179,3) und Österreich (264,0). Im Deutschen Berufsreiter-Championat gewann zum zehnten Mal in dessen Geschichte ebenfalls Reitmeister Michael Jung, gefolgt von Julia Krajewski und Libussa Lübbeke, die sich auch im U25-Förderpreis mit Caramia FRH (37,9) durchsetzte vor Linus Weiß (Bohlingen) mit dem Hannoveraner Astrello (51,7). In der Zwei-Sterne-Prüfung feierte Anna-Lena Schaaf einen Start-Ziel-Sieg. Die 25-Jährige gewann alle drei Teilprüfungen mit dem achtjährigen Selle Français-Wallach Idem du Landran. Sie baute ihre Führung nach der Dressur am Samstag im Gelände sogar noch aus und beendete am Sonntag als letzte Starterin auch das Springen in der „Hengstparadearena“ ohne Abwurf. Damit stand sie letztlich mit 26,0 Punkten auf dem obersten Treppchen. Zweite wurde ihre Trainerin Julia Krajewski mit dem siebenjährigen Oldenburger Wallach Hickstead Light GD (26,7). Auf dem dritten Rang folgte Jan Matthias (Wedemark), der die elfjährige Hannoveraner Stute Peppermint Patty FRH gesattelt hatte (27,3) und nach Dressur und Gelände jeweils noch Vierter gewesen war. Die Fuchsstute gehört Britta Züngel (Kirchlinteln), die im Jagdfeld hinter der Niedersachsenmeute groß geworden ist. Der 30-jährige Pferdewirt Jan Matthias ist ebenfalls Niedersachse geworden. Er übersiedelte Anfang Mai in die Nähe von Hannover, wo er nun auf dem Familienbetrieb seiner Partnerin Lisa Hewitt beheimatet ist. Zuvor war er acht Jahre lang im Stall von Bundestrainer Peter Thomsen in Schleswig-Holstein zu Hause, mit dem er jedoch auch künftig weiter zusammenarbeiten wird. Alle Ergebnisse der Internationalen Marbacher Vielseitigkeit sind unter folgendem Link einzusehen: https://www.rechenstelle.de/en/agenda/2026/marbach/ Text: Hartmut Binder und Foto: Jan Frohne

  • Mega-Fest der Jagdhornbläser

    Es war ein Fest der Jagdhornmusik, das so schnell nicht wiederkommt. Die Parforcehornbläser `bien aller´ Verden/Aller luden zum großen Bläserfest anlässlich ihres 30-jährigen Bestehens und des 50. Jubiläums der Jagdhornbläser Gilde e.V. in die Reiterstadt. Aus zehn Bundesländern - von Usedom bis Konstanz - waren am Freitag 130 Bläserinnen und Bläser angereist, die sich zum Begrüßungsabend in der „Alten Kornbrennerei“ einfanden und bei Flammkuchen und kalten Getränken ein fröhliches Wiedersehen feierten. Bei strahlendem Sonnenschein begrüßten Gildemeister Andreas Rometsch, Dr. Gerd Höher von den PHB `bien aller´ und Bürgermeister Lutz Brockmann die Bläsergruppen am nächsten Tag auf dem Lugenstein in der Innenstadt und luden sie ein, die Jagdmusik in die Stadt zu tragen. Gerne folgten die Aktiven dieser Einladung und erfreuten Einheimische und Touristen in der Fußgängerzone und im Allerpark mit ihrer Musik. Viele Bläser, die ja zum Teil auch aktive Reiter sind, nutzten die Gelegenheit zum Besuch des Deutschen Pferdemuseums. Das beeindruckende Konzert der Jagdmusik im Dom zu Verden stand unter der musikalischen Leitung von Gerd Offer, der auch die Moderation übernahm. Der Gartenbau-Unternehmer und Gründer der bien aller hatte sechzehn Programmpunkte ausgewählt und dabei alle Register der gängigen Jagdhornmusik eingebunden. So hörte man das Jagdhorn in der Stimmung B, ES und D und die Trompe de Chasse. Es präsentierten sich geschlossene Gruppen oder Formationen, die sich aus Mitgliedern mehrerer Bläsergruppen zusammen taten. Ein besonderer Hörgenuss waren die Solo- und Duo- Beiträge gemeinsam mit der Orgel. Dafür gab es sogar eine Standing Ovation noch während des Konzerts. Gänsehautmoment auch am Ende, als sich alle Bläserinnen und Bläser zu einem großen Keil aufstellten, um gemeinsam ein Abschlussstück zu blasen. Die Zuhörer im voll besetzten Dom waren sichtlich begeistert und spendeten lange Applaus. Die Aktiven und ihre Begleitungen fanden sich zu einem festlichen Abend im Niedersachsenhof ein. Bei gutem Essen und viel Hornmusik wurde bis tief in die Nacht gefeiert. Umschalten am Sonntagmorgen: Feierlich zogen die Bläserinnen und Bläser hinter Pastorin Gesa Lienhop-Durner in den Dom ein und umrahmten die Liturgie des Gottesdienstes mit acht Musikstücken. Zum Abschluss wurde dann das “Chant Final“ von allen Akteuren intoniert und jagte den Zuhörern heftige Schauer über den Rücken. Der Abschied dauerte sehr lange! Man mochte sich nach diesem besonderen Jubiläumsfest gar nicht trennen. Freundschaften haben sich an diesem Wochenende gebildet oder wurden vertieft. Es wurden herzliche Dankesworte ausgesprochen und es gab viele Umarmungen. Es war ein unvergessliches Jagdmusikfest. Text: Carmen Thalmann und Fotos: PHB `bien aller´ Verden/Aller

