top of page

Das Portal für den Sport in Rot

Suche

586 Ergebnisse gefunden mit einer leeren Suche

  • BHC zum zweiten Mal in Klaistow

    Die Premiere im Vorjahr schrie nach Wiederholung - und der Ruf ist nicht ungehört verhallt. Am 30. August, Sonntag, laden Ulrich Schroeder und Barbara Fichter für den Brandenburger Hunting Club zur zweiten Auflage der Schleppjagd in Klaistow ein. Geritten wird hinter den Hounds der Niedersachsenmeute. Foto: Thomas Ix Die Einladung hier: Die Wegbeschreibung hier:

  • Feier-Marathon im Jubiläumsjahr

    Jagdreiter lieben das Feiern. Zum Feiern braucht es Anlässe und natürlich auch erst einmal eine Geschichte. Ein Meister im Schaffen von Anlässen ist der Schleppjagdverein von Bayern, der vor 40 Jahren gegründet wurde. Aber jede Feier bedeutet auch Vorarbeit, und da hat der SvB das Glück, in seinem Master und Präsidenten einen Full-Time-Manager zu haben (der es auch verstanden hat, ein tolles Team um sich zu scharen, ganz vorne seine Frau Sissi und dahinter eine verlässliche Equipage und ganz viele Mitglieder, die sich nicht aufs Zahlen beschränken, sondern auch anpacken.) Schon im April war der SvB Gastgeber – zum vierten Mal in vier Jahrzehnten – für die Jahrestagung der Mitglieder der Deutschen Schleppjagdvereinigung. Ende Juli wurde mit vielen Gästen aus Politik und Gesellschaft am Kennel das Jubiläums-Gründungsfest gefeiert – und zur Zeit laufen die Trainingswochen für Jagdreiter aus ganz Deutschland. Das bedeutet vier Wochen „full on“ mit Reiten, Reden, Feiern, Gäste betreuen. Das Gründungsfest steht jedes Jahr auf dem Programm. Zum Jubiläum folgten besonders viele Mitglieder und Ehrengäste der Einladung, die auch immer Öffentlichkeitsarbeit ist. Die Musikkapelle Pöttmes und die Jagdhornbläsergruppe „Anjagd“ begrüßten musikalisch die Festgesellschaft und sorgten über den ganzen Nachmittag für Stimmung. Jagdreiterfreunde aus anderen Bundesländern wurden mit der Nationalhymne begrüßt, danach folgte die Bayernhymne für die Ehrengäste aus der Politik und den Verbänden der Bürgerallianz. Vor den Grußworten der Ehrengäste wurden ausführliche Glückwünsche verlesen von Ministerpräsident Dr. Markus Söder, dem SvB-Schirmherrn SKH Prinz Luitpold von Bayern und dem Wirtschafts- und. Jagdminister Hubert Aiwanger. Zum ersten Mal begrüßte der SvB den stellvertretenden Landrat Johannes Ankner und den neuen Bürgermeister von Pöttmes, Michael Funk, auf der Kennelanlage. „Beide waren sehr angetan von unserem Schleppjagdverein. Sie hatten bisher keine Vorstellung, was hier über Jahrzehnte geleistet wurde und welchen Ruf unser Verein weit im Lande und darüber hinaus genießt,“ beschreibt Toni Wiedemann die Wirkung des Besuchs auf die Gäste. Auch die Vorsitzende der Deutschen Schleppjagdvereinigung, Stephanie Schreck, war aus Baden-Württemberg angereist und überbrachte Grüße der DSJV. Vertreter des Landesschützenbundes und des Jagdverbands unterstrichen ihre Verbundenheit mit den „Schleppjägern“. Viele Gäste erhielten eine exklusive Führung durch den Kennel und auch die Vorstellung der erfolgreichen Nachzucht durch die Equipage wurde mit großem Interesse verfolgt. Im Mittelpunkt stand neben den langjährigen Mitgliedern Hannelore Grau und Dieter Kohm vor allem Monika Schneider, die bei der Gründung des SvB vor 40 Jahren schon dabei gewesen ist. „Alle Jubilare, die zum Teil auch schon bei der Jahreshauptversammlung geehrt worden waren, und viele der anwesenden Mitglieder bewiesen über viele Jahre und Jahrzehnte, auch in schweren Zeiten ihre Treue und Verbundenheit zur Meute“, betonte Wiedemann. Gute Gespräche, Austausch von Informationen - dazu bestand ausgiebige Gelegenheit. Bei fröhlicher Blasmusik wurden Kaffee und Kuchen genossen bis dann frisch vom Grill der Schweinebraten serviert wurde. Ehrensache, dass dazu das „König-Ludwig-Bier“ des Schirmherrn ausgeschenkt wurde. Text: PS und Bilder: SvB

