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- Rheinlandmeute repräsentiert DSJV
Wenn die Rheinlandmeute am 15. März in Aachen anlässlich der Mitgliederversammlung des DRFV und des BBR stellvertretend für die Deutsche Schleppjagdvereinigung Teil der Veranstaltung sein wird, ist die Hündin Quitte nicht dabei. Mit dem Foxhound-Rüden Io, der vor zwei Jahren vom Rheinisch-Westfälischen Schleppjagdverein übernommen worden ist, hat sie im Januar den R-Wurf aus neun gesunden Welpen zur Welt gebracht. Zumeist Hündinnen, wuchsen die Kleinen zunächst unter Rotlicht und sind jetzt schon eine stattliche Rasselbande, die im kommenden Jahr die Meute verstärkt, die Ralf Siegel als Präsident des Schleppjagdvereins und seine Frau Barbara als Huntslady führen. Zuhause in Kleinmaischeid im Westerwald ist der Meutebetrieb echte Passion, die von der ganzen Familie geteilt wird. Der umtriebige Verein, geründet 2004, besteht derzeit aus gut 100 Mitgliedern, etwa zur Hälfte beritten und aktiv. Der Älteste ist der Schleppenleger Horst Siegel, bald 83 Jahre alt. Die jüngsten Aktiven sind unter 20 und werden behutsam an die Arbeit und Aufgaben mit der Meute herangeführt. Etwas ganz Besonderes ist die "hauseigene" Bläsergruppe mit aktuell zehn aktiven Bläsern, darunter auch die Seniorchefin Ilse Siegel. Sie ist bei allen Proben und auch den Veranstaltungen mit dabei, was im hohen Alter eine starke Leistung ist. In Aachen werden die Siegels ihre Hunde und ihre Passion präsentieren. „Wir verstehen es als unsere Aufgabe, den traditionsreichen Sport des Jagdreitens zeitgemäß zu vermitteln, ihn für junge Menschen attraktiv zu halten und nachhaltig für die Zukunft aufzustellen“, ist die Zielvorgabe der Familie für ihr Tun. Der Auftritt in Aachen ist auch ein kleiner Saisonauftakt, vor den Frühjahrsjagden. Ein Highlight wird die traditionelle Pfingstjagd am 24. Mai 2026 sein. Text und Foto: Rheinlandmeute
- Frauenpower am Weltfrauentag
Am 8. März – auf Wunsch des Jagdpächters deutlich früher als sonst üblich – richtete der Verdener Schleppjagdreitverein seine Frühjahrsjagd im Stadtwald aus. Ortskenntnis ist von Vorteil. In diesem Jahr war die Jagdherrin Anja Cohrs, die den Stadtwald in- und auswendig kennt. Zum Stelldichein kamen 50 Reiter bei bestem Wetter und in fröhlicher Stimmung. Nachdem die Jagdherrin alle Reiter und Zuschauer begrüßt hatte, wurden die Felder eingeteilt. Das Jagdherrenfeld führte Anja Cohrs selbst. Dem zweiten Feld über ausgesuchte, leichtere Hindernisse zeigte Caroline Wittbold-Müller den Weg und das 3. galoppierende Feld wurde geleitet von Nele Richter. Geritten wurde hinter zehn Koppeln der Niedersachsenmeute, die von Leonard von Schultzendorff geführt wurden. Es wurden fünf Schleppen gelegt mit 28 Sprüngen. Besonders charmant: Die erste Schleppe ohne Sprünge. So bekamen die Reiter, die noch nie im Stadtwald von Verden waren, einen Eindruck, wie viele Bäume doch so dicht am Weg stehen. Leider gab es auf der