  • Team GER führt weiter in Marbach

    Im Nationenpreis führt Deutschland vor Schweden und Belgien, Michael Jung verteidigt im Gelände seine Führungsposition. Der Geländetag bei der Internationalen Marbacher Vielseitigkeit auf dem herrlichen Gelände des baden-württembergischen Haupt- und Landgestüts bot am Samstag herausragenden Sport, exzellente Ritte und vor allem keine größeren Zwischenfälle. In der Vier-Sterne-Prüfung um den Preis der Firma iWEST Tiernahrung verteidigte der viermalige Olympiasieger Michael Jung auf fischerChipmunk FRH seine Führung aus der Dressur und liegt vor dem abschließenden Springen am Sonntag (ab 15 Uhr) mit insgesamt 28,0 Punkten vor der neuen Zweiten, der Belgierin Lara de Liedekerke-Meier (29,2). Der als Zweiter ins Gelände gehende Felix Vogg, der für die Schweiz sattelt, rutschte nach einer Verweigerung seines Westfalen-Wallachs Colero auf Rang 23 ab (60,4). Die Österreicherin Lea Siegl kletterte nach Platz 6 im Viereck am Samstag im Gelände auf den dritten Gesamtrang (32,1). Die weiteren deutschen Nationenpreis-Teamreiter kamen auf den vierten (Julia Krajewski/32,9) und sechsten (Libussa Lübbeke/33,9) Platz, während Ben Leuwer sehr viel Pech hatte, mit seinen 40,8 Punkten das Streichergebnis „lieferte“ und im Gesamtklassement auf Position 28 zurückfiel (71,7). In der Nationenpreiswertung liegt Deutschland (94,8 Punkte) damit nach Dressur und Gelände und vor dem abschließenden Springen deutlich vor Schweden (114,4), Belgien (115,3), der Schweiz (125,1), Frankreich (156,1) und Österreich (237,2). Strahlende Gesichter der Verantwortlichen der Interessengemeinschaft der Vielseitigkeitsreiter in Baden-Württemberg (IGV-BW) gab es beim anschließenden Pressegespräch. Kein Wunder, hörten sie doch nur lobende Worte der beiden Reiter „Michi“ Jung und Felix Vogg sowie von Bundestrainer Peter Thomsen. „Platzherrin“ Dr. Astrid von Velsen, Landoberstallmeisterin des ältesten deutschen Gestüts, vernahm’s mit Freude und Stolz, und gab das Lob an den für die Strecke zuständigen Bautrupp weiter. „Es ist toll, wie die IGV mit sehr vielen Ehrenamtlichen dieses Event stemmt!“ Text: Hartmut Binder und Bild: Archiv-Jakobphoto

