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  • Die richtige Vorbereitung ist alles

    Die Saisonplanung der Vogelsbergmeute steht. Am 29. August ist die Eröffnungsjagd am Hofgut Schackau geplant und im September geht es gleich in Ulmbach weiter. Umso besser, dass dazu dann auch gleich ein Vorbereitungskurs angeboten wird: Am 8. und 9. August am Kennel in Spielberg. Wer immer schon mal an die Teilnahme bei einer Schleppjagd gedacht hat, für den ist das Angebot die Chance. Der Einsteiger-Lehrgang ist zugeschnitten für alle, die erste Erfahrungen rund um das Jagdreiten sammeln möchten – egal ob junges Pferd, routinierter Partner oder neugieriger Reiter. Geübt wird am Samstag ab 10 Uhr das gemeinsame Reiten in der Gruppe, auch als Gelassenheitstraining und erste Sprünge über feste Hindernisse. Der Kurs mit Philipp Jakob schließt ab am Sonntag mit einem berittenen Hundetraining mit der Equipage ab 10 Uhr, wo auch schon auf zwei oder drei Schleppen angelegt wird. Alles in allem: Theorie & Praxis rund um die Schleppjagd und dazu jede Menge Spaß, Gemeinschaft und Jagdleidenschaft mit Pferden und Hunden. Boxen oder Paddocks können nach Absprache eingerichtet werden. Anmeldung und weitere Infos unter geschaeftsfuehrung@vogelsbergmeute.de oder Telefon 0171 385 1088 bei Micky Gindert. Hier die Infos zur Eröffnungsjagd:

  • Jubiläumskonzert zum Nachhören

    „Einmalig!“ – Das Wort ist des Öfteren gefallen bei dem Konzert im Verdener Dom, wo 130 Bläser aus ganz Deutschland zwei Jubiläen gefeiert haben: 50 Jahre Jagdhornbläsergilde Deutschland und 30 Jahre Parforcehorngruppe „bien aller“ Verden. Foto: PHB "bien aller" Verden/Aller Jetzt ist aus der 90-Minuten Darbietung zumindest ein Ausschnitt von 18 Minuten geworden, sodass Liebhaber dieser ganz besonderen Musik zumindest einen Eindruck gewinnen können von dem, was ihnen entgangen ist, falls sie bei dem klanglichen Fest durch die Musikgeschichte der reiterlichen Jagdhornmusik nicht live in der Reiterstadt an der Aller dabei sein konnten. Hier ist der Link: https://youtu.be/A3Gtp7_ztG0?si=DZnK9W_iRjGFSYV7

  • Gerhard Bosselmann 70

    Dr. Gerhard Bosselmann – im Jagdfeld kennen sie ihn seit langem, mit vielen unterschiedlichen Meute-Emblemen auf der Schabracke, vor Jahren mit dem irischen Fuchs Dr. Ditch, jetzt mit seinem Schimmel. Der Hesse, geboren in Darmstadt, ist Trainer B und referiert über den richtigen leichten Sitz und das Reiten im Gelände. Außerdem macht er noch sehr viele andere Sachen. Im "Hamburger Abendblatt" erschien eine Würdigung des Agronom-plus-Bäckermeister-jetzt-Gin-Destilleurs, der sich mit drei Weltmeister-Titeln schmücken darf. Am 25. Mai wird er 70 und am 26. heiratet er seine Kathrin auf dem Standesamt von Wilsede in der Lüneburger Heide. Die Hochzeitsgäste werden mit Kutschen in das autofreie Dorf im Naturschutzgebiet gebracht. Herzlichen Glückwunsch und alles Gute. Lesen Sie mehr hier:

  • Schleppjagdwoche auf Rügen

    Schon bei der Anreise zur Schleppjagdwoche des Warendorfer Schleppjagdvereins mit der Cappenberger Meute auf Rügen zeigte sich die Insel von ihrer schönsten Seite: leuchtendgelbe Rapsfelder, tiefblauer Himmel und sommerliche Temperaturen begleiteten die Teilnehmer über die gesamte Woche. Kein einziger Regentag störte die besondere Stimmung – stattdessen Sonne pur und ideale Bedingungen für Pferd, Hund und Reiter. Im Mittelpunkt standen die drei Schleppjagden, die jede für sich ein besonderes Erlebnis waren durch die beeindruckende Landschaft der Ostsee-Insel – über weite Felder, entlang alter Alleen und durch wunderschöne Natur. Besonders die Rapsblüte verlieh den Ritten eine außergewöhnliche Kulisse. Sportlich boten die Jagden alles: guten Sport für Pferd und Reiter, anspruchsvolle und hervorragend gebaute Sprünge sowie abwechslungsreiche Strecken. Die Hunde arbeiteten ausgezeichnet auf dem Scent und standen trotz des vielen Wildes jederzeit hervorragend im Appell – eine beeindruckende Leistung der Meute und ihrer Hundeführer. Kleinere Stürze blieben nicht aus, doch sie gingen alle glimpflich aus, sodass die gute Stimmung während der gesamten Woche erhalten blieb. Ein besonderes Highlight war die zweite Jagd rund um Gut Boldevitz mit der Jagdherrschaft von Werner Sauer und Hendrik Könemann. Die Hausherren, Familie von Wersebe, stellten großzügig ihr fantastisches Gelände und den beeindruckenden Schlosspark zur Verfügung. Das bot ein ganz besonderes Ambiente mit wunderschönen Bildern und eindrucksvollen Szenen. Die Schleppen führten über großflächige Wiesen, durch lichte Wälder, über Gräben und solide gebaute Hindernisse – abwechslungsreich, sportlich und perfekt in die Landschaft eingebettet. Hier hatte sich der Hausherr des Tegelhofes auf Rügen, Sven Arlt, mit viel Liebe zum Detail engagiert und eine außergewöhnliche Jagdstrecke geschaffen. Bemerkenswert war dabei auch die stetige Steigerung des Tempos während der Jagd. Trotz der sommerlichen Temperaturen und des trockenen, teilweise sehr staubigen Sandbodens, arbeiteten die Hunde absolut spurtreu und hochmotiviert. Gerade unter diesen Bedingungen zeigte sich eindrucksvoll die Qualität der Meute, die konzentriert und mit großer Leidenschaft arbeitete. Besonders beeindruckend war die Disziplin der Hunde: Mehrfach sprangen Rehe unmittelbar vor der Meute aus den Feldern, doch die Hunde standen so hervorragend im Appell, dass sie völlig kontrolliert und ohne jedes Problem an dem Wild vorbeigeführt werden konnten. Gerade diese Situationen zeigten eindrucksvoll die hervorragende Arbeit der Meuteführer und den hohen Ausbildungsstand der Hunde. Pferde und Reiter wurden sportlich gefordert. Die letzte der drei Jagden war die „Doktorenjagd“ mit der Jagdherrschaft Dr. Claudia Weise und Dr. Ina Vollmer. Sie war begleitet von zahlreichen Zuschauern auf „fahrenden Picknicktischen“, die entlang der Strecke für eine außergewöhnliche Atmosphäre sorgten. An beiden Tischen herrschte beste Stimmung – es wurde gelacht und mitgefiebert, während Pferde und Reiter fantastischen Sport zeigten. Das besondere Highlight dieser Jagd war der Ritt durch die leuchtenden Rapsfelder – ein beeindruckendes Bild, das vielen lange in Erinnerung bleiben wird. Dazu kamen perfekt gemulchte Wiesenwege und hervorragend gepflegte große Wiesenflächen. Die breiten, einladenden Sprünge, harmonisch in die Landschaft eingefügt, ermöglichten flüssiges, sportliches Reiten in wunderschöner Umgebung. Der Tegelhof als Veranstaltungsort ist ebenfalls etwas ganz Besonderes. Der gesamte Hof präsentiert sich stilvoll, gepflegt und bis ins