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  • Zwei Mal Krajewski nach Dressur

    Glänzende Ausgangslage für die Olympiasiegerin vor dem Geländetag in Luhmühlen: Julia Krajewski beherrschte mit Uelzener’s Nickel das Viereck und führt das Feld nach der Dressur mit 22,9 Strafpunkten an. Auf Rang zwei folgt Malin Hansen-Hotopp mit Carlitos Quidditch K (27,0), während Krajewski mit ihrem zweiten Pferd Tullabeg Platinum (27,2) das Podium nach zwei Dressurtagen komplettiert. In der 5-Sterne-Prüfung gab es einen Führungswechsel: Die Britin Emily King mit ihrem langjährigen Sportpartner Valmy Biats (27,0) überholte die US-Amerikanerin Hallie Coon mit Kapriccio (27,8), und das vorläufige Podium komplettiert jetzt der Neuseeländer James Avery und Dallas 13 (29,6). Mit Uelzener’s Nickel zeigte Julia Krajewski einmal mehr ihre Stärke in der Dressur. Der Holsteiner Wallach präsentierte sich souverän und ausdrucksstark. Für die Reiterin kam das starke Ergebnis wenig überraschend: „Nickel hat so ein bisschen seine Lieblingsturniere und Luhmühlen ist definitiv eins davon. Er weiß einfach, worum es hier geht, er kennt die Aufgabe und sagt dann: Los geht’s! Die Galopptour war schon recht nah am Optimum, die Schritt- und Trabtour geht vielleicht noch ein bisschen korrekter. Aber das ist auch gut so – wir wollen ja erst in ein paar Wochen in Topform sein.“ Ihre Aussichten auf die Starts am Samstag bewertet sie positiv: „Beide meine Pferde sind gute Springer, deswegen bin ich sehr optimistisch und freue mich auf morgen.“ Eine starke Leistung zeigte auch Malin Hansen-Hotopp. Mit Carlitos Quidditch K schob sie sich zwischen die beiden Pferde von Julia Krajewski und geht als Zweitplatzierte in die Geländeprüfung. „Das Pferd ist einfach sensationell. Die Zusammenarbeit mit Bettina Hoy bringt mir unheimlich viel. Er wird nicht so gerne täglich auf dem Viereck gearbeitet, deshalb reite ich zu Hause viel draußen und trainiere dann dosiert gemeinsam mit Bettina. Sie schafft es, uns in Topform zu bringen, und das bringt uns dreien unheimlich viel Spaß.“ Die deutsche Reiterin blickt dem Geländetag ebenfalls mit Vorfreude entgegen: „Ich finde, das ist ein richtig toller Kurs. Mike baut auch keine verrückten Distanzen. Ich denke, der Kurs wirkt auf den ersten Blick etwas leichter, als er dann tatsächlich ist. Man muss sehr konzentriert sein und die Pferde gut vor sich haben. Ich entscheide morgen nach Gefühl, wie schnell ich reiten werde.“ Julia Krajewski geht mit einem komfortablen Vorsprung in die Geländeprüfung. Hinter ihr ist das Feld jedoch eng zusammengerückt: Malin Hansen-Hotopp und Krajewski mit ihrem zweiten Pferd trennen lediglich wenige Zehntelpunkte. Direkt hinter dem deutschen Spitzentrio lauert die Belgierin Lara de Liedekerke-Meier mit Kiarado d’Arville auf Rang vier (27,3 Strafpunkte). Auch die Neuseeländerin Samantha Lissington mischt mit Lucas Stone (28,8) und Delarado (29,2) aussichtsreich im Spitzenfeld mit. Der Geländetag verspricht damit hochklassigen Vielseitigkeitssport über den von Mike Etherington-Smith konzipierten Kurs. Angesichts der engen Abstände an der Spitze bleibt die Entscheidung um den Sieg in den beiden CCI-Prüfungen von Luhmühlen 2026 vollkommen offen. Die Cross Country-Teilprüfung im 5-Sterne-Klassement beginnt um 10 Uhr, die 4-Sterne-Reiter starten ab 13.25 Uhr. Kartenvorverkauf: www.ticketmaster.de Aktuelle Informationen: www.luhmuehlen.de Alle Fotos: TGL/Thomas Ix