  • Schaaf vor ihrer Trainerin Krajewski

    Am zweiten Tag der Internationalen Marbacher Vielseitigkeit 2026 erfolgte die Fortsetzung der beiden Dressuren, deren erster Teil bereits am Donnerstag absolviert worden war – in der Zwei-Sterne-Prüfung um den Preis der Outletcity Metzingen, sowie in der Ein-Sterne-Intro um den Preis von ClipMyHorseTV. Lange Zeit führte die 25-jährige Anna Lena Schaaf in den beiden Dressuren, dann wurde sie in der Ein-Sterne-Intro doch noch von Olympiasieger Michael Jung abgefangen. Die gelernte Pferdewirtin, seit wenigen Wochen Bereiterin im Stall von Felix Vogg in der Nähe von Genf, kam auf Caraghs Bon Bon, einem erst sechs Jahre alten irischen Wallach, auf 26,4 Punkte, ehe der Reitmeister aus Horb im Sattel des achtjährigen Hannoveraner Hengstes Perseverance Sheer Magic sie mit 25,8 Punkten noch überflügelte. Auf dem achtjährigen Selle Français-Wallach Idem du Landran hielt sich die schon im Pony-Bereich (EM-Doppel-Gold), bei den Junioren (EM-Doppel-Gold) und bei den Jungen Reitern (Team-Gold und Einzel-Silber) erfolgreiche Schaaf dann schadlos: Mit 26,0 Punkten lag sie am Ende vor Olympiasiegerin Julia Krajewski, ihrer Trainerin, im Sattel der sieben Jahre alten, in Sachsen-Thüringen gezogenen Stute Ajana Zweite und mit dem siebenjährigen Oldenburger Wallach Hickstead Light GD Dritte – kurioserweise mit jeweils 26,7 Punkten. Die Zwei-Sterne-Geländeprüfung beginnt am Samstag um 8 Uhr. Die 47 Teilnehmer an der Vier-Sterne-Prüfung um den Preis der Firma iWEST sowie am Nationenpreis gehen ab 13 Uhr auf die Geländestrecke. Text: Hartmut Binder und Bild: Jan Frohne

  • Jagdreiter-Reise nach Frankreich

    450 Meuten mit 17.000 Hunden. 6000 Jagdpferde und mindestens 100.000 Anhänger der Chasse à Courre – das ist Jagdreiten in Frankreich. Einen großen Ausschnitt davon können Besucher aus Deutschland erleben in Fontainebleau bei der Schau „Nature & Venerie“. Im Mai 2027 bietet Anja Cohrs eine spezielle Reise an zu dem Event. Angedacht ist die Busreise von Donnerstag bis Montag: erste Übernachtung in Epernay mit Champagnerprobe, von Freitag bis Sonntag Fontainebleau und auf der Rückreise am Sonntagabend noch ein Stopp im Elsaß „mit Stadtbesichtigung und lecker Essen“. Rückfahrt am Montagmittag und am späten Abend treffen die Reisenden wieder in der Heimat ein. Dreißig Interessenten haben sich bereits in die Liste eingetragen. Im Stadion Grand Parquet veranstaltet die Rallye Tempête zum 25. Mal ihr Ich-weiß-nicht-wohin-zuerst-Gucken-Wochenende, das bis zu 40.000 Besucher anzieht und alles, aber auch wirklich alles Denkbare zum Thema Jagd zeigt. Die rund 50 Vereinsmitglieder, unterstützt von einer Vielzahl von Onkeln, Tanten, Schwiegermüttern, besten Freunden, finanzieren mit den Einnahmen ihre Jagdsaison in drei Revieren, an drei Tagen in der Woche. Das Programm ist jedes Jahr weitgehend gleich: Equipagen-Wettbewerb mit 15 Teams, das Championat des französischen Jagdpferdes für über 100 Starter, ein regionaler Bläser-Wettbewerb mit wohl 500 Hörnern, Shopping und Degustation - und Hunde, Hunde, Hunde. Bei der Parade aller beteiligten Rassen im Stadion kann man über 40 verschiedene zählen – ausschließlich Jagdhunde, wohlgemerkt. Weitere Info bei Anja Cohrs unter cohrsreise@aol.com

  • Horst Fritscher (1939 – 2026) 

