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- Oben bleiben: Training am Lohberg
„Stabilität und Balance im Leichten Sitz“ – das wünscht sich jeder Jagdreiter und so wurde jetzt unter dem Schirm des Reitvereins Graf von Schmettow Kirchlinteln auf dem Lohberg trainiert. Als Referent führte der erfahrene Ausbilder Philipp Jakob durch das dreitägige Programm, das sich gezielt der reiterlichen Basisarbeit im Gelände als Vorbereitung für das Jagdreiten widmete. Theoretische Grundlagen zur Einstimmung Der dreitägige Lehrgang startete am Freitagabend mit einer obligatorischen Theorie-Einheit im Hotel „Zur Linde“. Gut gelaunt führte Philipp Jakob die aktiven Teilnehmer und weitere Zuhörer mit reichlich Bild- und Videomaterial in die Biomechanik des leichten Sitzes ein. Er zeigte dies anhand von gelungenen und nicht so gelungenen Sprüngen bei de Jagd und in der Vielseitigkeit. Im Fokus stand dabei die theoretische Vermittlung eines zügelunabhängigen Sitzes, der als Grundvoraussetzung für sicheres Reiten über feste Hindernisse gilt. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf dem Umgang mit schwierigen Situationen, die zum Verlust der Balance und damit zum Sturz des Reiters führen können. Nach der Analyse von einigen kritischen Sturzsituationen durch Fehler im Sitz und in der Lage des Reiterbeins fühlten sich alle auf alles vorbereitet – zumindest theoretisch. Intensivtraining in kleinen Gruppen Am Samstag und Sonntag folgte die praktische Umsetzung auf dem Geländeplatz. Um eine intensive Betreuung zu garantieren und die Pferde an das Reiten und Springen in der Gruppe zu gewöhnen, wurde in Kleingruppen von maximal fünf Reitern geritten. Das Programm am Samstag umfasste jeweils eine Reiteinheit vor- und nachmittags. In positiver Aufregung und Vorfreude erwarteten alle die ersten Lektionen – bis gleich zu Beginn der ersten Einheit Philipp Jakob sagte: „Wir schnallen die Bügel gleich mal 6 Loch kürzer“. Das setzte eine breite Palette an Emotionen frei, sei es Schock, Aufregung oder (leiser) Protest. Aber im Laufe des Trainings erwies sich diese Maßnahme als äußerst nützlich für die Stabilität im leichten Sitz und damit für die Sicherheit von Mensch und Pferd. Die Reiter erarbeiteten sich das nötige Vertrauen und die Balance im kurzen Bügel über leichten beweglichen und festen Hindernissen auf dem großartigen Parcours des Lohbergs sowohl im flachen als auch im abfallenden Gelände, nicht nur einzeln, sondern auch paarweise und in der kleinen Gruppe. Das Galoppieren von fünf Pferden nebeneinander auf einem Zirkel sollte den krönenden Abschluss für die erste Gruppe am Samstag bilden. Am Sonntagvormittag stand eine finale Vertiefungseinheit an. Zunächst ließ das Wetter uns zögern, denn es war durchweg Regen angesagt. Doch kaum waren die Pferde abgeladen und alle Reiter mit Sicherheitswesten und Kappen ausgestattet, hörte der Regen auf. Die Reiter profitierten deutlich von der am Vortag gewonnenen Routine. Die Anforderungen wurden den Vorkenntnissen von Pferd und Reiter entsprechend angepasst gesteigert. Selbst junge Pferde und Paare mit wenig Springerfahrung im Gelände konnten so das rhythmische Galoppieren und das Überwinden von Natursprüngen erfolgreich festigen. Besonders positiv gestaltete sich der Umgang der Reiter untereinander: Alle gingen achtsam miteinander um, halfen einander aus, wenn es nötig war, feuerten an oder gaben positives Feedback. Positives Fazit und vielversprechender Ausblick Am Ende des Lehrgangs zogen sowohl die Teilnehmer als auch die Organisatorin Jasmin Haberzettl (Graf von Schmettow) ein durchweg positives Fazit. Die Reiter lobten die präzisen Korrekturen und die motivierende Art von Philipp Jakob, durch die jeder wertvolle individuelle Impulse für das tägliche Training im Gelände mitnehmen konnte. Die Kombination aus fundierter Theorie, strukturierter Routine und pferdegerechtem Gruppentraining bot allen Beteiligten eine optimale Vorbereitung auf die anstehende Jagdsaison, gerne mit einer Wiederholung oder Weiterführung als Lehrgang oder regelmäßiges Training. Text: Nicole Prahl und Bilder: Jasmin Haberzettl