zweiten Schleppe einen leichten Sturz. Aber Dank den Johanniter-Ersthelfer, die mit einem Quad die Jagd verfolgten, konnte die Reiterin sofort versorgt werden. Zur letzten Schleppe war sie wieder fit und mit dabei. Anja Cohrs ist fast täglich im Stadtwald unterwegs und entwickelte für die Jagd eine Überraschungsschleppe: Nach dem Stopp ging es, natürlich in Absprache mit den Landeigentümern, auf eine Rückeschneise, die im Vorfeld für die Pferde gut präpariert worden war. Diese Schleppe endete auf einer Lichtung, und die Reiter hatten dort freie Sicht auf die Hundearbeit. Wenn die Damen die Jagdherrschaft haben, dann können die Herren auch Ehrendamen werden. Motiviert ging es auf die letzte Schleppe und den Abschluss bildete ein besonders einladender Halalisprung. Zu erwähnen ist auch die Bläsergruppe Bien Aller die die Jagd begleitete. Die Hunde erhielten das Curée und die Reiter ihren Bruch. Zufrieden und glücklich ging es in den Niedersachsenhof zum Jagdessen und der Jagdkritik. Cohrs bedankte sich bei allen Beteiligten und Karl Wallis als Beauftragter für das Jagdreiten im Verdener Schleppjagd-Reitverein dankte ihr für die Übernahme der Jagdherrschaft. Jörg Hermann vom Norddeutschen Jagd- und Rennverein zu Kiel hielt die Jagdkritik, die positiv ausfiel, denn er lobte die Streckenführung und die einladenden Sprünge. Auch dass es ein zweites Feld gab, das nur ausgesuchte Sprünge zu überwinden hatte, empfand er als angenehm in dem für ihn unbekannten Gelände. Leonhard v. Schultzendorff als Master der Meute bedankte sich bei seiner Equipage und bei Anja, dass sie auch wenn es schwierig ist im Stadtwald neue Wege zu finden doch noch eine neue Strecke raus kitzeln konnte. Text: Jasmin Haberzettl und Bilder: Ingo Wächter. Mehr unter www.iw-images.de Auf YouTube kann man die Strecke noch einmal "mitreiten" - und auch gut erkennen, wie schnell die Hunde waren... Hier ist der Link: https://www.youtube.com/watch?v=j97pHf_LLEE
- Richtig vorbereitet sein...
….das ist entscheidend nicht nur, aber auch bei der Schleppjagd. Vor Beginn der neuen Saison ist Gelegenheit für eine reiterliche Fortbildung, in netter Umgebung und netten Leuten. Beim Schleppjagdverein von Esebeck Mecklenburg-Vorpommern kann man sich und sein Pferd für die Sommer- und Herbstjagden fit machen und vielleicht auch den Virus der Jagdreiterei einfangen. Elemente der Reitjagd werden in kleinen Gruppen beim Geländetraining mit aufgenommen. Vom 17. bis 19. April wird dazu ein Vielseitigkeits-Lehrgang in Vanselow (17111 Siedenbrünzow, Schloss) bei Demmin (Mecklenburg-Vorpommern) angeboten. Herr und Frau von Maltzahn heißen dazu Gäste in ihrem Haus und Gelände willkommen. Geboten werden professioneller Unterricht in den Disziplinen Springen, Dressur und - vor allem - Gelände mit festen Hindernissen. Vorausgesetzt wird sicheres Reiten in allen drei Disziplinen auf E/A-Niveau. Geplant ist außerdem, dass die Meute am letzten Tag dazu kommt, sodass die Teilnehmer