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  • Frauenpower an der DSJV-Tête

    Eine „Quadrille“ mit Foxhounds und Frauenpower jetzt auch an der Tête der Deutschen Schleppjagdvereinigung (DSJV), dazu Volkstanz, Blasmusik, Weißwurst und bayerisches Bier: die Jahrestagung beim Schleppjagdverein von Bayern als Hochamt bajuwarischer Traditionen schimmerte in vielen Facetten. Über hundert Anhänger des „Sport in Rot“ aus ganz Deutschland gratulierten den Gastgebern um Toni Wiedemann und seine Frau Sissi zum 40-jährigen Bestehen des Vereins. Auf dem Gut Sedlbrunn und am Kennel in Pöttmes-Gundelsdorf wurde drei Tage lang beraten, gefeiert und die Weiche für die Zukunft gestellt. Zum ersten Mal steht jetzt eine Frau an der Spitze der Fachgruppe Schleppjagd. Stephanie Schreck, Unternehmerin aus Forst in Baden-Württemberg, löste Egbert von Schultzendorff ab, der nach 14 Jahren im Amt als Vorsitzender nicht mehr kandidierte. Mit einer engagierten Rede präsentierte sich die Pikörin der Badischen Dragonermeute mit Passion für Ausbildung von Pferd und Reiter und wurde einstimmig gewählt. „Ich brenne für das Jagdreiten“, hatte sie sich empfohlen. Egbert von Schultzendorff wurde zum Abschied ausgezeichnet mit der Verdienstnadel des Deutschen Reiter- und Fahrerverbandes, überreicht vom Vizepräsidenten Rolf Schettler, der die Tagung vom ersten Abend an interessiert begleitet hatte. „Jagdreiten ist eine kleine Nische des Reitsports, wobei hier klein aber nicht für unbedeutend steht“, betonte er vor seinem Bericht vom Geschehen auf der Verbandsebene. Die weiteren Mitglieder im DSJV-Vorstand wurden einstimmig und en bloc wiedergewählt. Toni Wiedemann, Master und Präsident des Schleppjagdvereins von Bayern, bleibt der Stellvertreter, Philipp Jakob (Bielefeld) und Chris Gabrielse (Dinslaken) sind weiter die Referenten für den Sport bzw. die Hundezucht, Petra Schlemm für Öffentlichkeitsarbeit, und die Verbindung zum Jagdgebrauchshundeverband hält weiter Dr. Michael Weiler als Beisitzer. Weitere Fachleute sollen später vom neuen Vorstand noch benannt werden. Die lange Tradition des Jagdreitens auf der Schleppe spiegelte sich auch in weiteren Ehrungen. Urkunden erhielten die Niedersachsenmeute – gegründet 1951 (!) - zum 75-jährigen Bestehen, die Franken- und die Beagle Meute Münsterland für 50 Jahre und die Bayern zum 40. Geburtstag. Dass das kein Grund ist, sorglos zu werden, das zeigten die Jahresberichte für Sport und Zucht. Philipp Jakob machte deutlich, in welchem Tempo der „Zahn der Zeit“ am Meutegeschehen nagt. „Statistisch gesehen verschwindet jedes Jahr eine Meute – dann wird es uns vielleicht bald nicht mehr geben, wenn wir nicht aufpassen.“ Auch der Zucht-Referent Gabrielse beobachtet immer kleinere Zahlen bei den Meldungen für die Junghundeschau und verlangte, besonderes Augenmerk auf Daten zur Gesundheit zu legen. „Für unseren Sport brauchen wir gesunde Tiere, denn dann sind auch die Menschen gesund.