  • NM-Saison beginnt mit Ursulum

    Sie ist über Jahrzehnte jung geblieben und ihr Herz schlägt immer noch leidenschaftlich für die Schleppjagd. Auch mit 86 Jahren hat Ursel Bülthuis wieder die Organisation der Eröffnungsveranstaltung der Niedersachsenmeute übernommen. Am 19. August, wie immer an einem Mittwoch mach der Getreideernte, gehen die Hounds in Isernhagen auf die Schleppe „rechtsrum“ – und nicht ohne Grund ist dieser Streckenführung schon vor Jahren die Überschrift „Ursulum“ verliehen worden. Foto: Thomas Ix Wie vor 154 Jahren treffen sich die Jagdgäste hinter dem Voltmers Hof, auf dem Hof Weitz, Burgwedeler Straße 141 in Isernhagen. Um 18 Uhr ist Stelldichein, eine halbe Stunde später werden die Hunde von Camill von Dungern und seinem stellvertretenden Jagdherrn Heinrich Bätke angelegt. Das Halali wird gegen 20 Uhr erwartet und danach wird unter den Eichen am Voltmers Hof der Ausklang gefeiert. Vorbereitet werden vier Schleppen über insgesamt wohl neun Kilometer mit etwa 20 klobigen Hindernissen, natürlich auch den bekannten Isernhagener Hecken. Die Jagdgäste ordnen sich in vier Felder ein: direkt hinter der Meute, über ausgesuchte Sprünge, als Beobachter ohne zu springen oder als „Genießer“ in gemäßigtem Tempo. Alle Info hier:

  • Redefin kann auch Schleppjagd

    Am 10. Oktober, Samstag, leuchten bunte Röcke im Landgestüt Redefin beim 5. Redefiner Schleppjagdausritt hinter der Frankenmeute. Nach den erfolgreichen Veranstaltungen der vergangenen Jahre werden wieder Jagdafficionados aus ganz Deutschland in Redefin erwartet, die die herbstliche Landschaft Mecklenburg-Vorpommerns erleben wollen. Stelldichein ist um 10 Uhr in der Portalreithalle, die Schleppjagd startet eine Stunde später. Das Halali ist gegen 16 Uhr geplant. Für Gäste, die das Jagdgeschehen nicht vom Pferd aus verfolgen möchten, werden Kremserfahrten angeboten. Mehr Informationen auf der Seite: https://www.landgestuet-redefin.de/tourismus/redefinerschleppjagdausritt Capgeld und Gastboxen Tickets (Capgeld inkl. Stelldichein, Imbiss und Schüsseltreiben im Anschluss an die Jagd) sowie Gastboxen können ab sofort über den Ticketshop des Landgestüts Redefin gebucht werden: https://landgestuet-redefin.reservix.de/p/reservix/event/2570118. Reiterinnen und Reiter zahlen 60 Euro wie die Kutschgäste. Vorbereitende Trainingstermine Über die Landesreit- und Fahrschule Mecklenburg-Vorpommern werden zur Vorbereitung folgende Termine angeboten: 05.09.2026 – Jagdlicher Ausritt 17.09.2026 – Jagdliches Springtraining 19.09.2026 – Jagdlicher Ausritt 01.10.2026 – Jagdliches Springtraining

  • Niedersachsenmeute im Südharz

    Die Niedersachsenmeute ist Richtung Harz unterwegs. Am 12. September werden die Schleppen gelegt in Bad Sachsas Ortsteil Neuhof. Bild: Archiv Schleppjagd24 Alle Einzelheiten hier:

  • Season’s Opening in Ulrichshusen

    Mit einem Knaller eröffnet die Mecklenburger Meute ihre Jagdsaison: vom 20. bis 22. August wird ein Jagdwochenende ausgerichtet, das es in sich hat. Stilvolles Ambiente in Ulrichshusen, ein besonderes Konzert und ausgiebiges Krebsessen – außerdem natürlich reichlich Jagdreiten. Mehr geht wohl nicht. Foto: Klaus-Dieter Baumgart Alle Infos hier: Und hier:

  • Oben bleiben: Training am Lohberg

    „Stabilität und Balance im Leichten Sitz“ – das wünscht sich jeder Jagdreiter und so wurde jetzt unter dem Schirm des Reitvereins Graf von Schmettow Kirchlinteln auf dem Lohberg trainiert. Als Referent führte der erfahrene Ausbilder Philipp Jakob durch das dreitägige Programm, das sich gezielt der reiterlichen Basisarbeit im Gelände als Vorbereitung für das Jagdreiten widmete. Theoretische Grundlagen zur Einstimmung Der dreitägige Lehrgang startete am Freitagabend mit einer obligatorischen Theorie-Einheit im Hotel „Zur Linde“. Gut gelaunt führte Philipp Jakob die aktiven Teilnehmer und weitere Zuhörer mit reichlich Bild- und Videomaterial in die Biomechanik des leichten Sitzes ein. Er zeigte dies anhand von gelungenen und nicht so gelungenen Sprüngen bei de Jagd und in der Vielseitigkeit. Im Fokus stand dabei die theoretische Vermittlung eines zügelunabhängigen Sitzes, der als Grundvoraussetzung für sicheres Reiten über feste Hindernisse gilt. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf dem Umgang mit schwierigen Situationen, die zum Verlust der Balance und damit zum Sturz des Reiters führen können. Nach der Analyse von einigen kritischen Sturzsituationen durch Fehler im Sitz und in der Lage des Reiterbeins fühlten sich alle auf alles vorbereitet – zumindest theoretisch. Intensivtraining in kleinen Gruppen Am Samstag und Sonntag folgte die praktische Umsetzung auf dem Geländeplatz. Um eine intensive Betreuung zu garantieren und die Pferde an das Reiten und Springen in der Gruppe zu gewöhnen, wurde in Kleingruppen von maximal fünf Reitern geritten. Das Programm am Samstag umfasste jeweils eine Reiteinheit vor- und nachmittags. In positiver Aufregung und Vorfreude erwarteten alle die ersten Lektionen – bis gleich zu Beginn der ersten Einheit Philipp Jakob sagte: „Wir schnallen die Bügel gleich mal 6 Loch kürzer“. Das setzte eine breite Palette an Emotionen frei, sei es Schock, Aufregung oder (leiser) Protest. Aber im Laufe des Trainings erwies sich diese Maßnahme als äußerst nützlich für die Stabilität im leichten Sitz und damit für die Sicherheit von Mensch und Pferd. Die Reiter erarbeiteten sich das nötige Vertrauen und die Balance im kurzen Bügel über leichten beweglichen und festen Hindernissen auf dem großartigen Parcours des Lohbergs sowohl im flachen als auch im abfallenden Gelände, nicht nur einzeln, sondern auch paarweise und in der kleinen Gruppe. Das Galoppieren von fünf Pferden nebeneinander auf einem Zirkel sollte den krönenden Abschluss für die erste Gruppe am Samstag bilden. Am Sonntagvormittag stand eine finale Vertiefungseinheit an. Zunächst ließ das Wetter uns zögern, denn es war durchweg Regen angesagt. Doch kaum waren die Pferde abgeladen und alle Reiter mit Sicherheitswesten und Kappen ausgestattet, hörte der Regen auf. Die Reiter profitierten deutlich von der am Vortag gewonnenen Routine. Die Anforderungen wurden den Vorkenntnissen von Pferd und Reiter entsprechend angepasst gesteigert. Selbst junge Pferde und Paare mit wenig Springerfahrung im Gelände konnten so das rhythmische Galoppieren und das Überwinden von Natursprüngen erfolgreich festigen. Besonders positiv gestaltete sich der Umgang der Reiter untereinander: Alle gingen achtsam miteinander um, halfen einander aus, wenn es nötig war, feuerten an oder gaben positives Feedback. Positives Fazit und vielversprechender Ausblick Am Ende des Lehrgangs zogen sowohl die Teilnehmer als auch die Organisatorin Jasmin Haberzettl (Graf von Schmettow) ein durchweg positives Fazit. Die Reiter lobten die präzisen Korrekturen und die motivierende Art von Philipp Jakob, durch die jeder wertvolle individuelle Impulse für das tägliche Training im Gelände mitnehmen konnte. Die Kombination aus fundierter Theorie, strukturierter Routine und pferdegerechtem Gruppentraining bot allen Beteiligten eine optimale Vorbereitung auf die anstehende Jagdsaison, gerne mit einer Wiederholung oder Weiterführung als Lehrgang oder regelmäßiges Training. Text: Nicole Prahl und Bilder: Jasmin Haberzettl

