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Georg Kramer (1944 – 2026)

  • vor 21 Stunden
  • 1 Min. Lesezeit

Georg Kramer, den alle Jagdreiter nur als „Schorse“ kannten, hat seinen letzten Ritt angetreten. Im Alter von 81 Jahren verstarb der Maschinenbaummeister, der über Jahrzehnte lieber als Hufschmied arbeitete, in Stuhr-Heiligenrode.


Kramer war in erster Linie „Lipperländer“, aber später auch mit anderen Meuten unter anderem Jagdherr in Heiligenrode und Wendlinghausen und Initiator und Förderer der Jagdwoche in Zechlin. Aber er scheute auch noch weitere Reisen nicht, zum Beispiel nach Tschechien oder in den Harz zur Goslarer Jagdfolge. „Was hatten wir für einen Spaß mit diesem knorrigen und liebenswerten Urgestein. Mir wird er fehlen“, erinnert sich Eugen Klein und spricht damit sicher vielen aus dem Herzen. Tatkraft und Hilfsbereitschaft zeichneten ihn aus. So hat er die Kennelgitter für die Asbachmeute geschmiedet und war auch sonst immer zur Stelle, wenn es etwas zu richten gab. Welchen Stellenwert das Jagdreiten in seinem Leben hatte, wird auch deutlich in der Traueranzeige der Familie. Da heißt es „Wo Hörner klangen und Hunde zieh’n, sah man ihn im Sattel blüh’n. Die Jahd ist nun vorbeo für Dich, doch in unseren Herzen bleibst Du ewiglich.“

Die Trauerfeier mit anschließender Urnen-Beisetzung findet statt am Freitag, 20. März um 11 Uhr auf dem Friedhof in Heiligenrode.

Text: PS und Bild: Melanie Zehrer

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