  • Krajewski vorn nach erster Dressur

    Mit einer starken Vorstellung im Dressurviereck hat sich Olympiasiegerin Julia Krajewski am ersten Dressurtag der CCI4*-S Meßmer Trophy um die Deutsche Meisterschaft an die Spitze des Teilnehmerfeldes gesetzt. In der nach etlichen prominenten Last-Minute-Absagen, vornehmlich aus England, stark geschrumpften 5-Sterne-Prüfung führt derzeit die Amerikanerin Hallie Coon mit dem Holsteiner Kapriccio. Mit dem zwölfjährigen Wallach Tullabeg Platinum erreichte Julia Krajewski 27,2 Punkte. Samantha Lissington (NZL) mit Delarado liegt derzeit auf Platz zwei (29,2) und Cosby Green (SA) mit Highly Suspicious auf Platz drei. Bei besten Bedingungen präsentierten sich die internationalen Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf hohem Niveau und lieferten den Zuschauern einen spannenden Auftakt in Luhmühlen. Coon und Kapriccio sicherten sich mit 27,8 Punkten in der 5-Sterne-Prüfung die vorläufige Führung vor dem Neuseeländer Tim Price mit Happy Boy (31,7) und dem Briten Stephen Heal mit Hagonda (33,6). Coons und Kapriccios harmonische, ausdrucksstarke Vorstellung wurde von den Richtern entsprechend honoriert. Die Amerikanerin zeigte sich nach ihrem Ritt begeistert von ihrem Sportpartner: „Er ist einfach das beste Pferd, das ich mir wünschen könnte. Man muss nur dafür sorgen, dass er sich wohlfühlt – dann schenkt er einem sein ganzes Herz. Das ist ein wunderbares Gefühl und ich möchte auf keinem anderen Pferd der Welt sitzen.“ Julia Krajewski war sehr zufrieden mit ihrem Pferd: „Er war super, wir verbessern kontinuierlich unser Dressurergebnis. Es fällt ihm sicher nicht zu, aber er gibt immer sein Bestes und das hat er auch heute getan. Ich reite sehr gern hier im Luhmühlener Stadion. Es ist zwar sehr groß, hat aber eine gute Atmosphäre. Vielleicht liegt es an der Dekoration – die Pferde scheinen sich wohlzufühlen. Aber letztlich ist es ja auch so, dass es sich auf das Pferd überträgt, wenn ich mich als Reiter gut fühle. Die Aufgabenstellungen sind alle klar und es ist ein schöner Vier-Sterne-Kurs. Ich denke, dass die Zeit ein entscheidender Faktor sein wird, auch durch die vielen Wendungen. Der Boden ist sehr gut. Da der Sandboden viel Feuchtigkeit benötigt, wird er vom Veranstalter regelmäßig und intensiv bewässert und ich gehe davon aus, dass das bis Samstag beibehalten wird.“ Die derzeit zweitplatzierte Neuseeländerin Samantha Lissington hat ein lange angepeiltes Teilziel erreicht: „Ich bin sehr froh, dass wir endlich unter 30 Punkten geblieben sind, darauf haben wir sehr lange hingearbeitet.“ Fotos: TGL/ Thomas Ix Kartenvorverkauf: www.ticketmaster.de Aktuelle Informationen: www.luhmuehlen.de

  • Zuchtaustausch mit Holland

    Die immer enger werdende Zuchtbasis bei den Foxhounds macht den deutschen Meutehaltern Sorgen. Während manche Master in erster Linie nach England blicken, haben Toni Wiedemann und seine Frau Sissi in die andere Richtung geschaut. Der Schleppjagdverein von Bayern hat einen Zuchtaustausch mit der Königlichen Meute aus Holland begonnen. Der Master aus Soestdijk, sein Kennelmann und ein 18jähriger Nachwuchs-Pikör brachten die vierjährige Hündin Carol und den Rüden Camwood mit nach Gundelsdorf. Dafür reisten nach einem Wochenende mit regem Austausch über Hundehaltung, -Zucht und -Ausbildung im Austausch die Hündin Odette und der Rüde Romeo über die Grenze nach Westen. Beide Seiten zeigten sich zufrieden nach den Proberitten am Kennel in Gundelsdorf und haben den Tausch damit besiegelt. „Die Hundeführung in Holland unterscheidet sich von unserer“, begründete Tobi Wiedemann die möglicherweise schwierige Umstellung für die Hunde. „Bei uns wird das Pack deutlich geschlossener geführt“. Die Probanden aus Holland sind bei den ersten Appellarbeiten gekoppelt mitgelaufen und haben sich schnell umgestellt. Camwood ist bereits sieben Jahre alt und demnach, so Wiedemann, „sportlich eher ein Auslaufmodell“, aber die Bayern versprechen sich viel von der Leistung des schönen Tricolor im Deckgeschäft. Beide holländischen Hunde werden auch bei der anstehenden Junghundeschau der Deutschen Schleppjagdvereinigung am 11. Juli in Schwarzenstein als Ankäufe vorgestellt zur Eintragung in das Zuchtbuch des JGHV. Text: PS und Bild: SvB