  • 50 Jahre verheiratet

    Das „Tänzchen in Ehren“ war eher eine kesse Sohle, die Jan Sievers und seine Frau Johanna jetzt aus Anlass ihrer goldenen Hochzeit aufs Parkett gelegt haben. Frisch und munter agierten die Jubilare, und einhundert Gäste feierten mit. Wer den Feiermodus im Emsland kennt, der weiß: Börger stand Kopf und freute sich mit dem engagierten Jagdreiter und seiner Frau, die über Jahrzehnte klaglos die Leidenschaft ihres Mannes (und von Tochter Irmgard) für das Reiten hinter Hunden akzeptiert hat. Jetzt ist Schluß mit den Jagdgalopps und der Schleppenlegerei, aber für fröhliche Ausritte im Kreis von guten Freunden reicht die Puste zum Glück immer noch. Foto: privat

  • Junghundeschau 2026 auf einen Blick

    Die Junghundeschau der Deutschen Schleppjagdvereinigung (DSJV), ausgerichtet vom Rheinisch Westfälischen Schleppjagdverein in Hünxe-Drevenack, ist ein wichtiger Termin für angehende Meutehunde. Nur mit einem Formwert von mindestens „ausreichend“ werden sie in das Zuchtbuch des Jagdgebrauchshundeverbandes (JGHV) eingetragen. Das kann den Hounds eigentlich egal sein, aber den Haltern noch lange nicht. Denn nur mit dem offiziellen Eintrag sind ihre Meutehunde offiziell „Jagdhunde“ und damit von manchen Pflichten eines normalen Haushundes befreit. In „Reiter-Deutsch“ übersetzt entspricht die Junghundeschau einer Materialprüfung für junge Reitpferde, bei der das Gebäude und die Qualität der Gangarten begutachtet werden. Das ist wichtig, denn nur aus einem korrekten Fundament kann ein Hund volle Leistung als Meutehund bringen. Die „Eignungsprüfung“ bestehen die Hounds danach im Rahmen einer Gebrauchs- oder genauer, der Betriebssicherheitsprüfung, bei der ihr Verhalten in der Meute bewertet wird: hinsichtlich Appell, Gehorsam bei der Begegnung mit Wild oder anderen Hunden, Bindung an den Master oder Huntsman und nicht zuletzt ihrer Fähigkeiten auf der Schleppe. Die schönsten Hunde der Junghundeschau werden mit dem Championstitel belohnt und dementsprechend stolz sind die Züchter. Das sind die Champions des Jahres 2026 - bewertet von einem internationalen Richtergremium aus Alexandra Baum (JGHV), Robert Zurl (Bergheim) und Björn van Vlerken (Belgien): Foxhounds: Rüden: Trajan – Hamburger Schleppjagdverein Reserve: Zorro – Züchter: SvB, jetzt bei der Taunusmeute Hündinnen: Tini – Schleppjagdverein von Bayern Reserve: Yannika - Taunusmeute Bester Wurf Foxhounds: V-Wurf – Cappenberger Schleppjagdverein Beagles: Rüden: Viktor – Frankenmeute Hündinnen: Vroni – Frankenmeute Reserve-Sieger wurden nicht gekürt, weil die Bewerber aus der Beaglemeute Münsterland das Alterslimit von 25 Monaten überschritten haben. Bester Wurf Beagle: S-Wurf – Beagle Meute Münsterland Beste Koppel: Kate & Kriemhild – Rheinisch-Westfälischer Schleppjagdverein Text: PS und Bilder: www.pictrs.com/givemeasmile

  • Gerd Klapschus (1950 – 2026)