- 50 Jahre verheiratet
Das „Tänzchen in Ehren“ war eher eine kesse Sohle, die Jan Sievers und seine Frau Johanna jetzt aus Anlass ihrer goldenen Hochzeit aufs Parkett gelegt haben. Frisch und munter agierten die Jubilare, und einhundert Gäste feierten mit. Wer den Feiermodus im Emsland kennt, der weiß: Börger stand Kopf und freute sich mit dem engagierten Jagdreiter und seiner Frau, die über Jahrzehnte klaglos die Leidenschaft ihres Mannes (und von Tochter Irmgard) für das Reiten hinter Hunden akzeptiert hat. Jetzt ist Schluß mit den Jagdgalopps und der Schleppenlegerei, aber für fröhliche Ausritte im Kreis von guten Freunden reicht die Puste zum Glück immer noch. Foto: privat
- Junghundeschau 2026 auf einen Blick
Die Junghundeschau der Deutschen Schleppjagdvereinigung (DSJV), ausgerichtet vom Rheinisch Westfälischen Schleppjagdverein in Hünxe-Drevenack, ist ein wichtiger Termin für angehende Meutehunde. Nur mit einem Formwert von mindestens „ausreichend“ werden sie in das Zuchtbuch des Jagdgebrauchshundeverbandes (JGHV) eingetragen. Das kann den Hounds eigentlich egal sein, aber den Haltern noch lange nicht. Denn nur mit dem offiziellen Eintrag sind ihre Meutehunde offiziell „Jagdhunde“ und damit von manchen Pflichten eines normalen Haushundes befreit. In „Reiter-Deutsch“ übersetzt entspricht die Junghundeschau einer Materialprüfung für junge Reitpferde, bei der das Gebäude und die Qualität der Gangarten begutachtet werden. Das ist wichtig, denn nur aus einem korrekten Fundament kann ein Hund volle Leistung als Meutehund bringen. Die „Eignungsprüfung“ bestehen die Hounds danach im Rahmen einer Gebrauchs- oder genauer, der Betriebssicherheitsprüfung, bei der ihr Verhalten in der Meute bewertet wird: hinsichtlich Appell, Gehorsam bei der Begegnung mit Wild oder anderen Hunden, Bindung an den Master oder Huntsman und nicht zuletzt ihrer Fähigkeiten auf der Schleppe. Die schönsten Hunde der Junghundeschau werden mit dem Championstitel belohnt und dementsprechend stolz sind die Züchter. Das sind die Champions des Jahres 2026 - bewertet von einem internationalen Richtergremium aus Alexandra Baum (JGHV), Robert Zurl (Bergheim) und Björn van Vlerken (Belgien): Foxhounds: Rüden: Trajan – Hamburger Schleppjagdverein Reserve: Zorro – Züchter: SvB, jetzt bei der Taunusmeute Hündinnen: Tini – Schleppjagdverein von Bayern Reserve: Yannika - Taunusmeute Bester Wurf Foxhounds: V-Wurf – Cappenberger Schleppjagdverein Beagles: Rüden: Viktor – Frankenmeute Hündinnen: Vroni – Frankenmeute Reserve-Sieger wurden nicht gekürt, weil die Bewerber aus der Beaglemeute Münsterland das Alterslimit von 25 Monaten überschritten haben. Bester Wurf Beagle: S-Wurf – Beagle Meute Münsterland Beste Koppel: Kate & Kriemhild – Rheinisch-Westfälischer Schleppjagdverein Text: PS und Bilder: www.pictrs.com/givemeasmile
- Gerd Klapschus (1950 – 2026)
Die Hardt-Meute und der Badische Schleppjagdverein trauern um ihren langjährigen ehemaligen Master. Am Vorabend des großen bundesweiten Meutetreffens zur Junghundeschau, nur wenige Wochen vor Erreichen seines 76. Lebensjahres, ist Gerd Klapschus plötzlich verstorben. Seit 1981 war Gerd Klapschus dieser Meute mit großer Passion verbunden, beinahe die Hälfte seines Lebens. Erst 2017 hat er sich aus der Reiterei zurückgezogen, und seine Frau Andrea Wiehn hat die Hunde übernommen. In der Übergangszeit hat er „seine Truppe“ noch zu den Jagden gefahren, bis zuletzt hat er noch die Tiere versorgt, wenn seine Frau zu vertreten war. Zunächst hielt er die anfangs 35 Hunde in seinem Heimatort Neunkirchen im Saarland für den Badischen Schleppjagdverein. Später kaufte er mit seiner Frau den Lacherhof in Dunzweiler bei Waldmohr nahe Kaiserslautern in Rheinland-Pfalz. In