kleinste Detail durchdacht. Überall ist zu spüren, dass mit viel Liebe zum Detail gearbeitet wird – optisch ist der Tegelhof eine echte Augenweide. Für Pferde und Hunde herrschen perfekte Bedingungen. Auch die Ferienhäuser lassen keine Wünsche offen. Hier konnten sich alle Teilnehmer rundum wohlfühlen. Die Gastgeber Sven und Saskia Arlt begegneten allen Gästen mit außergewöhnlicher Herzlichkeit und großer Gastfreundschaft. Ihr Engagement und ihre Liebe zum Detail prägten die gesamte Woche spürbar. Gleichzeitig wurde deutlich, wie viel Arbeit und Vorbereitung hinter einer solchen Veranstaltung stehen. Besonders beeindruckend war dabei der Einsatz von Bernd und Ina Vollmer von der Warendorfer Meute sowie Hendrik Könemann von der Cappenberger Meute, die bereits eine Woche vorher vor Ort waren, um alles vorzubereiten. Mit viel Engagement, großer Mühe und einem Blick selbst für die kleinste Kleinigkeit sorgten sie mit allen Beteiligten dafür, dass die gesamte Woche reibungslos und auf höchstem Niveau ablaufen konnte. Die Schleppjagdwoche lockte Teilnehmer aus ganz Deutschland. Sogar ein Teilnehmer des Schleppjagdvereins von Bayern nahm mit seinem Pferd die weite Reise auf sich. Das zeigt den Stellenwert, den die Veranstaltung mittlerweile in der deutschen Jagdreiterszene besitzt. Und nicht nur Reiter nahmen an der Woche teil. Auch zahlreiche Gäste ohne Pferd genossen als Zuschauer die besondere Atmosphäre der Jagden. Sie erlebten den Pferdesport hinter den Hunden aus nächster Nähe. Die Kombination aus Meutearbeit, sportlichem Reiten, beeindruckender Landschaft und geselligem Miteinander machten die Woche auf Rügen auch für Nichtreiter zu einem außergewöhnlichen Erlebnis. Besondere Aufmerksamkeit erhielt die Veranstaltung zudem durch den Antrittsbesuch der erst eine Woche zuvor neu gewählten ersten Vorsitzenden der Deutschen Schleppjagdvereinigung, Stephanie Schreck. Sie zeigte sich beeindruckt von der Gemeinschaft der Warendorfer und Cappenberger, der außergewöhnlichen Geselligkeit, der durchweg positiven Stimmung sowie dem sportlichen Niveau der Jagden. Besonders das enorme Engagement am Tegelhof und die Herzlichkeit aller Beteiligten hinterließen bleibenden Eindruck. Für sie stand bereits am Ende der Woche fest: Im nächsten Jahr wird sie definitiv wiederkommen. Doch die Woche bot weit mehr als nur den Jagden. Besonders prägend waren die vielen Gespräche und Begegnungen mit engagierten und herzlichen Menschen. Immer wieder ging es dabei auch um die Zukunft der Schleppjagdreiterei in Deutschland – um Tradition, Nachwuchs, gesellschaftliche Veränderungen und die Frage, wie diese besondere Form des Reitsports auch in Zukunft lebendig erhalten werden kann. Gerade dieser offene Austausch zwischen erfahrenen Jagdreitern und jüngeren Teilnehmern machte die Woche besonders wertvoll und zeigte, wie groß die Leidenschaft der Schleppjagdgemeinschaft weiterhin ist. Und eines können die Warendorfer/Cappenberger ganz besonders gut: feiern. Nach den Jagden wurde gemeinsam gegessen, getanzt, gelacht und bis spät in die Nacht gefeiert. Die geselligen Abende waren geprägt von Herzlichkeit, guter Stimmung und echter Gemeinschaft. Man spürte während der gesamten Woche den besonderen Zusammenhalt dieser Jagdgemeinschaft – eine Mischung aus Tradition, Freundschaft und Lebensfreude. Am Ende bleibt vor allem das Gefühl, Teil einer lebendigen Tradition gewesen zu sein, die von Gemeinschaft, Respekt gegenüber Pferd und Hund sowie echter Begeisterung getragen wird. Text: Stephanie Schreck und Bilder: Peter Jäger. Die ganze Woche lässt sich nacherleben mit seinen Bildern unter www.pictrs.com/givemeasmile.de