  • Pferdewissenschaftler haben gewählt

    Vielleicht wird die Disziplin Schleppjagd demnächst auch Thema für die Wissenschaft? Astrid von Velsen-Zerweck ist die neue Vorsitzende der Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaft um das Pferd (GWP). „AvV“ ist nicht nur Landoberstallmeisterin in Marbach, sondern auch bekennende Jagdreiterin, ganz besonders dann, wenn die Hardt-Meute auf ihrem Grund im Haupt- und Landgestüt der Schleppe folgt (und ihr voller Terminkalender es zulässt). Die Online-Mitgliederversammlung der Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaft um das Pferd (GWP), die für den Brückenschlag zwischen Wissenschaft und Praxis steht und Jahr für Jahr die besten Bachelor- und Masterarbeiten sowie Dissertationen zum Thema Pferd auszeichnet, hatte in diesem Jahr turnusgemäß anstehende Vorstandswahlen. Dr. Ludwig Christmann (Kirchlinteln), der langjährige Erste Vorsitzende, hatte schon im Vorfeld der Versammlung bekannt gegeben, für eine Wiederwahl nicht mehr zur Verfügung zu stehen. In Dr. Astrid von Velsen-Zerweck fand man die geeignete, sowohl in Wissenschaft als auch in Praxis bestens vernetzte Persönlichkeit für seine Nachfolge. Und so konnte – nach einiger Überzeugungsarbeit, die ihrem ohnehin schon großen Arbeitspensum geschuldet war, und der Neuverteilung der Aufgaben – die Landoberstallmeisterin des baden-württembergischen Haupt- und Landgestüts Marbach zu seiner Nachfolgerin gekürt werden. Einarbeiten muss sie sich nicht: Sie gehörte bereits zu den Gründungsmitgliedern der seit 31 Jahren bestehenden Gesellschaft und wurde von ihr bei ihrer Promotion unterstützt. Ihren bisherigen Platz im Vorstand nimmt ab sofort Prof. Dr. Clemens Wollny (Bingen) ein, Agrarwissenschaftler und renommierter Pferdezüchter, der schon seit zwei Jahren zu der Jury der GWP gehört, die alljährlich die zahlreichen eingereichten Arbeiten junger Wissenschaftler beurteilt und die prämierenswerten unter ihnen auswählt. Die weiteren Vorstandsmitglieder wurden im Amt bestätigt: Es sind Prof. Dr. Ellen Kienzle als Stellvertretende Vorsitzende sowie Prof. Dr. Uta König von Borstel, Christine Felsinger, Dr. Julia Steinhoff-Wagner, Dr. Michaela Weber-Herrmann und Dr. Katharina Wiegand. Ludwig Christmann, der der GWP zwölf Jahre lang vorstand – so lange wie keiner seiner Vorgänger – wurde zum Ehrenvorsitzenden der GWP gewählt. Kein Abschiedsgeschenk, sondern lediglich eine verdiente Anerkennung der von ihm stets mit großem Engagement, Sachkenntnis und Einfühlungsvermögen geleisteten Arbeit für die GWP. Er wird „seine“ GWP auch zukünftig begleiten und mit Rat und Tat zur Seite stehen. Text und Fotos: GWP-Presse / mic