    Der Schleppjagdverein von Bayern trauert um Horst Fritscher, der über Jahre als aktivster Jagdreiter der Saison ausgezeichnet worden war und der Meute zwölf Jahre lang als Pressereferent Öffentlichkeit verschafft hat. Er starb im Beisein seiner Frau Edith und den beiden Söhnen. Wohl ein halbes Jahrhundert war Fritscher zu Hause in Matzbach, einem Ortsteil der Gemeinde Lengdorf im Landkreis Erding, rund 40 km östlich von München. An seinem Haus hatte er auch eine Stallung und Koppeln, sodass er seine Pferde selbst versorgen konnte. Zum SvB kam er vor 37 Jahren. Bei den Trainingstagen im August war er über Jahrzehnte mit dabei. Auch gab es fast keine Jagd, die er in seiner aktiven Zeit nicht geritten ist. Auch Schicksalsschläge mit seinen Jagdpferden hat er verkraftet und war bald wieder neu beritten. Mehr als zehn Mal wurde er als erfolgreichster Jagdteilnehmer geehrt und gewann den Wanderpokal. Eine besondere Leistung erbrachte er in den zwölf Jahren als Pressereferent. War die Jagd am Sonntag rund 200 km vom Wohnort entfernt, schrieb er nach Mitternacht noch den Jagdbericht für die Homepage. Auch für die Fachpresse („Bayerns Pferde“ ) lieferte er immer den passenden Bericht, um weitere Reiter für unseren Sport zu begeistern. Er liebte auch die Musik und war mit seiner Frau Edith aktiv in einer Volksmusikgruppe. Mit der sind sie auch aufgetreten vor Jagdreitern aus ganz Deutschland im Rahmen der Jahrestagung, die der SvB 2013 ausgerichtet hat. Als unermüdliche Tänzer war das Paar auch bei jedem Reiterball dabei, den der SvB organisiert hat. Durch eine schwere Krankheit wurde er im Frühjahr ans Bett gefesselt und musste gepflegt und betreut werden. Im Pflegeheim hat er letztlich den Kampf um sein Leben verloren. Die Beisetzung fand im Kreise seiner großen Familie und Verwandtschaft an seinem Heimatort Matzbach statt, dort wo der Friedhof ganz nah an seinem Haus angrenzt. All seine Angehörigen, die Musik- und Reiterfreunde werden ihn in guter und bleibender Erinnerung behalten. Text: Toni Wiedemann und Bild: Archiv SvB

  • Sonne und Graupel für Jung und Team

    Start nach Maß für die deutsche Equipe: Am ersten Tag der Internationalen Marbacher Vielseitigkeit, dominierte das von Bundestrainer Peter Thomsen (Lindewitt) benannte Team bei der Dressur in der „Marbacher Hengstparadearena“ des baden-württembergischen Haupt- und Landgestüts die Konkurrenz. Bereits bei „Halbzeit“ – nachdem die Reiterinnen und Reiter der sechs am Nationenpreis teilnehmenden Länder ihre Auftritte hinter sich gebracht hatten – lagen Deutschland und Michael Jung (Einzel) in der Vier-Sterne-Prüfung vorne. Im Sattel seines 18-jährigen Hannoveraner Wallachs fischerChipmunk FRH kam der viermalige Olympiasieger aus Horb bei wechselndem Wetter mit Sonnenschein und Graupelschauern auf 21,2 Punkte und führt mit klarem Vorsprung das Feld an. Vierte ist Libussa Lübbeke (Wingst), die mit der 16 Jahre alten Hannoveraner Stute Caramia FRH mit 29,1 Punkten abschloss. Gemeinsam den neunten Rang belegten mit jeweils 30,9 Punkten Ben Leuwer (Bonn-Rodderberg) und der erst neunjährigen Holsteiner Wallach Zuccini MN sowie Julia Krajewski (Warendorf) auf dem 12 Jahre alten irischen Wallach Tullabeg Platinum. Überraschend auf den achten Platz schob sich mit dem 19-jährige Württemberger Wallach Grand Prix iWEST noch die letztjährige Gewinnerin des Berufsreiter-Championats, Nina Schultes (Neuhütten/30,8) nach vorne. Zwischen die Deutschen platzierten sich der für die Schweiz startende Felix Vogg (Überlingen) auf dem Westfalen-Wallach Colero (2./26,4), die Belgierin Lara de Liederkerke-Meier und Kiarado d’Arville als Dritte (26,8), der Franzose Benjamin Massie mit Figaro Fonroy (5./29,2) und die Schwedin Louise Romeike mit Caspian als siebte mit 29,6 Punkten. 2025 hatte das Paar in Marbach die Vier-Sterne-kurz-Prüfung gewonnen. In der Nationenpreiswertung liegt Deutschland (81,2 Punkte) damit nach der Dressur und vor der Geländeprüfung am Samstag ab 13 Uhr deutlich vor Schweden (94,3), Belgien (100,5), Frankreich (102,7), der Schweiz (103,5) und der österreichischen Equipe (107,0). Text: Hartmut Binder und Bild: Jakobphotos