  • XC-Days '26 am Haus Schwarzenstein

    Jagdreiter können es auch ohne Hunde, und dann verbinden sie Tradition mit Vielseitigkeit der Extraklasse. Dafür machte der Rheinisch-Westfälische Schleppjagdverein aus der Halaliwiese am Haus Schwarzenstein in Hünxe-Drevenack einen top Turnierplatz. Bei der dritten Auflage des Cross Country Days wurde das Format erstmals auf zwei Tage erweitert. RWS-Sportwart Justus Messink mit Greta Busacker auf dem Weg ins Ziel Tag 1 gehörte den Nachwuchspferden mit Ambitionen auf die Bundeschampionate in Warendorf. In den Geländepferdeprüfungen A**, L* und L** stellten absolute Spitzenreiter ihre jungen Pferde vor: Ingrid Klimke, Julia Krajewski, Frank Ostholt und viele weitere. Über 100 Reiterinnen und Reiter zeigten alleine an diesem ersten Tag ihr Können auf einem wunderschönen Gelände. Ben Leuwer präsentierte alle seine Pferde in Top-Form Sportwart und Turnierleiter Konstantin Harting hatte alles so fest im Griff, dass er selbst aktiv werden konnte Erstmalig ehrte der RWS in diesem Jahr auch die „Schwarzensteiner Geländepferdechampions“ – eine neue Auszeichnung für das beste 5- und 6-jährige Pferd, gesponsert vom RWS-Präsidenten Ulrich Hocker und seinem Vize Peter Coenen. Und die Ehre fiel an würdige Sieger: Julia Krajewski zeigte mit Chris Tonic zwei makellose Runden in den Ein-Sterne-Prüfungen der Klassen A und L und sicherte damit für Holsteiner Schimmelhengst von Crack auch den Titel als Schwarzensteiner Geländepferdechampion der 5-Jährigen. Julia Krajewski mit dem Schwarzensteiner Geländepferdechampion Chris Tonic Neil Hoffmann mit Celia als Schwarzensteiner Geländepferdechampionesse der 6-jährigen. Bei den 6-Jährigen überzeugte Neil Hoffmann mit Celia 50 in einem starken Starterfeld als Sieger in der L** und durfte sein Pferd ebenfalls als Schwarzensteiner Geländepferdechampion feiern lassen. Zwei Siegerehrungen vor dem Schloss – ein Bild, das man so schnell nicht vergisst. Die Schauschleppe der RWS-Meute rundete den Sporttag auf ihre ganz eigene Weise ab. Tradition und moderner Geländesport – in Schwarzenstein gehört beides zusammen, und man sieht das selten so deutlich wie an diesem Tag. Den Abschluss des ersten Tages bildete das Maifest direkt am Schloss. Bis in die späten Abendstunden wurde gelacht, geredet und getanzt. Ein Abend, der noch lange nachhallt. Die Geschwister Lisette und Jasper Robiné auf dem Weg ins Ziel Tag 2 startete mit einem gemeinsamen Frühstück. Danach eröffnete der Jugend-Geländeritt die Prüfungen – gewonnen durch das Paar mit der höchsten kombinierten Stil- und Gruppennote: Jule Pimentel unterstützt vom langjährigen Vereinsmitglied Rainer Schmitt-Sasse. Ein schöner Moment für alle Beteiligten. Danach die Cross-Country-Führzügelklasse – und was die elf jungen Starterinnen und Starter dort zeigten, ließ kaum einen Zuschauer kalt. Hervorragende Leistungen, strahlende Gesichter, Applaus auf der ganzen Linie. Den krönenden Abschluss bildeten die Team-Geländeritte für Mitglieder der Meute und ihre Freunde – seit Jahrzehnten das Herzstück der RWS XC-Days. Bei den 2er-Teams gewann das Paar com Rodderberg, Gillian Hahn und Dr. Ralf Schopohl mit einer auf die Sekunde genau gerittenen Runde in Idealzeit. Bei den 3er-Teams triumphierte das Trio aus Leoni Leuwer, Janika Pleiß und Jana Miebach. Das Orga-Team der XC-Days bei der Siegerehrung hätte selbst einen Preis verdient. Und damit endete ein Wochenende, das gezeigt hat, warum Schwarzenstein für so viele ein besonderer Ort ist. Das Team des RWS blickt zufrieden zurück – und bereits voraus auf 2027. Text: Carla George und Bilder: Patricia Welp