“ Vor zahlreichen Ehrengästen aus Politik und Gesellschaft zelebrierte der Schleppjagdverein von Bayern sein Rahmenprogramm. Franziskus Freiherr von Gumppenberg war als frisch gewählter Ritter des St.Georgs-Orden zu Gast, die „Königin des Wittelsbacher Landes“ feierte ihren Geburtstag mit den Jagdreitern, der Landtags-Abgeordnete Peter Tomaschko betonte seine Verbundenheit mit den Wiedemanns und ihrem Sport und der Bürgermeister Mirko Ketz empfing die Gäste im Sitzungssaal des Rathauses der Marktgemeinde Pöttmes, wo der SvB seit 39 Jahren zu Hause ist. Die Fotografin Ludwiga von Korff, die zusammen mit dem Meister der Pferdesportfotografie, Jacques Toffi, das Jagdreiten in einem begehrten Fotobuch festgehalten hat, war zu dem Termin eigens drei Stunden aus dem Chiemgau angereist. Ein Erlebnis waren die beiden Zeitreisen durch die Geschichte des Vereins und seiner Foxhound-Zucht. In langer Autokolonne unternahmen die Tagungsteilnehmer einen Ausflug zum ersten provisorischen Kennel hoch oben auf dem Gumppenberg. Schon Toni Wiedemanns Erzählungen aus den Anfangszeiten der Meute allein machten die Zuhörer schwindelig bei dem Gedanken an die vielen täglichen Kilometer zwischen seinem Bett, der Arbeitsstätte und den Standorten für die Pferde und die Hunde. An dem aktuellen, inzwischen vereinseigenen Kennel an der Koppenzeller Straße in Pöttmes-Gundelsdorf als dem vierten Standort ist die Meute jetzt bereits seit dreizehn Jahren stationiert. Dort wartete ein bayerisches Jagdfrühstück mit Brezeln und Weißwurst und die Blaskapelle spielte sogar die Nationalhymne. „Ein Novum“, wie es vielen Mitsingenden schien. Hier zelebrierte dann die Huntslady Sissi Veit-Wiedemann eine Vorstellung verschiedener Hunde unterschiedlichen Alters an deren Erscheinungsbild das Zuchtziel der Bayern abzulesen war. „Eine Sternstunde der Zuchtlehre“, kommentierte der Zuchtreferent Chris Gabrielse ihre Demonstration. Dass diese Hunde nicht nur attraktiv aussehen, sondern auch sportlich bestens trainiert sind, das wurde bei der mit Spannung erwarteten Schauschleppe deutlich. Mit ihrer Stellvertreterin Kathrin Haselbauer hatte Veit-Wiedemann die Meute in zwei Packs aufgeteilt und eine kluge Choreographie zusammengestellt: Auf weithin einsehbarem Gelände begegneten sich jeweils gut zwanzig Hounds aus entgegengesetzten Richtungen und wurden punktgenau zusammen- und wieder auseinander geführt. Quadrille reiten auf der Schleppe – das dürfte eine Weltpremiere gewesen sein. Ein Kontrastprogramm ist schon zu ahnen, denn im kommenden Jahr ist Treffpunkt der Jagdreiter in Mecklenburg Vorpommern. Der Schleppjagdverein „von Esebeck“ lädt zur Jahrestagung an die Ostsee bei Wismar ein. „Und dann gehen wir aufs Meer“, kündigte der Vorsitzende Peter Leibold bereits an. Text und Bilder: Petra Schlemm