  • Auftakt der Luhmühlen Horse Trials

    Mit der Verfassungsprüfung der Longines CCI5*-L begannen am Mittwochnachmittag die Longines Luhmühlen Horse Trials. Traditionell läutete diese erste Teilprüfung vier Tage Spitzensport ein. 21 Reiter-Pferd-Paare aus zehn Nationen stellen sich in diesem Jahr der Herausforderung der Longines CCI5*-L. Die Ground Jury – bestehend aus Nick Burton (GBR), Christian Steiner (AUT) und Edith Schless-Störtenbecker (GER) – entschied gemeinsam mit dem Veterinärteam über die Startfreigabe der Pferde. Alle vorgestellten Pferde präsentierten sich in einem ausgezeichneten Gesundheitszustand und erhielten grünes Licht für die Prüfung. Im internationalen Starterfeld sind Großbritannien und Neuseeland besonders stark vertreten. Zu den bekanntesten Namen im Teilnehmerfeld zählen die neuseeländischen Vielseitigkeitsgrößen Jonelle und Tim Price, die mit mehreren Pferden in Luhmühlen an den Start gehen werden. Auch der hocherfolgreiche US-Amerikaner Boyd Martin zählt zu den prominenten Teilnehmern. Foto: TGL/Thomas Ix Aus deutscher Sicht richten sich die Blicke insbesondere auf Katharina Meyer mit Aspen T sowie auf Heike Jahncke mit Mighty Spring FRH. Beide Reiterinnen nutzen die Fünf-Sterne-Prüfung, um sich erstmals auf diesem Niveau mit der Weltelite des Vielseitigkeitssports zu messen. Katharina Meyer freut sich sehr auf die bevorstehende Prüfung: „Für mich war es immer ein Mädchentraum, hier mal die Fünf-Sterne-Prüfung reiten zu dürfen – und den erfülle ich mir in diesem Jahr mit meinem Pferd Aspen. Luhmühlen ist unser Zuhause, deshalb ist der Start hier etwas ganz Besonderes.“ Auch Heike Jahncke blickt mit Vorfreude auf ihr Fünf-Sterne-Debüt: „Es bedeutet mir sehr viel. Ich bin unglaublich dankbar, hier meine erste Fünf-Sterne-Prüfung reiten zu dürfen und blicke mit großer Vorfreude auf die Aufgabe. Für mich ist das ein besonderer Meilenstein und eine tolle Erfahrung.“ Der Sport beginnt am Donnerstag mit der Dressur für die 4-Sterne-Prüfung um die Deutsche Meisterschaft. Bereits um 8.30 Uhr startet Kaya TGhomsen als „Guinea Pig“ (Versuchskaninchen). Die Dressur der 5-Sterne-Prüfung ist für 14 Uhr angesetzt. Eine halbe Stunde vorher zeigt Antonia Baumgart wie es gehen soll. Zum Kartenvorverkauf: www.ticketmaster.de Aktuelle Informationen: www.luhmuehlen.de

  • Gedenken im Galopp

    Im Gedenken an Marion Knoche, Ehrenpikörin bei der Vogelsbergmeute, und ihren Partner Theo Moritz gingen die Beagles in Nürnberg auf die Frühjahrsschleppen im Tattersall. Die Jagdfreunde Nürnberg haben zusammen mit dem RC Tattersall wieder einmal eine tolle Veranstaltung auf die Beine gestellt. Die Strecke war - trotz umfangreicher Baumfällarbeiten im Reichswald, deren Überreste in harter Muskelarbeit beseitigt werden mussten - wie immer perfekt präpariert. Nach den heißen und trockenen Tagen kam das kleine Unwetter am Samstag früh wie gerufen, so waren die tollen Sandböden im Wald kaum staubig. Gestärkt mit einem Weißwurst-Frühstück wurden die insgesamt neun beaglefreundlichen Schleppen durch den Wald angegangen. Ein kleines, aber feines Feld folgte den Vogelsberger Flitzebeagles über Stock und Stein. Der weitgereisteste Teilnehmer war dazu sogar eigens aus England eingeflogen. Das Jagdfeld war wie immer hilfsbereit und diszipliniert und so konnte ein junger Nachwuchs-Jagdreiter sogar auf seinem Shetty folgen! Zum Curée waren zwar viele Gesichter staubbedeckt, aber das schmälerte das glückselige Lächeln nicht. „Es war einfach herrlich!“, waren sich alle einig. Nach dem Versorgen von Hunden und Pferden wurde Spanferkel vom Spieß unter der schattenspendenden Eiche serviert und auch das ein oder andere kühle Bier und Cola wurden noch gemeinsam getrunken, bevor sich alle wieder auf den Heimweg machten. Text: Larissa Heumann und Bilder: Peter Jäger unter Givemeasmile. Mehr bei https://www.pictrs.com/givemeasmile?l=de