  • Vier-Sterne-Nationenpreis in Marbach

    Da kommt was auf die Organisatoren der Internationalen Marbacher Vielseitigkeit zu: Rund 190 Reiterinnen und Reiter aus zehn Nationen bringen 236 Pferde mit auf die Schwäbische Alb. Und wenn vom 14. Mai (Himmelfahrt) bis zum 17. Mai 2026 auf dem von Schleppjagden bekannten Gelände des baden-württembergischen Haupt- und Landgestüts eine Vier-Sterne-Prüfung, ein Zwei-Sterne-Wettbewerb, die Ein-Stern-Intro sowie die Kombinierte Prüfung Klasse E um die Landesjugendschärpe Baden-Württemberg über die Bühne gehen, dürfen sich die Reitsportfreunde noch auf ein ganz besonderes Highlight freuen. Die CCIO4*-S-Prüfung um den Preis der Firma iWEST Tiernahrung ist der Offizielle Nationenpreis von Deutschland 2026! Ein Offizieller Nationenpreis (CCIO4*) findet in jedem Land nur einer pro Jahr statt, und der deutsche Nationenpreis wird „normalerweise“ immer im Rahmen des CHIO Aachen, dem „Weltfest des Pferdesports“, ausgetragen. Doch weil es dort vom 11. bis 23. August 2026 um die Weltmeisterschaften in fünf Disziplinen geht, haben die „Aachen-Macher“ die Nations Cups der verschiedenen Kategorien in diesem Jahr an andere Standorte „abgegeben“. Foto: tompics So wurde das Marbacher „Eventing-Event“ zum Standort der FEI Eventing CupTM Series aufgewertet – und dass dies auch bei den Fans ankommt, zeigt die Tatsache, dass für den Geländetag (Samstag, 16. Mai 2026) bereits über 1.000 Eintrittskarten im Vorverkauf abgesetzt werden konnten. Die Turnierleiterin Sport, Dr. Danièle Vogg (Radolfzell) freut sich auf elf Sattel-Cracks, die bereits an Olympischen Spielen teilgenommen haben: Julia Krajewski, „Mr. Vielseitigkeit“ Michael Jung, Dirk Schrade und Bodo Battenberg, ausserdem der für die Schweiz startende Felix Vogg (Überlingen), die beiden Belgierinnen Lara de Liedekerke-Meier und Karin Donckers, Lea Sigl aus Österreich und die drei Schwedinnen Sofia Sjöberg, Frida Andersén und Louise Romeike. Deutsche Equipe für den Nationenpreis ist nominiert Der Vielseitigkeitsausschuss des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR) hat für den Nationenpreis in Marbach fünf Reiter-Perd-Paare nominiert: Michael Jung (Horb) mit fischerChipmunk FRH, Julia Krajewski (Warendorf) mit Tullabeg Platinum, Ben Leuwer (Bonn-Rodderberg) mit Zuccini MN, Libussa Lübbeke (Wingst) mit Caramia sowie Katharina Meyer (Münster) mit Aspen T. Vier dieser fünf Paare werden das deutsche Team bilden, die endgültige Entscheidung fällt Bundestrainer Peter Thomsen (Lindewitt) vor Ort. Erneut wird die Baden-Württembergische Meisterschaft der Reiter im Rahmen der Zwei-Sterne-Prüfung ausgeritten, Titelverteidiger ist „Michi“ Jung. Im Kampf um das zum 23. Mal in Marbach ausgetragene Deutsche Berufsreiterchampionat muss sich Nina Schultes (Neuhütten), die Überraschungssiegerin vom Vorjahr, der Konkurrenz erwehren. Sie entthronte vor zwölf Monaten „Seriensieger“ Michael Jung, der Reitmeister hatte zuvor neun Mal den Titel geholt und möchte jetzt zum zehnten Mal Berufsreiterchampion werden. Insgesamt gehen Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Belgien, Dänemark, Frankreich, Italien, Österreich, der Schweiz, Schweden, Ungarn, Thailand und Deutschland in Marbach an den Start. Für die fünfte Auflage der DSP Eventers Auktion werden im Rahmen der Marbacher Vielseitigkeit 17 Kandidaten aufgestallt, die eine Woche lang probegeritten werden können. Der Verkauf erfolgt am Dienstag, 19. Mai 2026, ab 19 Uhr per Online-Auktion. Sofortkauf ist vom 11. Mai, 8 Uhr, bis zum 16. Mai 2026, 20 Uhr, möglich. Alle Informationen dazu hier: https://pzvbw.de/de/Auktionen%20-%20Verkauf/Auktionen/DSP-Eventers Vorverkauf läuft online oder telefonisch über den Easy Ticket Service hier: https://www.easyticket.de/veranstaltung/internationale-marbacher-vielseitigkeit-2026 /102910