  • Neue „Feldführung“ am Vogelsberg

    Personelle Veränderungen bei der Vogelsberg-Meute sind besiegelt worden im Rahmen der Jahreshauptversammlung. Nach zwei Rücktritten mussten neue Führungspersönlichkeiten bestimmt werden. Besonders prägend waren die Einschnitte an der Spitze durch die Veränderungen ganz vorne: die Rücktritte des bisherigen 1. Vorsitzenden Dr. Michael Weiler und seines Stellvertreters, dem 2. Vorsitzenden Hans Nimrichter. Eine Entscheidung, die beiden nachvollziehbarerweise nicht leicht fiel und vor allem persönliche sowie gesundheitliche Gründe hatte. Umso spürbarer war in der Versammlung die große Wertschätzung für die beiden: In warmen Worten wurde ihr jahrzehntelanger Einsatz gewürdigt – ihr Engagement für die Hunde, die Jagden und den Verein insgesamt hat die Vogelsberg-Meute über viele Jahre hinweg entscheidend geprägt. Ihre Arbeit wirkt nach und bildet das Fundament, auf dem nun weiter aufgebaut werden kann. Als Zeichen des Dankes wurden ihnen Geschenke überreicht – verbunden mit ehrlichem Applaus und Anerkennung aus den Reihen der Mitglieder. Trotz dieser Veränderungen wurde auch deutlich: Der Betrieb läuft weiter, getragen von vielen engagierten Händen. Die ersten Jagden des Jahres 2026 konnten bereits erfolgreich absolviert werden – ein starkes Zeichen für den Zusammenhalt innerhalb der Meute. Im Zuge der Neuwahlen wurde schließlich ein neues Vorstandsteam bestimmt. Zur 1. Vorsitzenden wurde Dr. Ulrike Tembler gewählt, das Amt des 2. Vorsitzenden übernimmt künftig Dr. Dr. Wolfhard Lindner. Beide nahmen die Wahl an und erhielten breite Zustimmung aus den Reihen der Mitglieder. Auch die Position des 2. Kassenprüfers wurde mit Nina Koch neu besetzt. Turnusmäßige Neuwahlen des Gesamtvorstandes stehen erst 2027 wieder an. Der Verein zählt aktuell 153 Mitglieder und konnte somit auch in 2025 einige neue Unterstützer dazugewinnen. Auch der Blick nach vorn macht Lust auf die kommende Saison: Für das Jahr 2026 sind insgesamt 14 weitere Veranstaltungen geplant. Unter anderem ist wieder ein Einsteigerlehrgang am 8. und 9. August am Kennel geplant, der gemeinsam mit Philipp Jakob durchgeführt wird und bereits im vergangenen Jahr auf große Resonanz gestoßen ist. So endete die Versammlung mit einem zuversichtlichen Ausblick: Die Vogelsberg-Meute befindet sich im Wandel – aber auf einem guten Weg. Mit neuen Impulsen, bewährtem Zusammenhalt und der Leidenschaft für die Sache kann die kommende Saison kommen. Text: Lena Geneder und Bilder: Verena Herget

  • Trainings in der Gruppe

    Fit werden für die Schleppjagdsaison. Das ist das Ziel, aber da gibt es womöglich Probleme, und die kann der Hamburger Schleppjagdverein vielleicht lösen mit seinem neuen Angebot. Geboten werden Ausritte in der Gruppe, zunächst am Samstag, 25. April und/oder am Sonntag, 26. April. Und dann an vier weiteren Terminen:  „Diese Veranstaltungen sind nicht als Lehrgänge gedacht und geplant, sondern rein als Initiative für Menschen, die sich nicht allein ins Gelände trauen oder ihr Pferd nicht alleine trainieren möchten oder einen Einstieg in die Gruppengelände-Arbeit suchen“, erläutert der Huntsman Heiko Lindner. Und das Beste daran: die Teilnahme an diesen geführten Gruppenritten ist kostenlos. Quelle: HSJV

  • Stabil im leichten Sitz

    „Leichter Sitz“ heißt so, weil er leicht ist und ihn jeder kann. Leider nicht. Immer schön oben bleiben - das ist die Devise beim Reiten im Gelände. Dabei hilft Stabilität und Balance. Und das kann man lernen. Der Reiterverein Graf Schmettow Kirchlinteln bietet vom 17. bis 19. Juli am Lohberg einen Lehrgang mit Philipp Jakob zu dem Thema. Alle Einzelheiten hier:

  • Geschniegelt und gestriegelt

    Zum 1. Mai lädt der Brandenburger Hunting Club zu einem Ausritt in den Frühling ein. Es geht von Kremmen/Staffelde zum Grünefelder See und wieder zurück. Stelldichein ist am Rhinland Reitpark. Foto: Archiv Schleppjagd24 Alle Info in der Einladung hier:

  • Die längste Schleppjagd der Welt

    Kein Aprilscherz, sondern eine „spontane Vision“, die gewachsen ist und Formen angenommen hat, und die jetzt als „längste Schleppjagd der Welt“ in die Geschichte eingehen soll. Im März 2027 soll geritten werden auf dem „Gestütsweg“ von Neustadt/Dosse nach Redefin: Elf Jagden in sieben Tagen, 151 Kilometer hinter zwei Meuten im Jagdgalopp. Drei Vorsitzende haben sich das ausgedacht: Hendrik Könemann (Cappenberg), Dr. Konstantin Mettenheimer (Taunusmeute) und Bernd Vollmer (Warendorfer Schleppjagdverein) wollen „ein einmaliges Abenteuer organisieren“ für maximal 20 Teilnehmer mit jeweils zwei Pferden. Sie planen „Tage voller Rhythmus, Weite und gemeinsamer Leidenschaft“. Vom 20. Bis 28. März geht es „nicht nur um Strecke oder Leistung. Es geht um das Gefühl, Teil von etwas Einzigartigem zu sein. Um Momente, die bleiben. Um Begegnungen, die verbinden.“ Alle Einzelheiten zu dieser Rekord-Unternehmung hier:

  • Norbert Greif (1959 – 2026)

    Ein letztes Stelldichein im Thüringer Wald für den „Kavalleristen“: Plötzlich und unerwartet schied mit 66 Jahren der weithin bekannte Beauftragte für Jagdreiten des Deutschen Kavallerieverbandes e.V.  aus dem Leben. Norbert Greif war vielfacher Jagdherr und seit seiner Jugend ein begeisterter Freund des Gelände- und Jagdreitens. Er hinterlässt eine schmerzliche Lücke in der Familie und wird leider nicht mehr in seiner historischen Uniform als preußischer Rittmeister deutschlandweit das bunte Bild eines Jagdreiterfeldes bereichern. Mit militärischen Ehren und im Beisein von Huntsmen und Hunden der Böhmer Harrier und der Geiseltal Beagle Meuten wurde Norbert Greif bei typischem Jagdwetter in seinem heimatlichen Thüringer Wald beigesetzt. Text: Erik Schlaudraff und Bild: . www.rossfoto.de

  • Visitenkarte "mit Goldrand" abgegeben

    Tolle Werbung für die Schleppjagd: Mit einem fulminanten Auftritt im Rahmen des Bundesberufsreitertages 2026 auf dem Gelände des CHIO Aachen präsentierte die Rheinlandmeute die Fachgruppe Jagdreiten vor den Mitgliedern des Deutschen Reiter- und Fahrerverbandes.   Der Bundesverband der Berufsreiter (BBR) und der Deutsche Reiter- und Fahrerverband (DRFV) hatten zu einer zweitägigen gemeinsamen Veranstaltung in Aachen eingeladen. Nach den Mitgliederversammlungen am Samstagmorgen folgten Diskussionsrunden und Vorträge. Besonders interessant referierte Christian Zink über das Thema „Sieger denken anders“. Sich bewusst mit mentaler Stärke als Schlüssel auseinanderzusetzen, um Blockaden zu überwinden, Entscheidungen zu treffen und sich zu fokussieren - das ist sicherlich auch ein interessanter Ansatz bei der Ausbildung neuer Reiter in unserem „Sport in Rot“.     Die Faszination für die Arbeit mit den Hunden und das Zusammenspiel von Reiter, Pferd und Hunden wurde immer wieder als äußerst positiv und bemerkenswert dargestellt. Die einhellige Meinung war, dass Pferde und Reiter eine besonders gute Grundausbildung genossen haben müssen, um sicher und mit Überblick an einer Schleppjagd teilnehmen zu können.   Mit diesem positiven Feedback starteten wir in den zweiten Tag in Aachen. Der Sonntag stand im Zeichen der Praxis. Die Jagdhornbläser der Rheinlandmeute eröffneten mit wunderschönen Klängen in der Albert-Vahle-Halle diesen Teil des Programms. Nach einer Präsentation der Vielseitigkeitsreiter unter Leitung von Jérôme Robiné hatte die Rheinlandmeute ihren großen Auftritt. Die Faszination für die Hunde und Pferde auf der Zuschauertribüne konnte man förmlich spüren.   Florian und Barbara Siegel führten die Hunde in perfekter Manier und demonstrierten mit vielen kleinen Einheiten, wie hervorragend ihre Hunde im Appell stehen. Untermalt wurde die Demonstration von der meuteeigenen Bläsergruppe. Die Präsentation wurde fachmännisch kommentiert, so dass das Publikum auf der Tribüne einen umfassenden Einblick in den Sport in Rot erhielt. Wie bei den Rheinländern üblich, reiste eine ganze Entourage mit. Die Stimmung war hervorragend, und so konnten wir nicht nur die Arbeit von Hunden und Pferden demonstrieren, sondern auch das, was unseren Sport ausmacht: Geselligkeit, Kameradschaft und Freude am Leben!   Der Sonntag in Aachen wurde durch eine Demonstration des Fahrsports und mit einer Lehreinheit von Reitmeister Hubertus Schmidt mit Katharina Hemmer abgerundet.   Abschließend kann man ein äußerst positives Fazit ziehen. Es war ein Wochenende des DRFV und des BBR gemeinsam, das den Reitsport in seiner vielfältigen Weise repräsentierte. Für uns Jagdreiter war es eine hervorragende Gelegenheit, diesen besonderen Sport von Pferden und Hunden zu zeigen. Das positive Feedback können wir mit in unsere Arbeit und in die Saison 2026 nehmen. Text und Bilder: Stephanie Schreck