  • Revival für die Jagd in Gesmold

    Es gibt auch noch gute Nachrichten in diesen Zeiten: Es geht wieder weiter in Gesmold mit der Schleppjagd. Foto: Thomas Ix Nach drei Jahren Pause richtet die Familie von Hammerstein-Gesmold wieder die Hubertusjagd von Schloss Gesmold aus und knüpft damit an eine Tradition an, die viele im Umkreis noch gut in Erinnerung haben. Mit der Ankündigung kehrt eine Veranstaltung zurück, die Reiter und Zuschauer seit fast 70 Jahren begeistert. Am 27. September 2026 hallen auf dem Gesmolder Schlosshof wieder die Signale der Jagdhornbläser, um das Stelldichein und somit den Beginn der Gesmolder Schleppjagd einzuläuten. Gejagt wird wieder mit der Niedersachsenmeute aus Dorfmark. „Wir wollen etwas zurückbringen, das uns allen so viel Freude gemacht hat und eine echte Institution gewesen ist“, sagt Jagdherr Philipp Freiherr von Hammerstein-Gesmold. Die Jagd war einst aus verschiedenen Gründen vorübergehend ausgesetzt worden. Die Hubertusjagd von Schloss Gesmold hat ein lange Geschichte und begann nach dem Krieg mit den britischen Besatzern und dem Großvater des jetzigen Jagdherrn. Später gehörte Gesmold mit über 200 Reitern zu den größten Schleppjagden der Republik. Schon mal im Kalender notieren: Hubertusjagd Schloss Gesmold hinter der Niedersachsenmeute am Sonntag, den 27. September 2026, Schlossallee 5, 49326 Melle-Gesmold. Ansprechpartner für Fragen: Philipp Frhr. v. Hammerstein-Gesmold unter Telefon 0171-1205352. Hier die Einladung:

  • Bläserwettbewerb auf Gut Basthorst

    Jagdreiter kennen Gut Basthorst von Schleppjagden oder Landpartien. Am 14. Juni ist das Gut im Lauenburgischen Austragungsort für den Landesbläserwettbewerb im Landesjagdverband Schleswig-Holstein. Seit 70 Jahren wird dieser Wettbewerb im Pflicht- und Kürblasen ausgetragen. Foto: PHB "bien aller" Verden Erwartet werden etwa 800 Bläser aus ganz Deutschland. Mehr als 120 Meldungen sind eingegangen für Gruppen und Kleinformationen wie Solo, Duo und Trio. Auch Teilnehmer aus der Jagdhornbläsergilde sind dabei, unter anderem aus Verden die „bien aller“ und aus Usedom. Die Kreisjägerschaft Herzogtum Lauenburg hat auf dem ganzen Gut für ein Marktreiben gesorgt und einen Festtag für die ganze Familie geplant. Für das leibliche Wohl ist mit kulinarischen Köstlichkeiten gesorgt. Das Info-Mobil der KJS wartet auf Fragesteller, für die Kleinen gibt es eine Mal-Ecke, Kinderschminken, ferngesteuerte Siku-Trecker und so manches mehr. Die Firma Frankonia und der Meisterbetrieb Dotzauer Metallblasinstrumente werden vor Ort sein. Am Ende stoßen alle anwesenden Jagdhornbläser gemeinsam in das Horn und verwöhnen die Zuhörer mit einem Jagdkonzert besonderer Art. Hier ist das ganze Programm:

  • Aidan O’Connell im Interview

    Einige mögen sich erschrocken haben. Nein, das ist kein Nachruf gewesen. „Nur“ ein sehr ausführliches Interview mit Aidan O’Connell, dem Idol etlicher Jagdreitergenerationen in ganz Europa. Seine Lehrgänge in ganz Deutschland zum Thema Sicherheit und Balance am Sprung sind unvergessen. Jetzt ist ein großes Porträt über ihn erschienen, nachzuhören auf Facebook bei Horsin'Around. Foto: Thomas Ix Das ist eine neue Webseite mit Videos über alles, was in der Reitsportszene der "Grünen Insel" Irland passiert. In 45 Minuten hat Noel Mullins dem jetzt 76 Jahre alten Aidan “Suntan” O’Connell einiges Überraschendes entlockt. Und wir erfahren unter anderem, warum O’Connell auch als “Suntan” bekannt ist – nicht wegen seiner Sonnenbräune, sondern in der Szene so benannt nach seinem ersten Erfolgspferd. Das ist der Link: https://www.facebook.com/reel/1005094498702721