  • Luhmühlen: Top-Sport mit Musik

    Titelverteidigungspläne im Doppelpack: Ros Canter und Julia Krajewski kehren mit ihren Siegerpferden zurück und Besucher der Longines Luhmühlen Horse Trials 2026 können sich erneut auf ein hochkarätiges internationales Teilnehmerfeld freuen. Sowohl in der Longines CCI5*-L als auch in der CCI4*-S Meßmer Trophy /Deutsche Meisterschaft zeichnet sich Spitzensport auf höchstem Niveau ab. „Das Nennungsergebnis für den 18. bis 21. Juni verspricht absoluten Weltklassesport“, erklärt Ellen Jühlke, die Operations Managerin in Luhmühlen. „In der Fünf-Sterne-Prüfung haben wir wie erwartet ein starkes britisches Starterfeld mit Harry Meade, dem derzeitigen Weltranglistenersten, unserer Vorjahressiegerin Rosalind Canter, die gerade zum dritten Mal die Badminton Horse Trials gewinnen konnte, sowie Laura Collett. Darüber hinaus werden mit Tim und Jonelle Price aus Neuseeland sowie Boyd Martin aus den USA weitere international äußerst erfahrene Reiterinnen und Reiter teilnehmen, die seit Jahren zur Weltspitze der Vielseitigkeit gehören. Insgesamt ist das Starterfeld erneut sehr international. Besonders schön ist zudem, dass mit Katharina Meyer und Heike Jahnke auch zwei deutsche Reiterinnen genannt haben.“ Longines CCI5*-L Titelverteidigerin Ros Canter kehrt mit ihrem Vorjahressieger Izilot DHI nach Luhmühlen zurück und Laura Collett bringt die Stute Hester mit. Auch die CCI4*-S Meßmer Trophy verspricht erstklassigen Sport: „Einige Nationen nutzen die Prüfung als Sichtungsprüfung vor der Weltmeisterschaft in Aachen. Gleichzeitig freuen wir uns über ein starkes deutsches Nennungsergebnis,“ so Jühlke. Julia Krajewski blickt mit Vorfreude auf die Longines Luhmühlen Horse Trials: „Ich plane in diesem Jahr, mit zwei Pferden in der CCI4*-S Meßmer Trophy an den Start zu gehen. Luhmühlen ist eines unserer wichtigen Vorbereitungsturniere in Richtung Weltmeisterschaft in Aachen und außerdem einfach eines meiner Lieblingsturniere.“ Im Bereich Gastronomie und Unterhaltung schlagen die Longines Luhmühlen Horse Trials innovative Wege ein. Gemeinsam mit Veranstalter Ulrich Gustävel entsteht ein erweitertes Eventkonzept, das Reitsport und Live-Musik miteinander verbindet. Gustävel dazu: „Seit über 30 Jahren bin ich als Konzertveranstalter tätig, betreibe die Jabelmannhalle in Uelzen und habe viele Jahre das Open-Air-Festival in Uelzen organisiert. In Gesprächen mit Herrn Kübel-Heising entstand die Idee, zwei Dinge zu verbinden: Reitsport und Musik. Deshalb werden wir auf dem Gelände zwei Bühnen aufbauen, auf denen an drei Tagen insgesamt zehn unterschiedliche Künstler auftreten.“ Auch gastronomisch setzt das Turnier auf Vielfalt und Nachhaltigkeit: „Es wird unter anderem gebrandete Pfandbecher geben, die entweder zurückgegeben oder als Erinnerung mitgenommen werden können. Kulinarisch erweitern wir das Angebot deutlich – von klassischer Bratwurst über Burger und Hot Dogs bis hin zu mexikanischen und asiatischen Spezialitäten“, so Gustävel. Auch auf der Geländestrecke gibt es Weiterentwicklungen. Course Designer Mike Etherington-Smith: „Es ist ein Privileg, die Geländestrecke hier entwerfen zu dürfen. Die Longines Luhmühlen Horse Trials sind ein absolutes Top-Event und genau deshalb kommen die Reiter so gern hierher. Alle Hindernisse stehen auf der Strecke und nun geht es um den Feinschliff. Die Zusammenarbeit mit Kai-Steffen Meyer als Assistenz-Designer ist absolut wertvoll. Er bringt viel Erfahrung mit und wir können Ideen hervorragend gemeinsam weiterentwickeln.“ Für 2026 wurden einige Anpassungen vorgenommen: „Die typischen Charakteristika der Strecke bleiben erhalten, allerdings wird der Kurs in diesem Jahr etwas anspruchsvoller sein. Mein Ziel ist, dass die Reiter während der gesamten Strecke hochkonzentriert sind und aktiv Entscheidungen treffen müssen – abhängig davon, wie sich ihre Pferde im Verlauf der Strecke anfühlen. Wie in den Vorjahren, setzen wir verstärkt bewährte Sicherheitssysteme ein.“ Besucherinnen und Besucher dürfen sich somit nicht nur auf internationalen Spitzensport in der Longines CCI5*-L und der CCI4*-S Meßmer Trophy freuen, sondern auch auf ein deutlich erweitertes Rahmenprogramm. Dazu zählen unter anderem eine Masterclass mit Kai-Steffen Meier, in der technische Linien im Rahmen einer Live-Trainingseinheit erarbeitet werden, die Show „All you need is Love“ von und mit Anne Krüger-Degener sowie Live-Musik, Podcasts und Live-Talks auf zwei Bühnen. So verbinden die Longines Luhmühlen Horse Trials 2026 hochklassigen Vielseitigkeitssport mit einem abwechslungsreichen Eventerlebnis für die ganze Familie. Kartenvorverkauf: www.ticketmaster.de; Aktuelles: www.luhmuehlen.de Das Nennungsergebnis wird im Laufe der Woche auf der Homepage veröffentlicht. Text: TGL und Bilder: TGL/ Thomas Ix