  • Sport und Spaß in der Heide

    Die Vorbereitungen auf die vom 18. bis 21. Juni stattfindenden Longines Luhmühlen Horse Trials, mit der prestigeträchtigen Longines CCI5*-L und der CCI4*-S Meßmer Trophy (Deutsche Meisterschaft) laufen auf Hochtouren. Ergänzt wird das sportliche Highlight durch ein neues Gastronomie- und Entertainmentkonzept. Neben hochklassigem Sport dürfen sich Besucher in diesem Jahr auf ein erweitertes Erlebnisangebot freuen. Das Team um Uli Gustävel (Uelzen) ist neuer Gastronomiepartner. Der Zuschauerbereich wird um ein vielseitiges kulinarisches Angebot bereichert. Dazu kommt ein neues Entertainmentkonzept mit zwei Bühnen für zusätzliche Programmhöhepunkte. Auch das traditionelle Showprogramm verspricht Abwechslung: Den Auftakt bildet am Donnerstag das Kids-Cross-Country Fun. Am Freitag folgt eine Masterclass mit Kai-Steffen Meier, die spannende Einblicke in die Ausbildung von Vielseitigkeitspferden bietet. Am Samstag präsentiert Anne Krüger-Degener mit ihrer Schäferei & Tierschule eine Show mit dem Titel „All you need is love“und im Anschluss an den Geländetag findet erstmals eine Hannoveraner Elite-Vielseitigkeitsfohlen Auktion. Den Abschluss bildet am Sonntag ein rasantes Jump&Drive. Der Startschuss für die sportliche Vorfreude ist bereits durch die Veröffentlichung der Ausschreibung erfolgt. Der Nennungsschluss am 12. Mai wird in der internationalen Vielseitigkeitsszene mit Spannung erwartet, zumal zahlreiche ausländische Föderationen die Longines Luhmühlen Horse Trials als Sichtung für die Weltmeisterschaften in Aachen ins Auge fassen. „Wie in jedem Jahr freuen sich viele britische Topreiter auf die Teilnahme an der Longines CCI5*-L und die CCI4*-S Meßmer Trophy. Ein Ziel der Reiter ist es, sich durch gute Ergebnisse für die Weltmeisterschaft in Aachen zu empfehlen“, erklärt Chris Bartle, Eventing High Performance Coach der britischen Nationalmannschaft. Wie Chris Bartle geht Bundestrainer Peter Thomsen davon aus, dass der Weg zur Weltmeisterschaft über Luhmühlen geht: „Im Moment wüsste ich nicht, wer Luhmühlen nicht reitet. Eine gute Platzierung in der deutschen Meisterschaft ist auch im Hinblick auf die Nominierung für die Weltmeisterschaft in Aachen für uns relevant. Alle deutschen Topreiter streben einen Start bei den Longines Luhmühlen Horse Trials an.“ Kartenvorverkauf: www.ticketmaster.de und aktuelle Informationen: www.luhmuehlen.de Text: TGL und Bild: PS