  • Ein Hoch auf das Ehrenamt

    „Denn sie wissen nicht, was wir tun….?“ Stimmt nicht so ganz. Claudia Altwasser weiß jetzt Bescheid. Die Vizepräsidentin des Sportbundes Rheinland und des Landessportbundes Rheinland-Pfalz hat sich einen Einblick verschafft in das Jagdreiten. Sie hat die Schleppjagd der Rheinlandmeute am Pfingstsonntag begleitet - und war beeindruckt. Hier ist ihr Bericht: „Leidenschaft, Tradition und Ehrenamt: Rückblick auf den Besuch bei der Rheinland Meute an Pfingsten „Wenn ich auf das vergangene Pfingstwochenende und die Sportlandschaft im Rheinland zurückblicke, dann sah ich eine faszinierende Vielfalt. Ein perfektes und besonders lebendiges Beispiel dafür durfte ich selbst miterleben: Ich war zu Gast beim Schleppjagdverein Rheinland e.V. – besser bekannt als unsere Rheinland Meute! Gerade an diesen Pfingsttagen, an denen viele Menschen die freie Zeit genossen haben, zeigte sich, was diesen Sport so besonders macht. Der Schleppjagdsport wird in der Öffentlichkeit manchmal als Nische oder Randsportart wahrgenommen. Doch wer dort genau hinschaute, sah die immense sportliche Leistung, die erbracht wurde: das blinde Vertrauen zwischen Reiter und Pferd, die faszinierende Arbeit mit den Hunden auf der Fährte und die tiefe Verbundenheit mit unserer Natur. Das war Spitzensport und gelebte Tradition zugleich! Hinter diesem faszinierenden Bild stand ein unbezahlbarer Motor: das Ehrenamt. Was dieser umtriebige Verein mit seinen Mitgliedern und Helfern – gerade auch an den Feiertagen – auf die Beine gestellt hat, war absolut bewundernswert. Von der aufwendigen Pflege und Ausbildung der Meute über die Organisation der Jagden bis hin zur Nachwuchsarbeit: Hier wird Gemeinschaft nicht nur besprochen, sondern mit unendlich viel Herzblut gelebt. Als Vizepräsidentin des Sportbundes Rheinland und des Landessportbundes Rheinland-Pfalz ist es mir ein echtes Anliegen zu zeigen: Jede Sportart, die Menschen und Tiere so harmonisch zusammenbringt, bereichert unsere Region. Die Rheinland Meute hat dem Sport im Rheinland an Pfingsten ein ganz besonderes stolzes Gesicht gegeben. Ein herzliches Dankeschön an die gesamte Meute für diesen großartigen, ehrenamtlichen Einsatz – macht weiter so und Horrido!“ Text: Claudia Altwasser und Bild: Timo Haas