    Die Hardt-Meute und der Badische Schleppjagdverein trauern um ihren langjährigen ehemaligen Master. Am Vorabend des großen bundesweiten Meutetreffens zur Junghundeschau, nur wenige Wochen vor Erreichen seines 76. Lebensjahres, ist Gerd Klapschus plötzlich verstorben. Seit 1981 war Gerd Klapschus dieser Meute mit großer Passion verbunden, beinahe die Hälfte seines Lebens. Erst 2017 hat er sich aus der Reiterei zurückgezogen, und seine Frau Andrea Wiehn hat die Hunde übernommen. In der Übergangszeit hat er „seine Truppe“ noch zu den Jagden gefahren, bis zuletzt hat er noch die Tiere versorgt, wenn seine Frau zu vertreten war. Zunächst hielt er die anfangs 35 Hunde in seinem Heimatort Neunkirchen im Saarland für den Badischen Schleppjagdverein. Später kaufte er mit seiner Frau den Lacherhof in Dunzweiler bei Waldmohr nahe Kaiserslautern in Rheinland-Pfalz. In Erinnerung geblieben ist die Feier zu seinem 60. Geburtstag. Erst gab es Sekt und dann haben die Festgäste malocht: einen alten Stall für die Hunde entkernt, neu betoniert, gestrichen. „Wir haben gearbeitet wie die Blöden“, verriet ein Festgast den Ablauf des Tages. Wohl 600 Schleppjagden ist Klapschus mit den schnellen und spurtreuen Grand Anglo Francais der Hardtmeute geritten, zum ersten Mal im Dezember 1981. Seit März 1982 war er ihr Master. Legendär ist der Gehorsam seiner Hunde, mit denen er auf nahem Raum zusammenlebte und die ihm blind vertrauten. Bei seinen Pferden schwor der passionierte Besitzertrainer auf englische Vollblüter, die er über den Sommer auch auf kleinen Rennbahnen der Umgebung laufen ließ. Sein Paradepferd war ein viermal weiß gestiefelter Fuchs, der einst als Jährling für 120.000 Mark in Baden-Baden versteigert worden war und nach einigem Unglück in den Startboxen bei Klapschus sein „zweites Leben“ genoss - und das während seiner aktiven Rennlaufbahn auch recht einträglich gedankt hat. Die Kombination aus Rennen und Jagen gelang dem Saarländer bei fast allen Pferden gut. Eine passende Grundvoraussetzung, um den schnellen „Franzosen“ zu folgen. Sich selbst hat Klapschus immer beschrieben als „ein Autodidakt, befallen vom Pferde-Virus“. Bei seinen Eltern galt Reiten als „Sport für Verrückte und reiche Leute“, und es war ein Pferdeverleiher, der ihm zu seinem ersten Glück im Sattel verhalf. Seine erste Jagd ritt der Spezialist für den Bau von Großklimaanlagen in Süddeutschland hinter der Cappenberger Meute und seither ließ ihn auch der Hundevirus nicht mehr los. Seine Anfänge als Meuteführer erlebte er mit der Saar-Pfalz-Beagle-Meute, die er sich im Alter von 29 Jahren selbst zusammengestellt hatte. Die Meute bestand aus Haushunden, die aus den unterschiedlichsten Milieus zu ihm fanden. „Von Champagner bis Frolic mit Hackfleisch-Füllung“ beschrieb er die Herkunft der Verwöhntesten unter seinen ersten Schleppjagd-Hunden, die sich alle durchweg willig in ihr neues Sportlerleben einfanden. Erst mit Übernahme der ursprünglich in Karlsruhe beheimateten Hardt-Meute fand der 1,90 Meter große Mann zu größeren Vierbeinern. Nicht abgelegt hat er in der ganzen Zeit seiner aktiven Laufbahn als Master die Aversion gegen Formalismen. Das Plastron, das die Jagreiter bekanntlich von den Springreitern unterscheidet, sah er als solches. Klapschus band lieber die Krawatte und ließ sich davon auch nicht abbringen. Bilder: Thore Brockhoff

  • Gründungsjubiläum beim SvB

    Kaum zu glauben – 40 Jahre soll das schon her sein? Passend zum Anlass feiert der Schleppjagdverein von Bayern sein Gründungsfest zum 40. Geburtstag am Kennel in Gundelsdorf. Am 26. Juli, Sonntag, treffen sich Mitgliede und Freunde ab 13 Uhr, um den SvB hochleben zu lassen. Alle Info in der Einladung hier:

  • Trainingsritte in Bückeburg

    Nichts dem Zufall überlassen… Am 26. September gehen die Cappenberger Foxhounds auf die Schleppen in Bückeburg. Dazu bieten die Jagdreiter Bückeburg als Veranstalter wieder zwei Trainingsritte an. Am 30. August und 13. September können Reiter und Pferde schon ein erstes Gefühl entwickeln für das was sie am Tag X erwarten wird. ingsritt der Jagdreiter Bückeburg: Wer das wunderbare, vielfältige Gelände kennenlernen möchte, sollte sich zum Treffpunkt Mausoleum Bückeburg aufmachen. Anfahrt: Jagdreiter Bückeburg - Anfahrt Hindernisse jeder Art warten darauf, erkundet und überwunden zu werden. Es wird in verschiedenen Leistungsgruppen geritten, wer also locker durch das Gelände reiten möchte, ist ebenso herzlich willkommen wie die sportlich Ambitionierten. Die Organisatoren freuen sich über einen Erhaltungsbeitrag von 20 € - und dafür gibt es dann auch Getränke. Stelldichein: 11 h, weitere Info unter Jagdreiter Bückeburg - Anfahrt Die Einladung zur Jagd am 26. September ist auch schon fertig. Foto: Schmuland Sehen Sie hier:

bottom of page