  • Jahrestagung der Jagdreiter in Bayern

    Einmal ohne Pferde und Hunde: Die Meutehalter der Deutschen Schleppjagdvereinigung und Jagdreiter aus dem ganzen Land treffen in Bayern. Vom 24. Bis 26. April richtet der Schleppjagdverein von Bayern die Jahrestagung aus.   Foto: PS Das Programm soll den Gästen Bayern, die Foxhounds des SvB und den Schleppjagdverein näherbringen, der vor 40 Jahren gegründet wurde. In der Mitgliederversammlung am Sonntag, 26. April – offen für alle Interessierten – sollen die Weichen für die Zukunft des Sports gestellt werden.   Das Programm der Tagung hier:   Zur Anmeldung hier:

  • Georg Kramer (1944 – 2026)

    Georg Kramer, den alle Jagdreiter nur als „Schorse“ kannten, hat seinen letzten Ritt angetreten. Im Alter von 81 Jahren verstarb der Maschinenbaummeister, der über Jahrzehnte lieber als Hufschmied arbeitete, in Stuhr-Heiligenrode. Kramer war in erster Linie „Lipperländer“, aber später auch mit anderen Meuten unter anderem Jagdherr in Heiligenrode und Wendlinghausen und Initiator und Förderer der Jagdwoche in Zechlin. Aber er scheute auch noch weitere Reisen nicht, zum Beispiel nach Tschechien oder in den Harz zur Goslarer Jagdfolge. „Was hatten wir für einen Spaß mit diesem knorrigen und liebenswerten Urgestein. Mir wird er fehlen“, erinnert sich Eugen Klein und spricht damit sicher vielen aus dem Herzen. Tatkraft und Hilfsbereitschaft zeichneten ihn aus. So hat er die Kennelgitter für die Asbachmeute geschmiedet und war auch sonst immer zur Stelle, wenn es etwas zu richten gab. Welchen Stellenwert das Jagdreiten in seinem Leben hatte, wird auch deutlich in der Traueranzeige der Familie. Da heißt es „Wo Hörner klangen und Hunde zieh’n, sah man ihn im Sattel blüh’n. Die Jahd ist nun vorbeo für Dich, doch in unseren Herzen bleibst Du ewiglich.“ Die Trauerfeier mit anschließender Urnen-Beisetzung findet statt am Freitag, 20. März um 11 Uhr auf dem Friedhof in Heiligenrode. Text: PS und Bild: Melanie Zehrer

  • Pikörtage beim RWS

    Vier Feiertage über Himmelfahrt in Drevenack: Für seine U40-Reiter und die „Heranwachsenden“ zwischen 18 und 30 bietet der Rheinisch-Westfälische Schleppjagdverein eine tolle Auszeit. Zu den Pikörtagen 2026 vom 14. bis 17. Mai sind auch Gäste in der entsprechenden Altersgruppe herzlich willkommen, müssen aber vorab angemeldet werden bei Julius Wolf unter Telefon  0172 3538031. Geplant sind spannende Tage als Quality Time mit Pferden und Freunden am und im Haus Schwarzenstein. Es wird geritten, gewerkelt, gegrillt, gelacht und gezockt. Die (angehenden) Piköre bauen ein Hindernis, erhalten Springunterricht, und Reiter und Nicht-Reiter können sich auch auf eine Schnitzeljagd freuen.

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