  • Pfingsttage mit der Rheinlandmeute

    Pfingsten – das ist bei der Rheinlandmeute nicht einfach ein Termin im Kalender. Es ist ein Wochenende, an dem man spürt, was Schleppjagdreiten im Kern bedeutet: das Zusammenspiel von Reiter, Pferd und Meute, die Nähe zur Natur und die Verlässlichkeit der Hunde auf der Fährte. Und ebenso das Miteinander danach, das die Jagdfamilie trägt, eine Passion, die verbindet. In diesem Jahr konnte leider kein Pfingstturnier in Wiesbaden stattfinden und damit auch kein Schaubild geritten werden. Umso besser, dass der Auftakt in Kleinmaischeid bewusst anders gesetzt und mit einem jagdlichen Ausritt begonnen werden konnte. Beim Treffpunkt am Kennel war der Sektempfang schon vorbereitet vor dem Ritt mit etwa zwanzig Reiterinnen und Reiter. Unterwegs gab es zwei kleine Pausen mit (klar, ist ja bei der Rheinlandmeute….) Erfrischungen und Stärkung und Zeit für Gespräche und ein ruhiges Kennenlernen. „Besonders schön war, dass wir neue Reiterinnen und Reiter kennenlernen durften und ihnen unsere Passion, das Jagdreiten, näherbringen konnten. Genau solche Begegnungen machen den Unterschied. Man reitet miteinander, stimmt sich ab und merkt, wie schnell eine gemeinsame Leidenschaft verbindet“, berichtete Kim Dippe. Während des Rittes standen die Jagdhornbläser der Rheinlandmeute immer wieder im Wald und begleiteten den Ritt mit ihren Signalen. Das hat den jagdlichen Charakter noch einmal besonders spürbar gemacht. Am Abend wurde es gesellig. Am Grill saßen alle gemütlich zusammen, ließen den Tag in Ruhe ausklingen und genossen diese unkomplizierte, herzliche Runde. Am Naturresort Tannenhof begann am Pfingstsonntag die traditionelle Pfingstschleppjagd unter der Jagdherrschaft von Daniela Wahl vor der Kulisse der Birkenhütte. Rund 40 Reiterinnen und Reiter bildeten das Feld. Etwa 120 Zuschauer begleiteten das Geschehen und wurden traditionell mit Planwagen zu den schönsten Punkten entlang der Strecke gebracht. Das Sommerwetter zeigte sich von seiner besten Seite. Beim Stelldichein lag Vorfreude in der Luft, verbunden mit der Konzentration, die ein Jagdtag verlangt. Dann ging es zur Jagd. Die Hunde liefen spurtreu, die Arbeit im Pack war ruhig und verlässlich. Die Jagdhornbläser der Rheinlandmeute waren auch am Sonntag während der Schleppen immer wieder im Wald zu hören und gaben dem Jagdtag seinen würdigen Rahmen. Im Feld herrschte eine gute Mischung aus Aufmerksamkeit und Freude am Reiten. Sieben Schleppen wurden ohne Zwischenfälle geritten. Alle kamen sicher am Halali Sprung an. Beim Halali wurden die Hunde mit dem verdienten Curée belohnt. Danach wurden die Pferde und Hunde verladen und die letzte Anspannung fiel ab. Was blieb, ist dieses stille Einverständnis, das man nach einem gelungenen Jagdtag teilt. Beim rustikalen Abendbuffet wurde erzählt, gelacht und der Jagdtag noch einmal in allen Einzelheiten besprochen. Später bei der After Hunt Party wurde getanzt bis in die Nacht. Ein Gast, der den Sonntag miterlebt hat, brachte es sehr treffend auf den Punkt: „Sichtbar wurde nicht nur eine traditionsreiche Veranstaltung, sondern echte sportliche Leistung. Das Vertrauen zwischen Reiter und Pferd, die konzentrierte Arbeit der Hunde auf der Fährte und die Verbundenheit mit der Natur standen dabei im Mittelpunkt. Ebenso wurde der ehrenamtliche Einsatz hervorgehoben, ohne den all das nicht möglich wäre,“ fasste Claudia Altwasser, die Vizepräsidentin des Landessportbund Rheinland e.V. ihre Eindrücke zusammen. Text: Kim Dippe und Bilder: Timo Haas

  • Die richtige Vorbereitung ist alles

    Die Saisonplanung der Vogelsbergmeute steht. Am 29. August ist die Eröffnungsjagd am Hofgut Schackau geplant und im September geht es gleich in Ulmbach weiter. Umso besser, dass dazu dann auch gleich ein Vorbereitungskurs angeboten wird: Am 8. und 9. August am Kennel in Spielberg. Wer immer schon mal an die Teilnahme bei einer Schleppjagd gedacht hat, für den ist das Angebot die Chance. Der Einsteiger-Lehrgang ist zugeschnitten für alle, die erste Erfahrungen rund um das Jagdreiten sammeln möchten – egal ob junges Pferd, routinierter Partner oder neugieriger Reiter. Geübt wird am Samstag ab 10 Uhr das gemeinsame Reiten in der Gruppe, auch als Gelassenheitstraining und erste Sprünge über feste Hindernisse. Der Kurs mit Philipp Jakob schließt ab am Sonntag mit einem berittenen Hundetraining mit der Equipage ab 10 Uhr, wo auch schon auf zwei oder drei Schleppen angelegt wird. Alles in allem: Theorie & Praxis rund um die Schleppjagd und dazu jede Menge Spaß, Gemeinschaft und Jagdleidenschaft mit Pferden und Hunden. Boxen oder Paddocks können nach Absprache eingerichtet werden. Anmeldung und weitere Infos unter geschaeftsfuehrung@vogelsbergmeute.de oder Telefon 0171 385 1088 bei Micky Gindert. Hier die Infos zur Eröffnungsjagd:

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