  • Nationenpreis-Sieg in Marbach

    Er hätte sich sogar einen Abwurf erlauben können und dennoch gewonnen. Der viermalige Olympiasieger Michael Jung (Horb) sicherte sich am Sonntag zum Abschluss der Internationalen Marbacher Vielseitigkeit in der „Marbacher Hengstparadearena“ die Vier-Sterne-Prüfung um den Preis der Firma iWEST Tiernahrung mit dem Hannoveraner Wallach fischerChipmunk FRH und 28,0 Punkten. Zweite wurde die Einzel-Olympiasiegerin von Tokio, Julia Krajewski (32,9), im Sattel des irischen Wallachs Tullabeg Platinum vor der Schwedin Louise Romeike auf dem in Deutschland gezogenen Wallach Caspian (34,4 Punkte). Teamchefin Dr. Annette Wyrwoll strahlt mit der Siegermannschaft. Den erstmals im baden-württembergischen Haupt- und Landgestüt Marbach ausgetragenen Offiziellen Nationenpreis von Deutschland in der Vielseitigkeit sicherte sich überlegen die deutsche Equipe mit Michael Jung, Julia Krajewski, Libussa Lübbeke (Wingst/Abschlussplatz 7) und Ben Leuwer (Bonn-Rodderberg/26.). Die „Gastgeber“ mit ihrer Equipe-Chefin Dr. Annette Wyrwoll (Duggendorf) kamen am Ende auf 98.8 Punkte. Zweite wurde das Team aus Belgien (123,3), vor Schweden (130,8), der Schweiz (145,0), Frankreich (179,3) und Österreich (264,0). Im Deutschen Berufsreiter-Championat gewann zum zehnten Mal in dessen Geschichte ebenfalls Reitmeister Michael Jung, gefolgt von Julia Krajewski und Libussa Lübbeke, die sich auch im U25-Förderpreis mit Caramia FRH (37,9) durchsetzte vor Linus Weiß (Bohlingen) mit dem Hannoveraner Astrello (51,7). In der Zwei-Sterne-Prüfung feierte Anna-Lena Schaaf einen Start-Ziel-Sieg. Die 25-Jährige gewann alle drei Teilprüfungen mit dem achtjährigen Selle Français-Wallach Idem du Landran. Sie baute ihre Führung nach der Dressur am Samstag im Gelände sogar noch aus und beendete am Sonntag als letzte Starterin auch das Springen in der „Hengstparadearena“ ohne Abwurf. Damit stand sie letztlich mit 26,0 Punkten auf dem obersten Treppchen. Zweite wurde ihre Trainerin Julia Krajewski mit dem siebenjährigen Oldenburger Wallach Hickstead Light GD (26,7). Auf dem dritten Rang folgte Jan Matthias (Wedemark), der die elfjährige Hannoveraner Stute Peppermint Patty FRH gesattelt hatte (27,3) und nach Dressur und Gelände jeweils noch Vierter gewesen war. Die Fuchsstute gehört Britta Züngel (Kirchlinteln), die im Jagdfeld hinter der Niedersachsenmeute groß geworden ist. Der 30-jährige Pferdewirt Jan Matthias ist ebenfalls Niedersachse geworden. Er übersiedelte Anfang Mai in die Nähe von Hannover, wo er nun auf dem Familienbetrieb seiner Partnerin Lisa Hewitt beheimatet ist. Zuvor war er acht Jahre lang im Stall von Bundestrainer Peter Thomsen in Schleswig-Holstein zu Hause, mit dem er jedoch auch künftig weiter zusammenarbeiten wird. Alle Ergebnisse der Internationalen Marbacher Vielseitigkeit sind unter folgendem Link einzusehen: https://www.rechenstelle.de/en/agenda/2026/marbach/ Text: Hartmut Binder und Foto: Jan Frohne

  • Mega-Fest der Jagdhornbläser

    Es war ein Fest der Jagdhornmusik, das so schnell nicht wiederkommt. Die Parforcehornbläser `bien aller´ Verden/Aller luden zum großen Bläserfest anlässlich ihres 30-jährigen Bestehens und des 50. Jubiläums der Jagdhornbläser Gilde e.V. in die Reiterstadt. Aus zehn Bundesländern - von Usedom bis Konstanz - waren am Freitag 130 Bläserinnen und Bläser angereist, die sich zum Begrüßungsabend in der „Alten Kornbrennerei“ einfanden und bei Flammkuchen und kalten Getränken ein fröhliches Wiedersehen feierten. Bei strahlendem Sonnenschein begrüßten Gildemeister Andreas Rometsch, Dr. Gerd Höher von den PHB `bien aller´ und Bürgermeister Lutz Brockmann die Bläsergruppen am nächsten Tag auf dem Lugenstein in der Innenstadt und luden sie ein, die Jagdmusik in die Stadt zu tragen. Gerne folgten die Aktiven dieser Einladung und erfreuten Einheimische und Touristen in der Fußgängerzone und im Allerpark mit ihrer Musik. Viele Bläser, die ja zum Teil auch aktive Reiter sind, nutzten die Gelegenheit zum Besuch des Deutschen Pferdemuseums. Das beeindruckende Konzert der Jagdmusik im Dom zu Verden stand unter der musikalischen Leitung von Gerd Offer, der auch die Moderation übernahm. Der Gartenbau-Unternehmer und Gründer der bien aller hatte sechzehn Programmpunkte ausgewählt und dabei alle Register der gängigen Jagdhornmusik eingebunden. So hörte man das Jagdhorn in der Stimmung B, ES und D und die Trompe de Chasse. Es präsentierten sich geschlossene Gruppen oder Formationen, die sich aus Mitgliedern mehrerer Bläsergruppen zusammen taten. Ein besonderer Hörgenuss waren die Solo- und Duo- Beiträge gemeinsam mit der Orgel. Dafür gab es sogar eine Standing Ovation noch während des Konzerts. Gänsehautmoment auch am Ende, als sich alle Bläserinnen und Bläser zu einem großen Keil aufstellten, um gemeinsam ein Abschlussstück zu blasen. Die Zuhörer im voll besetzten Dom waren sichtlich begeistert und spendeten lange Applaus. Die Aktiven und ihre Begleitungen fanden sich zu einem festlichen Abend im Niedersachsenhof ein. Bei gutem Essen und viel Hornmusik wurde bis tief in die Nacht gefeiert. Umschalten am Sonntagmorgen: Feierlich zogen die Bläserinnen und Bläser hinter Pastorin Gesa Lienhop-Durner in den Dom ein und umrahmten die Liturgie des Gottesdienstes mit acht Musikstücken. Zum Abschluss wurde dann das “Chant Final“ von allen Akteuren intoniert und jagte den Zuhörern heftige Schauer über den Rücken. Der Abschied dauerte sehr lange! Man mochte sich nach diesem besonderen Jubiläumsfest gar nicht trennen. Freundschaften haben sich an diesem Wochenende gebildet oder wurden vertieft. Es wurden herzliche Dankesworte ausgesprochen und es gab viele Umarmungen. Es war ein unvergessliches Jagdmusikfest. Text: Carmen Thalmann und Fotos: PHB `bien aller´ Verden/Aller