Erinnerung geblieben ist die Feier zu seinem 60. Geburtstag. Erst gab es Sekt und dann haben die Festgäste malocht: einen alten Stall für die Hunde entkernt, neu betoniert, gestrichen. „Wir haben gearbeitet wie die Blöden“, verriet ein Festgast den Ablauf des Tages. Wohl 600 Schleppjagden ist Klapschus mit den schnellen und spurtreuen Grand Anglo Francais der Hardtmeute geritten, zum ersten Mal im Dezember 1981. Seit März 1982 war er ihr Master. Legendär ist der Gehorsam seiner Hunde, mit denen er auf nahem Raum zusammenlebte und die ihm blind vertrauten. Bei seinen Pferden schwor der passionierte Besitzertrainer auf englische Vollblüter, die er über den Sommer auch auf kleinen Rennbahnen der Umgebung laufen ließ. Sein Paradepferd war ein viermal weiß gestiefelter Fuchs, der einst als Jährling für 120.000 Mark in Baden-Baden versteigert worden war und nach einigem Unglück in den Startboxen bei Klapschus sein „zweites Leben“ genoss - und das während seiner aktiven Rennlaufbahn auch recht einträglich gedankt hat. Die Kombination aus Rennen und Jagen gelang dem Saarländer bei fast allen Pferden gut. Eine passende Grundvoraussetzung, um den schnellen „Franzosen“ zu folgen. Sich selbst hat Klapschus immer beschrieben als „ein Autodidakt, befallen vom Pferde-Virus“. Bei seinen Eltern galt Reiten als „Sport für Verrückte und reiche Leute“, und es war ein Pferdeverleiher, der ihm zu seinem ersten Glück im Sattel verhalf. Seine erste Jagd ritt der Spezialist für den Bau von Großklimaanlagen in Süddeutschland hinter der Cappenberger Meute und seither ließ ihn auch der Hundevirus nicht mehr los. Seine Anfänge als Meuteführer erlebte er mit der Saar-Pfalz-Beagle-Meute, die er sich im Alter von 29 Jahren selbst zusammengestellt hatte. Die Meute bestand aus Haushunden, die aus den unterschiedlichsten Milieus zu ihm fanden. „Von Champagner bis Frolic mit Hackfleisch-Füllung“ beschrieb er die Herkunft der Verwöhntesten unter seinen ersten Schleppjagd-Hunden, die sich alle durchweg willig in ihr neues Sportlerleben einfanden. Erst mit Übernahme der ursprünglich in Karlsruhe beheimateten Hardt-Meute fand der 1,90 Meter große Mann zu größeren Vierbeinern. Nicht abgelegt hat er in der ganzen Zeit seiner aktiven Laufbahn als Master die Aversion gegen Formalismen. Das Plastron, das die Jagreiter bekanntlich von den Springreitern unterscheidet, sah er als solches. Klapschus band lieber die Krawatte und ließ sich davon auch nicht abbringen. Bilder: Thore Brockhoff
- Gründungsjubiläum beim SvB
Kaum zu glauben – 40 Jahre soll das schon her sein? Passend zum Anlass feiert der Schleppjagdverein von Bayern sein Gründungsfest zum 40. Geburtstag am Kennel in Gundelsdorf. Am 26. Juli, Sonntag, treffen sich Mitgliede und Freunde ab 13 Uhr, um den SvB hochleben zu lassen. Alle Info in der Einladung hier:
- Trainingsritte in Bückeburg
Nichts dem Zufall überlassen… Am 26. September gehen die Cappenberger Foxhounds auf die Schleppen in Bückeburg. Dazu bieten die Jagdreiter Bückeburg als Veranstalter wieder zwei Trainingsritte an. Am 30. August und 13. September können Reiter und Pferde schon ein erstes Gefühl entwickeln für das was sie am Tag X erwarten wird. ingsritt der Jagdreiter Bückeburg: Wer das wunderbare, vielfältige Gelände kennenlernen möchte, sollte sich zum Treffpunkt Mausoleum Bückeburg aufmachen. Anfahrt: Jagdreiter Bückeburg - Anfahrt Hindernisse jeder Art warten darauf, erkundet und überwunden zu werden. Es wird in verschiedenen Leistungsgruppen geritten, wer also locker durch das Gelände reiten möchte, ist ebenso herzlich willkommen wie die sportlich Ambitionierten. Die Organisatoren freuen sich über einen Erhaltungsbeitrag von 20 € - und dafür gibt es dann auch Getränke. Stelldichein: 11 h, weitere Info unter Jagdreiter Bückeburg - Anfahrt Die Einladung zur Jagd am 26. September ist auch schon fertig. Foto: Schmuland Sehen Sie hier:
- Wer sind die Schönsten im Land?