auch noch einen Ausritt an und mit den Hunden im Gelände unternehmen können. Das Programm: Freitag nachmittags Springen, Samstag vormittags Dressur, am Nachmittag Gelände, Sonntag Geländetraining mit Hunden; nachmittags Abreise. Die Pferde sind untergebracht in Zeltboxen auf dem Betrieb, die Reiter sind untergebracht und werden verpflegt im Herrenhaus. Alle weitere Info in der Anlage. Anmeldung bis 10.April 2026 auf dem Fragebogen hier: Nachfragen gerne unter ragna@ragnavonwedel.de oder 0173-2482265 (nach 19 Uhr)
- Ein „wildes“ Wochenende in der Heide
Nicht ein, zwei oder drei Gastgeber, sondern ganz viele: Und die haben als Jagdherrschaft ein Top-Wochenende in der Hermannsburger Heide veranstaltet, mit der Cappenberger Meute, die dort ihr 50jähriges Jubiläum gefeiert hat. Anja Cohrs berichtet von dem „wilden Wochenende“. „Der Frühling ist eine natürliche Wiederauferstehung - das Zitat habe ich von meinem Freund Christof gestohlen, aber es passte perfekt zu unserem Jagdauftakt in der Misselhorner Heide am vergangenen Wochenende. In diesem Jahr haben wir die Jagdherrschaft in Hermannsburg, mit den Hunden der Cappenberger Meute übernommen. Wir, das ist der "JagdreiterClan " bestehend aus 20 aktiven Jagdreitern und Jagdveranstaltern, die auch außerhalb der Jagdsaison einiges auf die Beine stellen. Nun bot das 50-jährige Jubiläum am "Misselhorner Hof " der Familie Meyer genau den richtigen Anlass, um ein rundes Wochenende zu verleben. Am Freitagabend schon lud die Familie Meyer alle Jagdreiter und deren Begleiter zu Sekt und Bier an der Theke ein. Nach der langen Winterpause war das eine gute Gelegenheit für ein Update mit Freunden und Bekannten. Am Jagdtag fanden sich knapp 50 Reiter zum Stelldichein am Schafstall ein. Nach einer kurzen Begrüßung ging es dann auch bald los in die Heide. Fünf Schleppen in der eindrucksvollen Landschaft ließen das Jagdreiterherz höher schlagen. Die Pferde waren trotz oder gerade wegen des langen Winters sehr motiviert, und einige Reiter mussten mit festem Knieschluß den einen oder anderen Buckler aussitzen. Ein Stopp in der Sandgrube, für Hunde und Reiter bot den Zuschauern am Rande einen spektakulären Anblick. Was für ein Auftakt! Aber damit nicht genug- am Abend ging es im Misselhorner Hof mit einer Wilden Partynacht weiter. Rund 100 Gäste fanden sich am Abend ein, um das Jubiläum zu feiern. Es wurde sehr gut gegessen und getrunken, getanzt, was die Füße hergaben und viel, viel gelacht und geschwatzt. Das haben wir alle doch sehr vermisst ! Die Jugend der Niedersachsenmeute begeisterte uns zu späterer Stunde noch mit ihrem schwungvollem Knotentanz, und auch eine Choreografie von „Cotton Eye Joe“, der "Hymne" der Studentenreiter, durfte dabei nicht fehlen. Unser JagdreiterClan-Fazit - solche sportlichen und geselligen Wochenenden finden viel zu selten statt. Text: Anja Cohrs und Bild: privat. Bei Thomas Ix unter www.foto-ix.de ist das ganze reiterliche Geschehen nachzuerleben.