  • Einmaliges Naturhorn-Erlebnis

    Das hat es in dieser Form wohl noch nie gegeben und wird wohl auch so nicht wiederholt werden. Zum Doppeljubiläum – Jagdhornbläsergilde 50 Jahre und bien aller Verden 30 Jahre alt – kamen Bläser aus ganz Deutschland, von Usedom bis Konstanz,– nach Verden und gaben ein Konzert im Dom. Dabei kamen alle Facetten der Naturhornmusik zu Ehren – von der großen Trompe de Chasse bis zum kleinen Fürst Pless-Horn und im vollbesetzten Dom waren die Zuhörer begeistert. 130 Bläser allein mit Es-Hörnern: das schepperte. Foto: PS Ein ausführlicher Bericht und der Link zur Aufzeichnung bei YouTube folgen in Kürze.

  • Traumjob(s) zu vergeben

    Kaum zu glauben, aber Fachkräftemangel gibt es wirklich überall. Seit Wochen sucht der Rheinisch-Westfälische Schleppjagdverein für seinen Jagdstall in Hünxe-Drevenack einen Pferdewirt – natürlich ganz korrekt w/w/d – als tatkräftige Unterstützung. „Keine einzige Meldung bisher“, bekannte der Master Christian Coenen unlängst im Rahmen der Jahrestagung, wo sich Meutehalter aus ganz Deutschland getroffen haben, und er hofft nun auf weitere Verbreitung seines Anliegens. Motto: Vielleicht kennt einer einen, der einen kennt… Es klingt verlockend: Der kleine, gepflegte Pferdebetrieb am Haus Schwarzenstein beherbergt rund 25 Pferde, die zu betreuen sind. Der Bewerber mit abgeschlossener Berufsausbildung als Pferdewirt oder einer vergleichbaren Erfahrung sollte den Stall eigenverantwortlich managen. Dazu gehört Fütterung, Weidegang organisieren, Misten, Einkauf von Futtermitteln etc. – eben alles, was in einem gut geführten Stall anfällt. Dafür winkt eine langfristige Anstellung, auch mit Unterkunft in einem kleinen Einfamilienhaus mit Garten, ein ruhiger Arbeitsplatz in herrlichem, ländlichem Umfeld und Zusammenarbeit in einem netten Team. Daneben wird auch Unterstützung für die Sommermonate gesucht. Bewerber auf der Suche nach einem Ferienjob von Mai bis August können hier ein Betätigungsfeld finden. Bewerbungen nimmt Monika Coenen unter coenen-neuss@t-online.de entgegen. Foto: Elke von Meding