Junge Meutehunde – 68 an der Zahl -, spannende Entscheidungen und ein Moderator mit Entertainer-Qualitäten machten die Junghundeschau 2026 der Deutschen Schleppjagdvereinigung (DSJV) - wie immer fabelhaft ausgerichtet vom Rheinisch-Westfälischen Schleppjagdverein RWS in Drevenack - zu einem besonderen Erlebnis. Die Frage nach den schönsten Hunden zog sich wie ein roter Faden durch die diesjährige Junghundeschau am Haus Schwarzenstein. Mit Charme, viel Gespür für sein Publikum und einer gehörigen Portion Humor führte der DSJV-Zuchtreferent Chris Gabielse durch den Tag. Immer wieder bezog er die Zuschauer in das Geschehen ein und ließ sie über ihre Favoriten abstimmen: „Wer wird Champion werden? Wen seht Ihr vorne?“ Aus ganz Deutschland waren die Meutehalter mit ihren Junghunden angereist. Insgesamt wurden 68 Jundhunde vorgestellt – 50 Foxhounds und 18 Beagles. Bei hochsommerlichen Temperaturen verlangte der Tag Mensch und Hund einiges ab. Bemerkenswert war die große Rücksichtnahme auf die vierbeinigen Hauptdarsteller. Gerne ließ sich der ein oder andere Hund lieber kurz im Schatten nieder anstatt noch eine weitere Runde im Ring zu drehen. Während den Hunden diese kleinen Verschnaufpausen selbstverständlich gegönnt wurden, harrten die drei Richter sowie Moderator Gabielse den gesamten Tag über mit bemerkenswerter Ausdauer und bester Laune in der Sonne aus, um alle Hunde mit der notwendigen Sorgfalt und Aufmerksamkeit zu beurteilen. Die Foxhounds wurden von Björn van Vlerken (Belgien), Jagdgebrauchshunde-Richterin Andrea Baum und Robert Zurl (Bergheim) bewertet. Die Beagles standen unter den kritischen Augen von Robert Zurl und Alexandra Baum, die mit großer Fachkompetenz die nicht immer einfachen Entscheidungen trafen. Denn nicht selten lagen die Bewertungen nur in kleinen Nuancen auseinander. Bei den Foxhound-Hündinnen ging der Titel nach Bayern. Die Championesse Tini wurde vorgestellt von Sissi Wiedemann. Vize-Championesse wurde Yannika von der Taunusmeute, vorgestellt von Jörg Pfeiffer. Bei den Foxhound-Rüden überzeugte Trajan vom Hamburger Schleppjagdverein, vorgestellt von Heiko Lindner, und sicherte sich den Championstitel. Zorro von der Taunusmeute wurde Vize-Champion. Nicht minder spannend verliefen die Entscheidungen bei den Beagles. Hier landete die Frankenmeute einen Doppelschlag. Championesse der Hündinnen wurde Vroni, mit der Formwertnote „Gut“. Bei den Rüden ging der Titel an Victor. Die Hündinnen Sira und Sammy und der Rüde Sam von der Beagle Meute Münsterland erhielten zwar das begehrte „Sehr gut“, konnten aufgrund der Altersbestimmungen jedoch nicht mehr um den Championstitel konkurrieren. Sie waren einige Monate zu alt. Ein besonderer Höhepunkt war die Koppelklasse. Hier bewiesen die Hunde nicht nur ihre Qualität, sondern vor allem ihr harmonisches Zusammenspiel. Der Siegerpokal blieb in diesem Jahr wieder bei den Gastgebern: Mit Kriemhild und Kate gewann der Rheinisch-Westfälische Schleppjagdverein diese Konkurrenz unter großem Beifall der Zuschauer. Auch bei den Aufzuchtpreisen gab es besondere Erfolge zu feiern. Die Hunde der Beagle-Meute Münsterland konnten zwar keinen Champion stellen, aber Master Gregor Kuhn durfte sich über den Preis für die beste Aufzucht und die Anerkennung für den gelungenen S-Wurf freuen. Bei den Foxhounds ging der Preis für die beste Aufzucht an die Cappenberger Meute. Huntsman Bernd Funke nahm den Pokal entgegen – ein wahrhaft besonderer Moment, denn zuletzt war dieser Preis im Jahr 1981 an die Cappenberger Meute gegangen. Im Rahmen der Siegerehrung bedankte sich die neue Präsidentin der Deutschen Schleppjagdvereinigung, Stephanie Schreck, herzlich beim Rheinisch-Westfälischen Schleppjagdverein, den Richtern und dem gesamten Organisationsteam für die hervorragende Ausrichtung der Veranstaltung. Besonders begrüßte sie Rolf Schettler, Vizepräsident des Deutschen Reiter- und Fahrerverbandes (DRFV). In ihrer Ansprache betonte Schreck, dass die DSJV zwar die kleinste Fachgruppe innerhalb des Verbandes sei, jedoch mit großem Engagement daran gearbeitet werde, die Gemeinschaft weiter wachsen zu lassen. Ein wichtiger Baustein dabei ist die neu gestartete Mitglieder-Challenge, mit der Gleichgesinnte für den Verband gewonnen werden sollen. Als am Ende des Tages die Champions feststanden und die Urkunden überreicht waren, blieb vor allem eines in Erinnerung: eine Atmosphäre, die von der gemeinsamen Leidenschaft für die Schleppjagd und die Hunde als deren wichtigste Akteure geprägt war. Text: Maria Gillissen und Bilder: www.pictrs.com/givemeasmile