- Ritt im Gartenreich Dessau-Wörlitz
Der Schleppjagdverein „von Esebeck“ Mecklenburg-Vorpommern freut sich über eine neue Veranstaltung: Am letzten März-Wochenende, 27. und 28., Freitag und Samstag, wird im Gartenreich Dessau-Wörlitz die erste Frühjahrsschleppjagd hinter den Mecklenburger Hunden geritten. Foto: Klaus-Dieter Baumgart Die Jagd ist gewidmet dem Gründer des Deutschen Klassizismus, Friedrich Wilhelm von Erdmannsdorff, welcher als Freund und Vertrauter des Fürst Franz von Anhalt die Architektur in Dessau-Wörlitz geprägt hat. Am Jagdwochenende wird man mehr über ihn hören. Das Programm in Kurzform: Freitag, 27. März 14 Uhr: Hunde bewegen 17.30 Uhr: Konzert in der Kirche zu Wörlitz mit den Bläsern der Les Trompes du Val de Rhin Das jagdliche Konzert folgt dem Ruf der Trompe, Wissenswertes und Poetisches über die Trompe de chasse. 19 Uhr: Glühwein am Feuer vor dem Schloss 19.30 Uhr: Jagdessen im historischen Küchengebäude am Schloss Samstag, 28. März 1. Frühjahrsschleppjagd im Gartenreich Dessau-Wörlitz 12 Uhr: Stelldichein am Forsthaus Leiner Berg 12.30: Schleppjagd 14.30 Uhr: Curée vor dem Schloss Luisium Das komplette Programm mit allen Details im Anmeldebogen. Soviel ist schon sicher: Diese erste Frühlingsjagd im Dessauer Gartenreich wird ein Fest, mit dem Programm und dem Geläut der Hunde in dieser einzigartigen Umgebung. Für die Pferde weitgereister Jagdreiter stehen Boxen zur Verfügung. Alle Info hier:
- Die Münsterländer feiern die „50“
Kleine Hunde – lange Geschichte: ein halbes Jahrhundert Beagle-Meute Münsterland , gegründet 1976 und heute, im Jahr 2026, noch genau so aktiv wie in den Anfangsjahren. Große Ereignisse werfen im Jubiläumsjahr ihre Schatten Voraus. Der Blick in die Geschichte zeigt eine umtriebige Meute, die bis heute auf zahlreiche Events zurückblicken kann, und Events sollen auch das Jubiläumsjahr 2026 prägen. Zum Auftakt des Jubiläumsjahres steht jetzt, am 7. März, Samstag, auf dem Baumannshof in Kirchdorf eine Zweimeutejagd mit der Cappenberger Meute auf dem Programm. Am 28. März, wieder ein Samstag, findet die offizielle Eröffnungsjagd als Zweimeutejagd mit der Vogelsberg-Meute in Marl statt. Zahlreiche Gäste aus befreundeten Meuten haben sich bereits angekündigt. Das große Jubiläumsjagdwochenende (1. bis 4. Oktober) findet traditionsgemäß, wie zu den vergangenen Jubiläen, auf dem Reiterhof Lüssing in Haren/Ems statt. Am 1. Oktober wird eine Vereinsschleppjagd geritten und am 3. Oktober wird zum Jubiläum sogar hinter drei Meuten geritten, zusammen mit den Cappenbergern und der Geiseltalmeute. Alle weiteren Termine der Beaglemeute für das Jahr 2026 sowie alle Einladungen zu den Jubiläumsveranstaltungen auf der Webseite der BMM unter https://www.bmm-ev.de Text: BMM und Foto: Angela Kellermann
- Pollen wieder mit Meute unterwegs
Einige Jahre war die Jagdgemeinschaft Gut Pollen ohne Hunde unterwegs, jetzt ist wieder die Meute dabei. Am 28. März, Samstag, wird hinter den Foxhounds aus Cappenberg geritten, am Baumanns Hof in Kirchdorf. Alle Info in der Einladung hier:
- Jagd Thema im Forum Vielseitigkeit