  • Team GER führt weiter in Marbach

    Im Nationenpreis führt Deutschland vor Schweden und Belgien, Michael Jung verteidigt im Gelände seine Führungsposition. Der Geländetag bei der Internationalen Marbacher Vielseitigkeit auf dem herrlichen Gelände des baden-württembergischen Haupt- und Landgestüts bot am Samstag herausragenden Sport, exzellente Ritte und vor allem keine größeren Zwischenfälle. In der Vier-Sterne-Prüfung um den Preis der Firma iWEST Tiernahrung verteidigte der viermalige Olympiasieger Michael Jung auf fischerChipmunk FRH seine Führung aus der Dressur und liegt vor dem abschließenden Springen am Sonntag (ab 15 Uhr) mit insgesamt 28,0 Punkten vor der neuen Zweiten, der Belgierin Lara de Liedekerke-Meier (29,2). Der als Zweiter ins Gelände gehende Felix Vogg, der für die Schweiz sattelt, rutschte nach einer Verweigerung seines Westfalen-Wallachs Colero auf Rang 23 ab (60,4). Die Österreicherin Lea Siegl kletterte nach Platz 6 im Viereck am Samstag im Gelände auf den dritten Gesamtrang (32,1). Die weiteren deutschen Nationenpreis-Teamreiter kamen auf den vierten (Julia Krajewski/32,9) und sechsten (Libussa Lübbeke/33,9) Platz, während Ben Leuwer sehr viel Pech hatte, mit seinen 40,8 Punkten das Streichergebnis „lieferte“ und im Gesamtklassement auf Position 28 zurückfiel (71,7). In der Nationenpreiswertung liegt Deutschland (94,8 Punkte) damit nach Dressur und Gelände und vor dem abschließenden Springen deutlich vor Schweden (114,4), Belgien (115,3), der Schweiz (125,1), Frankreich (156,1) und Österreich (237,2). Strahlende Gesichter der Verantwortlichen der Interessengemeinschaft der Vielseitigkeitsreiter in Baden-Württemberg (IGV-BW) gab es beim anschließenden Pressegespräch. Kein Wunder, hörten sie doch nur lobende Worte der beiden Reiter „Michi“ Jung und Felix Vogg sowie von Bundestrainer Peter Thomsen. „Platzherrin“ Dr. Astrid von Velsen, Landoberstallmeisterin des ältesten deutschen Gestüts, vernahm’s mit Freude und Stolz, und gab das Lob an den für die Strecke zuständigen Bautrupp weiter. „Es ist toll, wie die IGV mit sehr vielen Ehrenamtlichen dieses Event stemmt!“ Text: Hartmut Binder und Bild: Archiv-Jakobphoto

  • Schaaf vor ihrer Trainerin Krajewski

    Am zweiten Tag der Internationalen Marbacher Vielseitigkeit 2026 erfolgte die Fortsetzung der beiden Dressuren, deren erster Teil bereits am Donnerstag absolviert worden war – in der Zwei-Sterne-Prüfung um den Preis der Outletcity Metzingen, sowie in der Ein-Sterne-Intro um den Preis von ClipMyHorseTV. Lange Zeit führte die 25-jährige Anna Lena Schaaf in den beiden Dressuren, dann wurde sie in der Ein-Sterne-Intro doch noch von Olympiasieger Michael Jung abgefangen. Die gelernte Pferdewirtin, seit wenigen Wochen Bereiterin im Stall von Felix Vogg in der Nähe von Genf, kam auf Caraghs Bon Bon, einem erst sechs Jahre alten irischen Wallach, auf 26,4 Punkte, ehe der Reitmeister aus Horb im Sattel des achtjährigen Hannoveraner Hengstes Perseverance Sheer Magic sie mit 25,8 Punkten noch überflügelte. Auf dem achtjährigen Selle Français-Wallach Idem du Landran hielt sich die schon im Pony-Bereich (EM-Doppel-Gold), bei den Junioren (EM-Doppel-Gold) und bei den Jungen Reitern (Team-Gold und Einzel-Silber) erfolgreiche Schaaf dann schadlos: Mit 26,0 Punkten lag sie am Ende vor Olympiasiegerin Julia Krajewski, ihrer Trainerin, im Sattel der sieben Jahre alten, in Sachsen-Thüringen gezogenen Stute Ajana Zweite und mit dem siebenjährigen Oldenburger Wallach Hickstead Light GD Dritte – kurioserweise mit jeweils 26,7 Punkten. Die Zwei-Sterne-Geländeprüfung beginnt am Samstag um 8 Uhr. Die 47 Teilnehmer an der Vier-Sterne-Prüfung um den Preis der Firma iWEST sowie am Nationenpreis gehen ab 13 Uhr auf die Geländestrecke. Text: Hartmut Binder und Bild: Jan Frohne