- Junghundeschau 2026
Nicht nur laut Wetterprognose wird sie eine heiße Sache, die Junghundeschau der Deutschen Schleppjagdvereinigung beim Rheinisch-Westfälischen Schleppjagdverein RWS am Freitag und Samstag, 10. Und 11. Juli. Schließlich investieren die Meutehalter viel Zeit und Geduld, um ihren Meutenachwuchs im Ring vorteilhaft zu präsentieren. Aber die großzügige Anlage am Haus Schwarzenstein bietet auch viel Schatten für Hunde und Menschen, um die Arbeit des internationalen Richtergremiums zu verfolgen. 45 Foxhounds und 20 Beagles werden bewertet und eingetragen in das Zuchtbuch des Jagdgebrauchshundeverbandes (JGHV). Zeiteinteilung 2026: Freitag, den 10.Juli 2025 ab 17:00 Uhr Vorberichtung Klasse I Innenhof Schloss ab 18:30 Uhr Begrüßung anschließend Essen und gemütliches Zusammensein Innenhof Schloss Samstag, den 11. Juli 2025 ab 09:00 Meldestelle in Haus Schwarzenstein: ab 09:00 Fortsetzung der Vorberichtung Klasse I Innenhof Schloss 10:00 Eröffnung und Begrüßung Innenhof Schloss Rüden: Beagles Klasse I: 10:05 – 10:10 Frankenmeute e.V. 10:10 – 10:15 Geiseltal Beagle Meute e.V. 10:15 – 10:20 Beagle Meute Münsterland e.V. Klasse II: 10:20 – 10:25 Frankenmeute e.V. 10.25 – 10.30 Geiseltal Beagle Meute e.V. Klasse III: 10:30 – 10:35 Schleppjagdverein Vogelbergmeute e.V. 10:35 – 10:40 Beagle Meute Münsterland e.V. Foxhounds Klasse I 10:40 – 10:55 Niedersachsen Meute e.V. Taunusmeute e.V. 10:55 – 11:05 Hamburger Schleppjagdverein e.V. 11:05 – 11:20 Schleppjagdverein von Bayern e.V. 11:20 – 11:30 Cappenberger Meute e.V. Klasse II: 11:30 – 11:35 Schleppjagdverein von Bayern e.V. Klasse III 11:35 – 11:40 Schleppjagdverein von Bayern e.V. 11:40 – 11:45 Rheinisch-Westfälischer Schleppjagdverein e.V. 11:45 – 12:00 Championatsberichtung Rüden Beagle/Foxhounds Ab ca. 12:00 Mittagspause Hündinnen: Beagles Klasse I: 12:30 – 12:35 Frankenmeute e.V. 12:35 – 12:45 Geiseltal Beagle Meute e.V. 12:45 – 12:55 Beagle Meute Münsterland e.V. Klasse II: 12:55 – 13:00 Frankenmeute e.V. Klasse III: 13:00 – 13:10 Schleppjagdverein Vogelbergmeute e.V. . Foxhounds Klasse I: 13:10 – 13:20 Niedersachsen Meute e.V. Taunusmeute e.V. 13:20 – 13:30 Hamburger Schleppjagdverein e.V. 13:30 – 13:40 Schleppjagdverein von Bayern e.V. 13:40 – 14:00 Cappenberger Meute e.V. Klasse II 14:00 – 14:05 Schleppjagdverein von Bayern e.V . Klasse III 14:00 – 14:15 Rheinisch-Westfälischer Schleppjagdverein e.V. 14:15 – 14:25 Championatsberichtung Hündinnen Beagle/Foxhounds Klasse IV- Koppelklasse Ab ca. 14:25 Uhr: Beagle Meute Münsterland e.V. 1 Koppel Rüden Rheinisch-Westfälischer Schleppjagdverein e.V. 1 Koppel Hündinnen Hamburger Schleppjagdverein e.V. 1 Koppel Rüden Vorstellung aller Siegerkoppeln zur Ermittlung der Schwarzensteiner Siegerkoppel Im Anschluss: Verleihung des Wanderpokals für die beste Aufzucht Fotos: www.pictrs/givemeasmile.de
- Mitglieder-Challenge 2026
Gemeinsam für die Zukunft der Schleppjagd - die vielzitierten hundert Tage ist sie noch gar nicht im Amt, aber Stephanie Schreck als neue Vorsitzende der Deutschen Schleppjagdvereinigung hat sich schon große Ziele gesteckt. Sie ruft eine Mitglieder-Challenge 2026 aus. Sie will die Schleppjagd „von der kleinsten Fachgruppe zur starken Gemeinschaft“ bringen und hat dafür gute Argumente im Köcher. Seit vielen Jahren mit dem „Sport in Rot“ verbunden, kennt sie die Szene und weiß genau: „Uns Schleppjagdreiter verbindet eine Leidenschaft, die weit über den Reitsport hinausgeht. Schleppjagdreiten bedeutet Gemeinschaft, Tradition, Horsemanship, gegenseitigen Respekt und die Freude, gemeinsam mit unseren Pferden hinter der Meute unvergessliche Stunden in der Natur zu erleben. Wir investieren Zeit, Herzblut und nicht unerhebliche Summen in unsere Pferde, unsere Ausrüstung, Fahrten, Capgeld und Jagdwochenenden. Wir reisen quer durch Deutschland, um Freunde zu treffen und unserer gemeinsamen Passion nachzugehen. Doch damit unser Sport auch in Zukunft lebendig bleibt, braucht er mehr als engagierte Reiter im Jagdfeld. Er braucht Menschen, die bereit sind, Verantwortung zu übernehmen.