Und sie sind doch verwandt, wenn auch keine Zwillinge – „ungleiche Schwestern“ eben, die Disziplinen der Vielseitigkeit und der Schleppjagd. Beim „Forum Vielseitigkeit“ im hessischen Landgestüt Dillenburg arbeitete Philipp Jakob die Unterschiede und Gemeinsamkeiten heraus. Der Hunting-Referent der Deutschen Schleppjagdvereinigung, seit Kindertagen von jagdbegeisterten Eltern mit dem „Sport in Rot“ vertraut gemacht, räumte auf mit etlichen Vorurteilen. Es ist eben nicht so, dass „Rudelreiter“ dauernd mit Höchstgeschwindigkeit kopflos auf Gedeih und Verderb durch die Gegend brettern. Im Gegenteil: erfahrene Jagdreiter wägen sehr wohl ab, wie das nächste Hindernis am besten angeritten werden kann und haben dabei die Bodenbeschaffenheit ebenso im Blick wie die Art des Hindernisses – das sie vorher auch nicht aus der Nähe und zu Fuß begutachtet haben. In beiden Disziplinen braucht es einen unabhängigen Sitz für größtmögliche Sicherheit am Sprung und ein Pferd, das mental stark und gelassen ist. Jakobs Fazit in seinem mit viel Applaus bedachten Referat: Beide Disziplinen können voneinander profitieren - aber haben es auch gleich schwer, „denn Gelände findet in der regulären Ausbildung eigentlich kaum noch statt“. Die Teilnehmer aus beiden Lagern beim Forum Vielseitigkeit – bereits das dritte – haben jedenfalls eigene Wege ins Gelände gefunden und lernten in Dillenburg noch reichlich dazu. Das breitgefächerte Programm lud ein zur Horizonterweiterung und zu Begegnungen untereinander. Davon profitierten auch die Vogelsberg- und die Taunusmeute, die einen gemeinsamen Stand besetzten im historischen Reithaus des Landgestüts, hervorragend positioniert an einem der beiden Eingänge, sodass jedem Besucher gleich die Hunde ins Auge fielen und zu Fragen einluden an die Standbesetzung. Micky und Florian Gindert, Monika Stepper und Karin Mack im „Vogelsberger Grün“, Rolf Jung hatte seinen Dressurfrack und den Zylinder hervorgeholt, Christoph Frieling (mit Söhnchen Robin) im Rot der Taunusmeute. Auch der Präsident Dr. Konstantin Mettenheimer machte im Tenue Konversation als Standbesetzung. Starke Auftritte hatten außerdem auch Michaela und Markus Wißkirchen im Blau der Rallye Rheingau. Die beiden hatten nicht nur die Taunus-Rentnerhündin Sugar dabei, sondern auch ihre Hörner, die weiter lautstark Aufmerksamkeit schafften, auch für das neue auffällige Rollup-Banner der DSJV am Podium (danke dafür, Thomas Ix!). Ob es was gebracht hat? Wird man sehen, spätestens bis zum „Forum Vielseitigkeit 2028“. Es kamen jedenfalls Anfragen nach Möglichkeiten zum Mitmachen und Jagdterminen, und es wurden auch reichlich Prospekte verteilt. Und schon Henry Ford hat ja betont, dass man nie wissen kann, welcher Dollar, den man für Werbung ausgegeben hat, auch Wirkung gezeigt hat. Text und Foto: PS und Vogelsbergmeute
- Geburtstag „mit Gebläse“ in Verden
Das wird ein Fest! Die Es-Horn Gruppe bien aller in Verden wird 30, und der Dachverband, die Jagdhornbläsergilde, besteht sogar schon 50 Jahre. Zum „Geburtstag“ kommen Bläser aus ganz Deutschland in die „Reiterstadt“ und bringen – natürlich! - ihre Instrumente mit. Definitiv: am 9. und 10. Mai wird es laut in Verden. Die ersten Ankömmlinge werden schon am Freitag begrüßt und verbringen einen gemütlichen gemeinsamen Abend bevor es am Samstag offiziell losgeht. Ab 11 Uhr treffen sich die Festgäste im Tenue am Dom in Verden und genießen eine Stärkung „mit Sekt, Brezeln und viel Gebläse“. Danach ziehen sie in kleinen oder größeren Gruppen los, und es wird an verschiedenen Standorten mitten in der Stadt Musik gemacht. Auch das Pferdemuseum wird eine Station sein, bevor um 16.30 Uhr ein Konzert im Dom gegeben wird. Hauptakteure sind hier die bien aller unter Leitung von Gerd Offer, aber andere Bläser dürfen gerne dazu kommen. Wer die Musikszene kennt, der weiß, dass die meisten sich da nicht lange bitten lassen. Der Abend wird feucht und fröhlich – und sicherlich auch wieder laut, bevor am Sonntag die musikalische Begleitung des Gottesdienstes im Dom zu Verden den feierlichen Abschluss des Jubiläumsfestes bildet. PS
