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Frauenpower am Weltfrauentag

  • vor 4 Stunden
  • 2 Min. Lesezeit

Am 8. März – auf Wunsch des Jagdpächters deutlich früher als sonst üblich – richtete der Verdener Schleppjagdreitverein seine Frühjahrsjagd im Stadtwald aus. Ortskenntnis ist von Vorteil. In diesem Jahr war die Jagdherrin Anja Cohrs, die den Stadtwald in- und auswendig kennt.


Zum Stelldichein kamen 50 Reiter bei bestem Wetter und in fröhlicher Stimmung.

Nachdem die Jagdherrin alle Reiter und Zuschauer begrüßt hatte, wurden die Felder eingeteilt. Das Jagdherrenfeld führte Anja Cohrs selbst. Dem zweiten Feld über ausgesuchte, leichtere Hindernisse zeigte Caroline Wittbold-Müller den Weg und das 3. galoppierende Feld wurde geleitet von Nele Richter.


Geritten wurde hinter zehn Koppeln der Niedersachsenmeute, die von Leonard von Schultzendorff geführt wurden. Es wurden fünf Schleppen gelegt mit 28 Sprüngen. Besonders charmant: Die erste Schleppe ohne Sprünge. So bekamen die Reiter, die noch nie im Stadtwald von Verden waren, einen Eindruck, wie viele Bäume doch so dicht am Weg stehen.

Leider gab es auf der zweiten Schleppe einen leichten Sturz. Aber Dank den Johanniter-Ersthelfer, die mit einem Quad die Jagd verfolgten, konnte die Reiterin sofort versorgt werden. Zur letzten Schleppe war sie wieder fit und mit dabei.


Anja Cohrs ist fast täglich im Stadtwald unterwegs und entwickelte für die Jagd eine Überraschungsschleppe: Nach dem Stopp ging es, natürlich in Absprache mit den Landeigentümern, auf eine Rückeschneise, die im Vorfeld für die Pferde gut präpariert worden war. Diese Schleppe endete auf einer Lichtung, und die Reiter hatten dort freie Sicht auf die Hundearbeit.

Wenn die Damen die Jagdherrschaft haben, dann können die Herren auch Ehrendamen werden.
Wenn die Damen die Jagdherrschaft haben, dann können die Herren auch Ehrendamen werden.

Motiviert ging es auf die letzte Schleppe und den Abschluss bildete ein besonders einladender Halalisprung. Zu erwähnen ist auch die Bläsergruppe Bien Aller die die Jagd begleitete. Die Hunde erhielten das Curée und die Reiter ihren Bruch.  

Zufrieden und glücklich ging es in den Niedersachsenhof zum Jagdessen und der Jagdkritik.  Cohrs bedankte sich bei allen Beteiligten und Karl Wallis als Beauftragter für das Jagdreiten im Verdener Schleppjagd-Reitverein dankte ihr für die Übernahme der  Jagdherrschaft.

Jörg Hermann vom Norddeutschen Jagd- und Rennverein zu Kiel hielt die Jagdkritik, die positiv ausfiel, denn er lobte die Streckenführung und die einladenden Sprünge. Auch dass es ein zweites Feld gab, das nur ausgesuchte Sprünge zu überwinden hatte, empfand er als angenehm in dem für ihn unbekannten Gelände.

Leonhard v. Schultzendorff als Master der Meute bedankte sich bei seiner Equipage und bei Anja, dass sie auch wenn es schwierig ist im Stadtwald neue Wege zu finden doch noch eine neue Strecke raus kitzeln konnte.

Text: Jasmin Haberzettl und Bilder: Ingo Wächter. Mehr unter www.iw-images.de

Auf YouTube kann man die Strecke noch einmal "mitreiten" - und auch gut erkennen, wie schnell die Hunde waren...

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