  • Jagdreiter-Reise nach Frankreich

    450 Meuten mit 17.000 Hunden. 6000 Jagdpferde und mindestens 100.000 Anhänger der Chasse à Courre – das ist Jagdreiten in Frankreich. Einen großen Ausschnitt davon können Besucher aus Deutschland erleben in Fontainebleau bei der Schau „Nature & Venerie“. Im Mai 2027 bietet Anja Cohrs eine spezielle Reise an zu dem Event. Angedacht ist die Busreise von Donnerstag bis Montag: erste Übernachtung in Epernay mit Champagnerprobe, von Freitag bis Sonntag Fontainebleau und auf der Rückreise am Sonntagabend noch ein Stopp im Elsaß „mit Stadtbesichtigung und lecker Essen“. Rückfahrt am Montagmittag und am späten Abend treffen die Reisenden wieder in der Heimat ein. Dreißig Interessenten haben sich bereits in die Liste eingetragen. Im Stadion Grand Parquet veranstaltet die Rallye Tempête zum 25. Mal ihr Ich-weiß-nicht-wohin-zuerst-Gucken-Wochenende, das bis zu 40.000 Besucher anzieht und alles, aber auch wirklich alles Denkbare zum Thema Jagd zeigt. Die rund 50 Vereinsmitglieder, unterstützt von einer Vielzahl von Onkeln, Tanten, Schwiegermüttern, besten Freunden, finanzieren mit den Einnahmen ihre Jagdsaison in drei Revieren, an drei Tagen in der Woche. Das Programm ist jedes Jahr weitgehend gleich: Equipagen-Wettbewerb mit 15 Teams, das Championat des französischen Jagdpferdes für über 100 Starter, ein regionaler Bläser-Wettbewerb mit wohl 500 Hörnern, Shopping und Degustation - und Hunde, Hunde, Hunde. Bei der Parade aller beteiligten Rassen im Stadion kann man über 40 verschiedene zählen – ausschließlich Jagdhunde, wohlgemerkt. Weitere Info bei Anja Cohrs unter cohrsreise@aol.de

  • Horst Fritscher (1939 – 2026) 

    Der Schleppjagdverein von Bayern trauert um Horst Fritscher, der über Jahre als aktivster Jagdreiter der Saison ausgezeichnet worden war und der Meute zwölf Jahre lang als Pressereferent Öffentlichkeit verschafft hat. Er starb im Beisein seiner Frau Edith und den beiden Söhnen. Wohl ein halbes Jahrhundert war Fritscher zu Hause in Matzbach, einem Ortsteil der Gemeinde Lengdorf im Landkreis Erding, rund 40 km östlich von München. An seinem Haus hatte er auch eine Stallung und Koppeln, sodass er seine Pferde selbst versorgen konnte. Zum SvB kam er vor 37 Jahren. Bei den Trainingstagen im August war er über Jahrzehnte mit dabei. Auch gab es fast keine Jagd, die er in seiner aktiven Zeit nicht geritten ist. Auch Schicksalsschläge mit seinen Jagdpferden hat er verkraftet und war bald wieder neu beritten. Mehr als zehn Mal wurde er als erfolgreichster Jagdteilnehmer geehrt und gewann den Wanderpokal. Eine besondere Leistung erbrachte er in den zwölf Jahren als Pressereferent. War die Jagd am Sonntag rund 200 km vom Wohnort entfernt, schrieb er nach Mitternacht noch den Jagdbericht für die Homepage. Auch für die Fachpresse („Bayerns Pferde“ ) lieferte er immer den passenden Bericht, um weitere Reiter für unseren Sport zu begeistern. Er liebte auch die Musik und war mit seiner Frau Edith aktiv in einer Volksmusikgruppe. Mit der sind sie auch aufgetreten vor Jagdreitern aus ganz Deutschland im Rahmen der Jahrestagung, die der SvB 2013 ausgerichtet hat. Als unermüdliche Tänzer war das Paar auch bei jedem Reiterball dabei, den der SvB organisiert hat. Durch eine schwere Krankheit wurde er im Frühjahr ans Bett gefesselt und musste gepflegt und betreut werden. Im Pflegeheim hat er letztlich den Kampf um sein Leben verloren. Die Beisetzung fand im Kreise seiner großen Familie und Verwandtschaft an seinem Heimatort Matzbach statt, dort wo der Friedhof ganz nah an seinem Haus angrenzt. All seine Angehörigen, die Musik- und Reiterfreunde werden ihn in guter und bleibender Erinnerung behalten. Text: Toni Wiedemann und Bild: Archiv SvB

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