- Rittig ins Gelände
Man könnte es auch Dressur nennen, „aber das Wort hören viele ja nicht so gerne“, weiß Catharina von Ziegner, Organisatorin und erklärter Fan des Rittigkeitslehrgangs beim Brandenburger Hunting Club. Vom 6. bis 8. März unterrichtet Kajo Busch im Gestüt am Pichersee wie Pferd und Reiter mehr Spaß im Gelände haben können. Zu jeder Jahreszeit und jedem Anlaß die Reise wert: das Gestüt am Pichersee in Brandenburg. Foto: PS „Dressur ist einfach die Basis, Rittigkeit ist die Voraussetzung für Jagdreiten“, so Ziegner, die schon seit Jahren den Unterricht des Dressurreiters Kajo Busch kennt. Einzelunterricht von jeweils 45 Minuten, sowohl am Samstag als auch am Sonntag, steht auf dem Programm, je nach Wetterlage in der Halle oder draußen, und bei Bedarf wird auch schon am Freitag begonnen. Ob ausbalancierter leichter Sitz oder Einerwechsel, jeder Teilnehmer kann etwas mitnehmen von dem Busch-Unterricht. „Es geht immer um feines Reiten, vorwärts-abwärts, klassisch eben“, umreißt Catharina v. Ziegner den Trainingsplan für das Wochenende in Köthen. Wer Interesse hat oder Fragen, oder sich gleich anmelden möchte: Catharina von Ziegner ist zu erreichen unter Tel. 0170-3188840 / cvziegner@yahoo.de .
- Frühjahrsjagd im Verdener Stadtwald
Irgendwie sieht es ja immer noch nicht wirklich nach Frühjahr aus. Umso wichtiger ist die zügige Vorbereitung, damit Reiter und Pferde auch wirklich fit sind. Am 8. März – früher als sonst üblich - veranstaltet der Verdener Schleppjagdreitverein seine Frühjahrsjagd Stadtwald. Geritten wird wie immer hinter der Niedersachsenmeute. Und Jagdherrin ist in diesem Jahr Anja Cohrs, die in dem Gelände jeden Grashalm kennt. Es kann also nur flott werden. Mit dem neuen Termin - drei Wochen eher als in früheren Jahren als unmittelbar vor dem Beginn der Brut- und Setzzeit geritten wurde - reagieren der "Schleppi" und die Niedersachsenmeute auf einen Wunsch des Jagdpächters. Alle Info zu derVeranstaltung hier:
- Meutearbeit in Bötersen
Der RV Sottrum mit seinen vier Jagdpaten Sigrid Rinck, Dr. Lutz Körner, Jens Scarbath und Friedel Lossau lädt ein zur Meutearbeit in Bötersen. Am 22. Februar, Sonntag, wird hinter den Böhmer Harriern geritten. Der bewährte Bernd Rubarth sorgt für die Strecke und die Führung. Er legt die Runde fest je nach Wetterlage und es wird einen Alternativplan geben, sofern die Wege noch nicht wieder bereitbar sind. Vorgesehen sind acht Kilometer, die auf vier Schleppen aufgeteilt sind. Es wird ohne Sprünge geritten, sodass der Trainingstag sich gut eignet, um unerfahrene Pferde mit der Aufgabe vertraut zu machen oder für Einsteiger, die mal „schnuppern“ möchten. Dem ungezwungenen Ambiente entsprechend wird kein Cap-Geld gefordert, aber eine Spende ist natürlich erbeten. Stelldichein ist um 11 Uhr am Gasthof Hoops-Zürns in Bötersen. Ab 10 Uhr können sich Reiter und Begleiter mit einem Frühstück „auf die Hand“ stärken. Nach dem Ritt wird es gemütlich. Auf der Diele des Gasthofs gibt es „Grünkohl satt“. Zuschauer können die Reiter und die Hunde im eigenen Pkw begleiten. Fragen vorab beantwortet Friedel Lossau unter Tel. 01716437456. Text: Caroline Peters und Foto: Bernd Eylers