“ Schreck empfiehlt die Deutsche Schleppjagdvereinigung als „unsere gemeinsame Stimme“ nicht nur „qua Amtes“ sondern aus Überzeugung, die sie selbst aus langjähriger Erfahrung gewonnen hat. „Die Deutsche Schleppjagdvereinigung (DSJV) ist die Fachgruppe Schleppjagdreiten im Deutschen Reiter- und Fahrer-Verband (DRFV). Sie ist die Interessenvertretung aller Jagdreiter, Meutehalter und Veranstalter in Deutschland. Gemeinsam mit dem DRFV und in enger Zusammenarbeit mit der Bundesvereinigung der Berufsreiter (BBR) setzen wir uns dafür ein, das Schleppjagdreiten als traditionsreiche Reitweise zu erhalten, die klassische und vielseitige Ausbildung von Pferd und Reiter zu fördern, den Nachwuchs für unseren Sport zu begeistern, bundesweite Veranstaltungen und Lehrgänge zu organisieren, den Austausch zwischen Jagdreitern, Meuten und Veranstaltern zu fördern, Probleme und Herausforderungen unserer Meuten gemeinsam zu lösen, unser Kulturgut in der Öffentlichkeit sichtbar zu machen und dem Schleppjagdreiten innerhalb der deutschen Pferdesportlandschaft eine starke Stimme zu geben. Viele dieser Aufgaben bleiben im Hintergrund. Man nimmt sie oft erst wahr, wenn sie fehlen.“ Kleinste Fachgruppe – großer Stellenwert Als Sprecherin der Jagdreiter beim Bundesberufsreitertag im März in Aachen hat sie es selbst erlebt: „Die Fachgruppe Schleppjagdreiten ist derzeit die kleinste Fachgruppe im Deutschen Reiter- und Fahrer-Verband. Und dennoch genießt sie innerhalb des Verbandes einen hohen Stellenwert. Warum? Weil kaum eine andere Disziplin die Grundsätze der klassischen Reitlehre so umfassend vereint wie das Schleppjagdreiten. Ein Jagdpferd muss gehorsam, gelassen, mutig, trittsicher und konditionsstark sein. Es muss sich sicher im Gelände bewegen, Hindernisse meistern und gleichzeitig in einer großen Gruppe ruhig und kontrollierbar bleiben. Das verlangt eine fundierte Ausbildung, gegenseitiges Vertrauen und verantwortungsvolles Reiten. Darauf dürfen wir stolz sein.“ Aber ein Blick in die Mitgliederliste des DRFV zeigt eine dramatischer Realität, die dringend verändert werden muß: „In Deutschland gibt es schätzungsweise rund 5.000 aktive Jagdreiter. Die Deutsche Schleppjagdvereinigung zählt derzeit jedoch lediglich 71 (!) Mitglieder. Das bedeutet: Nicht einmal zwei Prozent der Jagdreiter unterstützen ihre eigene Interessenvertretung. Dabei profitieren letztlich alle von einer starken Fachgruppe.“ Für Stephanie Schreck liegt es auf der Hand: „Je mehr Mitglieder wir haben, desto größer ist unser Gewicht innerhalb des Verbandes und desto mehr können wir für unseren Sport bewegen. Mehr Mitglieder bedeuten mehr Möglichkeiten.“ Derzeit sind die Möglichkeiten der Fachgruppe eher begrenzt. Sie reichen im Wesentlichen für die Pflege der Homepage www.schleppjagd24.de und die Durchführung einer bundesweiten Veranstaltung, der Junghundeschau in Schwarzenstein - in diesem Jahr am 11. Juli. Für Schreck steht fest: „In unserer Gemeinschaft steckt viel mehr Potenzial. Mit mehr Mitgliedern könnten wir bundesweite Lehrgänge für Jagdreiter und Jagdpferde anbieten, Fortbildungen zu Sicherheit, Geländereiten und Ausbildung organisieren, Seminare für Jagdleiter, Piköre und Veranstalter durchführen, unsere Meuten bei aktuellen, tierschutzrechtlichen und juristischen Herausforderungen noch besser unterstützen, den jagdreiterlichen Nachwuchs gezielt fördern, unsere Öffentlichkeitsarbeit ausbauen, neue gesellschaftliche Veranstaltungen ins Leben rufen. Warum nicht wieder einen Sommerball der Jagdreiter veranstalten? Oder ein bundesweites Jagdreiter-Wochenende mit Lehrgängen, Fachvorträgen, Ausritten und geselligem Beisammensein? All diese Ideen können Wirklichkeit werden, aber nur gemeinsam.