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Horst Fritscher (1939 – 2026) 

  • vor 20 Stunden
  • 2 Min. Lesezeit

Der Schleppjagdverein von Bayern trauert um Horst Fritscher, der über Jahre als aktivster Jagdreiter der Saison ausgezeichnet worden war und der Meute zwölf Jahre lang als Pressereferent Öffentlichkeit verschafft hat. Er starb im Beisein seiner Frau Edith und den beiden Söhnen.

 


Wohl ein halbes Jahrhundert war Fritscher zu Hause in Matzbach, einem Ortsteil der Gemeinde Lengdorf im Landkreis Erding, rund 40 km östlich von München. An seinem Haus hatte er auch eine Stallung und Koppeln, sodass er seine Pferde selbst versorgen konnte. Zum SvB kam er vor 37 Jahren. Bei den Trainingstagen im August war er über Jahrzehnte mit dabei. Auch gab es fast keine Jagd, die er in seiner aktiven Zeit nicht geritten ist. Auch Schicksalsschläge mit seinen Jagdpferden hat er verkraftet und war bald wieder neu beritten. Mehr als zehn Mal wurde er als erfolgreichster Jagdteilnehmer geehrt und gewann den Wanderpokal. Eine besondere Leistung erbrachte er in den zwölf Jahren als Pressereferent. War die Jagd am Sonntag rund 200 km vom Wohnort entfernt, schrieb er nach Mitternacht noch den Jagdbericht für die Homepage. Auch für die Fachpresse („Bayerns Pferde“ ) lieferte er immer den passenden Bericht, um weitere Reiter für unseren Sport zu begeistern. Er liebte auch die Musik und war mit seiner Frau Edith aktiv in einer Volksmusikgruppe. Mit der sind sie auch aufgetreten vor Jagdreitern aus ganz Deutschland im Rahmen der Jahrestagung, die der SvB 2013 ausgerichtet hat. Als unermüdliche Tänzer war das Paar auch bei jedem Reiterball dabei, den der SvB organisiert hat. Durch eine schwere Krankheit wurde er im Frühjahr ans Bett gefesselt und musste gepflegt und betreut werden. Im Pflegeheim hat er letztlich den Kampf um sein Leben verloren.   

Die Beisetzung fand im Kreise seiner großen Familie und Verwandtschaft an seinem Heimatort Matzbach statt, dort wo der Friedhof ganz nah an seinem Haus angrenzt.

All seine Angehörigen, die Musik- und Reiterfreunde werden ihn in guter und bleibender Erinnerung behalten.

Text: Toni Wiedemann und Bild: Archiv SvB  

 

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