  • Nationenpreis der Vielseitigkeitsreiter

    Marbach an Stelle von Aachen: Schon über 1.000 Tickets verkauft. Der Offizielle Nationenpreis von Deutschland findet in diesem Jahr in Marbach statt und das Team für Deutschland steht (fast): Michael Jung mit Chipmunk, Julia Krajewski mit Tullabeg Platinum, Ben Leuwer mit Zuccini MN, Libussa Lübbecke mit Caramia und Katharina Mexyer mit Aspen T. Vier dieser fünf gehen an den Start. Der Countdown läuft, die Vorbereitungen gehen in die heiße Phase – noch acht Tage, dann nimmt das erste Reiter-Pferd-Paar im Dressur-Viereck Aufstellung. Von 14. bis 17. Mai 2026 ist das Gelände des Baden-Württembergischen Haupt- und Landgestüts Marbach Schauplatz der Internationalen Vielseitigkeit. Besonderes Highlight in diesem Jahr: Der Offizielle Nationenpreis von Deutschland „Im Vorverkauf konnten für den Samstag – den Geländetag – bereits über 1.000 Tickets verkauft werden“, freut sich Dr. Anna Fecke (Bad Grönenbach), Mitglied der Turnierleitung. Ein Offizieller Nationenpreis (CCIO4*) darf in jedem Land nur einer pro Jahr ausgetragen werden. „Normalerweise“ findet der Nations Cup in Deutschland immer beim CHIO Aachen, dem „Weltfest des Pferdesports“, statt. Doch weil dort vom 11. bis 23. August 2026 die Weltmeisterschaften in den Disziplinen Springen, Dressur, Vielseitigkeit, Voltigieren, Fahren und Para-Dressur ausgetragen werden, sind die Nationenpreise der verschiedenen Kategorien in diesem Jahr an andere Standorte „abgegeben“. Und die Reitsportfans, insbesondere die Anhänger der Vielseitigkeit, dürfen sich auf ein illustres Teilnehmerfeld freuen: Rund 200 Eventer aus elf Nationen stehen in den Meldelisten, darunter sieben Olympiateilnehmerinnen und -teilnehmer. „Das Nennungsergebnis ist hervorragend“, so Dr. Anna Fecke (Bad Grönenbach). „Aushängeschild“ und „Lokalmatador“ ist einmal mehr der viermalige Olympiasieger (2012 Einzel und Team, 2016 Einzel, 2024 Einzel) Michael Jung (Horb), der in Marbach schon seit vielen Jahren sattelt und erfolgreich ist. 2012 bis 2014 war er als erster Vielseitigkeitsreiter gleichzeitig Olympiasieger, Welt- und Europameister in der Einzelwertung. Die Meldelisten umfassen im Einzelnen rund 70 Nennungen in der Ein-Sterne-Intro-Prüfung um den Preis von ClipMyHorse und fast 90 Anmeldungen in der Zwei-Sterne-Prüfung um den Preis der Outletcity Metzingen. Für den Nationenpreis – die Vier-Sterne-Prüfung um den Preis der Firma iWEST – haben sich knapp 50 Reiterinnen und Reiter eingeschrieben. Veranstalter des Events auf der Schwäbischen Alb ist die Interessengemeinschaft der Vielseitigkeitsreiter in Baden-Württemberg (IGV-BW), die vom Marbacher Gestüt unter Oberstallmeisterin Dr. Astrid von Velsen und ihrem Team tatkräftig unterstützt wird. „Wir sind sehr froh, dass das Gestüt hinter uns steht und wir in allen Bereichen auf dessen Hilfe und Erfahrung zurückgreifen dürfen!“ Vorverkauf läuft online oder telefonisch über den Easy Ticket Service Karten für den Geländetag am Samstag, 16. Mai 2026, kosten im Vorverkauf für Erwachsene 15 Euro (an der Tageskasse 20 Euro). Abgestuft gibt es auch ermäßigte Tickets. Für die Dressurprüfungen am Donnerstag (Himmelfahrt) und Freitag (15. Mai) sowie die abschließenden Springen am Sonntag (17. Mai) in der 1978 eingeweihten „Marbacher Hengstparadearena“ wird kein Eintritt verlangt. Mehr Info: https://www.easyticket.de/veranstaltung/internationale-marbacher-vielseitigkeit-2026 /102910 und telefonisch über die Ticket-Hotline (07 11-2 55 55 55). Text: Hartmut Binder und Foto: Archiv Schleppjagd24

bottom of page