“ Der Plan der neuen Vorsitzenden: Sie will eine gemeinsame Aktion starten, die Mitglieder-Challenge 2026 mit dem Ziel mindestens 50 neue Mitglieder bis zum 31. Dezember 2026. Ein erster wichtiger Schritt ist bereits gelungen. Auf der Meutehaltertagung im April beim Schleppjagdverein von Bayern wurden 13 neue Mitglieder gewonnen. Damit fehlen noch 37 Mitglieder, um das erste Ziel zu erreichen. Sie ist überzeugt: „Das schaffen wir gemeinsam!“ Die Challenge in Zahlen: Was kostet eine Mitgliedschaft? Der Jahresbeitrag beträgt 90 Euro für Erwachsene. Für Schülerinnen und Schüler, Studierende, Auszubildende und Jugendliche gelten ermäßigte Beiträge gemäß Beitragsordnung. 90 Euro im Jahr - Wofür geben wir im Laufe eines Jahres nicht alles Geld aus? Für eine Tankfüllung, für zwei Capgelder, für eine neue Schabracke, für Kleinigkeiten im Reitsportgeschäft. Warum also nicht 90 Euro in das investieren, was uns allen am Herzen liegt? In die Zukunft unseres Sports. Unser Dankeschön Wir möchten unser Ziel nicht nur erreichen – wir möchten es übertreffen. Deshalb gilt: Ab dem 51. Neumitglied erhält jedes weitere neue Mitglied bis Ende 2026 von der 1. Vorsitzenden einen Krämer-Gutschein im Wert von 25 Euro als kleines Dankeschön. Denn jedes neue Mitglied macht unsere Gemeinschaft stärker. Jetzt Mitglied werden! Der Weg zur Mitgliedschaft ist ganz einfach. Hier geht es lang: https://www.drfv.de/mitgliedschaft/antragsformular/ Gemeinsam mehr erreichen Die Deutsche Schleppjagdvereinigung lebt nicht vom Vorstand. Sie lebt von ihren Mitgliedern. Lassen Sie uns gemeinsam dafür sorgen, dass das Schleppjagdreiten auch in Zukunft eine starke Stimme im Deutschen Reiter- und Fahrer-Verband hat. Lassen Sie uns aus der kleinsten Fachgruppe eine starke Gemeinschaft machen. Nicht nur mitreiten. Mitgestalten. Mitverantworten. Mitglied werden. Für unsere Pferde. Für unsere Meuten. Für unsere Tradition. Für die Zukunft des Schleppjagdreitens. Die neue Erste Vorsitzende freut sich auf eine Flut von Mitgliedsanträgen. Foto: privat
- Junghundeschau in alten Zeiten
Das waren noch Zeiten…. Als die Junghundeschau noch nicht beim RWS in Schwarzenstein stattfand – wie jetzt schon seit über 50 Jahren – und als es in Bayern noch zwei Meuten gab, von denen keine „Schleppjagdverein von Bayern“ hieß. Junghundeschau 1967 Archiv Schleppjagd24 Interessant auch, dass die Bloodhound-Meute der „Weser Vale“, die nicht zur Deutschen Schleppjagdvereinigung gehört, damals noch keine Berührungsängste hatte und sich beeindruckend präsentierte. Toni Wiedemann hat in seinem Archiv gegraben und einen Bericht aus Bayerns Pferde vom Jahr 1970 gefunden. Hier eine kurze Rückschau vor der Schau des Jahres 2026 am 11. Juli in Drevenack:
- Zur Person: Stephanie Schreck
Bei der Jahrestagung der Deutschen Schleppjagdvereinigung (DSJV) im Deutschen Reiter- und Fahrerverband haben die Jagdreiter Stephanie Schreck, Jahrgang 1974, aus Forst in Baden-Württemberg als neue Vorsitzende gewählt. Sie ist die erste Frau in dieser Position und Schleppjagd24 stellt sie hier vor: „Ich brenne für das Schleppjagdreiten“, hat sich die Geschäftsführerin eines Textilunternehmens in Bruchsal mit Spezialisierung auf Theater-Ausstattungen empfohlen bei ihrer Vorstellungsrede auf der Tagung. Und brennendes Engagement hat sie schon als junge Arzttochter überhaupt erst zum Pferd gebracht, denn als Unfallchirurg war ihr Vater überzeugt, dass Reitsport eine äußerst gefährliche Sache sei. Es bedurfte der Fürsprache eines Großonkels, selber engagierter Jagdreiter in Hamburg, der gut zuredete: „Lass das Kind doch mal reiten.“ Mit neun Jahren bekam sie die ersten Reitstunden geschenkt. „Aber zuerst musste ich meinem Vater einen Vertrag unterschreiben, dass ich immer nur mit Kappe aufs Pferd steige. Den Vertrag hat mein Vater heute noch, und ich lege immer noch Wert auf jede mögliche Sicherheitsausrüstung. Ich trage immer die neueste Weste.