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Jagd Thema im Forum Vielseitigkeit

  • 24. Feb.
  • 2 Min. Lesezeit

Und sie sind doch verwandt, wenn auch keine Zwillinge – „ungleiche Schwestern“ eben, die Disziplinen der Vielseitigkeit und der Schleppjagd. Beim „Forum Vielseitigkeit“ im hessischen Landgestüt Dillenburg arbeitete Philipp Jakob die Unterschiede und Gemeinsamkeiten heraus. Der Hunting-Referent der Deutschen Schleppjagdvereinigung, seit Kindertagen von jagdbegeisterten Eltern mit dem „Sport in Rot“ vertraut gemacht, räumte auf mit etlichen Vorurteilen.


Es ist eben nicht so, dass „Rudelreiter“ dauernd mit Höchstgeschwindigkeit kopflos auf Gedeih und Verderb durch die Gegend brettern. Im Gegenteil: erfahrene Jagdreiter wägen sehr wohl ab, wie das nächste Hindernis am besten angeritten werden kann und haben dabei die Bodenbeschaffenheit ebenso im Blick wie die Art des Hindernisses – das sie vorher auch nicht aus der Nähe und zu Fuß begutachtet haben. In beiden Disziplinen braucht es einen unabhängigen Sitz für größtmögliche Sicherheit am Sprung und ein Pferd, das mental stark und gelassen ist. Jakobs Fazit in seinem mit viel Applaus bedachten Referat: Beide Disziplinen können voneinander profitieren  - aber haben es auch gleich schwer, „denn Gelände findet in der regulären Ausbildung eigentlich kaum noch statt“.


Die Teilnehmer aus beiden Lagern beim Forum Vielseitigkeit – bereits das dritte – haben jedenfalls eigene Wege ins Gelände gefunden und lernten in Dillenburg noch reichlich dazu. Das breitgefächerte Programm lud ein zur Horizonterweiterung und zu Begegnungen untereinander.


Davon profitierten auch die Vogelsberg- und die Taunusmeute, die einen gemeinsamen Stand besetzten im historischen Reithaus des Landgestüts, hervorragend positioniert an einem der beiden Eingänge, sodass jedem Besucher gleich die Hunde ins Auge fielen und zu Fragen einluden an die Standbesetzung. Micky und Florian Gindert, Monika Stepper und Karin Mack  im „Vogelsberger Grün“, Rolf Jung hatte seinen Dressurfrack und den Zylinder hervorgeholt, Christoph Frieling (mit Söhnchen Robin) im Rot der Taunusmeute. Auch der Präsident Dr. Konstantin Mettenheimer machte im Tenue Konversation als Standbesetzung.



Starke Auftritte hatten außerdem auch Michaela und Markus Wißkirchen im Blau der Rallye Rheingau. Die beiden hatten nicht nur die Taunus-Rentnerhündin Sugar dabei, sondern auch ihre Hörner, die weiter lautstark Aufmerksamkeit schafften, auch für das neue auffällige Rollup-Banner der DSJV am Podium (danke dafür, Thomas Ix!).   


Ob es was gebracht hat? Wird man sehen, spätestens bis zum „Forum Vielseitigkeit 2028“. Es kamen jedenfalls Anfragen nach Möglichkeiten zum Mitmachen und Jagdterminen, und es wurden auch reichlich Prospekte verteilt. Und schon Henry Ford hat ja betont, dass man nie wissen kann, welcher Dollar, den man für Werbung ausgegeben hat, auch Wirkung gezeigt hat.

Text und Foto: PS und Vogelsbergmeute

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