“ 1988 nahm sie an der ersten Schleppjagd teil, in Menzingen mit Hermann Laier und Andreas Weise, den Begründern der Badischen Dragoner-Meute. Seit 1995 ist sie mit ihren Pferden am Bacherhof und somit am Kennel der Badischen Dragoner Meute in Forst zu Hause und hat dort Hermann Laier als Master des Privatpack bei der täglichen Arbeit mit den Hunden begleitet und „von der Pike auf“ gelernt. Seit 24 Jahren gehört sie als Pikörin zur den Badischen Dragonern und war schließlich maßgeblich beteiligt an der Umwandlung der Privatmeute in den Verein Badische Dragoner Meute e.V., dem sie dann auch insgesamt neun Jahre lang als 1. Vorsitzende vorstand - bis zu ihrer Bewerbung jetzt für den Bundesverband. Ausbildung von Pferd und Reiter ist die Passion der neuen „Ersten Schleppjagdreiterin Deutschlands“, die 2022 den DOSB lizenzierten Trainer B-Schein in Marbach erworben hat. Im vorigen Jahr kam eine ergänzende Qualifikation „Sitz- und Gleichgewichtsschulung“ hinzu. Zwei Jahre war sie Trainer am Reitsimulator der SAP unter Schirmherrschaft von Ingrid Klimke in Walldorf. Seit 2019 ist sie als Para-Reiter im Grade IV eingestuft, denn auch der Vertrag mit ihrem Vater hat sie nicht vor einem schweren Reitunfall bewahrt. Im Rahmen ihrer „Lieblingsjagd“ im Rhein-Neckar-Kreis ist es 2017 passiert, an der Seite des damaligen Master Sabine Keller direkt hinter den Hunden. „Meine Stute trat in ein Loch und wir haben uns überschlagen. Dem Pferd ist nichts passiert,“ fasst sie lakonisch zusammen und verschweigt die Einzelheiten ihrer durchaus schmerzhaften Rekonvaleszenz nach vier zertrümmerten Brustwirbeln. Mit Abstrichen kann sie jetzt trotz ihres teils gelähmten linken Beins wieder „ganz normal reiten“ und hat seit Januar 2026 auch wieder ein neues Pferd. Die zehn Jahre alte Stute Fischerbachs Frieda löst ihr routiniertes Jagdpferd Little Lucy, jetzt 19, ab. Nach zwei Fohlen und einer Ausbildung bis zur L-Dressur lernt Frieda bei Stephanie Schreck jetzt das ABC als Jagdpferd. „Und sie macht sich ganz toll“. Begeisterung und praktische Erfahrung in der Reiterei prägen die Mutter von Käthe (18) und Konrad (12) – und ganz nebenbei führt sie gemeinsam mit ihrer Schulliebe und dem Vater ihrer Kinder Frank Schreck, Master der Badischen Dragoner Meute, den von ihrem Schwiegervater gegründeten Betrieb, mit vielen Reisen zu Auftraggebern weltweit und in Verantwortung für knapp 20 Mitarbeiter. Text: Petra Schlemm und Bilder: privat
- Junghunde vor internationaler Jury
Vor einem international besetzten Richtergremium zeigen die deutschen Meutehalter in diesem Jahr ihren Hunde-Nachwuchs am 11. Juli, Samstag bei der Junghundeschau der Deutschen Schleppjagdvereinigung. Im Ring vor dem Haus Schwarzenstein in Hünxe-Drevenack beim Rheinisch-Westfälischen Schleppjagdverein steht Bjorn van Vlerken aus Belgien neben Alexandra Baum (Bedburg-Hau), um die Foxhounds zu bewerten und Robert Zurl (Bergheim) rangiert wieder die Beagles. Van Vlerken ist seit Jahren Master der Privatmeute Triple B in Oud-Turnhout in der Provinz Antwerpen, nahe der Grenze zu den Niederlanden. Er wird auch als Co-Kommentator neben dem DSJV-Zuchtwart Chris Gabrielse agieren. Im Ring der Beagles wird Dr. Michael Weiler am Mikrofon stehen und die Bewertungen transparent machen, die mindestens „genügend“ sein müssen, damit ein Eintrag im Stammbuch des Jagdgebrauchshundevereins (JGHV) erfolgen kann. Sieben Meuten stellen insgesamt 47 Foxhounds vor, dabei sind die 26 Hündinnen in der Überzahl. Das größte Kontingent stellen wieder die Bayern. Die Beagles kommen aus vier verschiedenen Meuten: 13 Rüden gegenüber 12 Hündinnen. Bewertet wird in vier Klassen, wobei die jungen Hunde im Alter bis zu 25 Monaten das größte Interesse finden. „Passer“ sind in der Koppelklasse gewünscht: je ähnlicher ein Paar umso mehr spricht es für ein Gleichmaß in der gesamten Meute. Bereits am Freitag, 10. Juli werden ab 17 Uhr alle Hunde dem Tierarzt vorgestellt, der Chip-Nummern, Impfstatis, Zahn- und Hoden bzw das Gesäuge überprüft. Die Piköre kommen zu einem Meinungsaustausch zusammen. Die Bewertung am Samstag gipfelt in der Wahl der Champions und der Schwarzensteiner Siegerkoppel. Außerdem geht es um den Wanderpokal für den besten Wurf. Wer beim Essen am Freitag dabei sein will, sollte sich bis Mittwoch, 24. Juni anmelden unter j.Wiesehahn2018@gmail.com Text: PS und Bild: Thomas Ix











