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- Cross Country Day(s) beim RWS
Gefühlt “seit ewig“ ist der 1. Mai beim Rheinisch-Westfälischen Schleppjagdverein dem Geländeritt vorbehalten. Der Termin steht für sportlichen Anspruch, gelebte Tradition und einen starken Vereinsauftritt. Jetzt wurde ein neues Konzept – mit neuem Datum – entwickelt. In den vergangenen Monaten wurde intensiv gefeilt an einer Weiterentwicklung der RWS Cross Country Days, dcie jetzt schon zwei Jahre ein durchschlagender Erfolg gewesen sind. Die RWS XC-Days 2026 finden am 9. und 10. Mai 2026 statt. Damit wird aus einem Veranstaltungstag ein zweitägiges Format. Um die Veranstaltung langfristig etablieren und weiterentwickeln zu können, wurde bewusst das Wochenende nach dem 1. Mai gewählt. Der neue Termin bietet verbesserte organisatorische Rahmenbedingungen, reduziert Überschneidungen mit parallelen Veranstaltungen und erleichtert die Einbindung umliegender Vereine sowie des Nachwuchses. Der Samstag, 9. Mai, steht im Zeichen des Vielseitigkeitssports. Geplant sind drei Geländepferdeprüfungen: Geländepferde A** (5- und 6-jährige Pferde), Geländepferde L* (5- bis 7jährige) und Geländepferde L** (6- und 7-jährige) mit anschließender Ehrung der Schwarzensteiner Geländepferde-Champions. Der RWS soll an diesem Tag noch sichtbarer präsentiert werden, unter anderem durch eine Schauschleppe, die die Tradition der Schleppjagd auch externen Reitern und Besuchern näherbringt. Ab dem Nachmittag ist ein gemeinsames Sommerfest in geselliger Runde geplant, die Raum für Austausch und einen schönen Übergang in den Abend bieten soll und somit auch in den zweiten Veranstaltungstag bildet. Der Sonntag, 10. Mai, steht – wie in den vergangenen Jahren – ganz im Zeichen des Vereins. Geplant sind der Team-Geländeritt, ein Jugendgeländeritt sowie ein Führzügel-Geländeritt. Dieser Tag soll insbesondere den Vereinscharakter, den Nachwuchs und das gemeinsame Reiten in den Mittelpunkt stellen. Konstantin Harting wird das Konzept gemeinsam mit Justus Messink als Sportwart sowie den anderen Mitgliedern im Organisationsteam, Claudia Sassenberg, Leoni Leuwer, Rainer Schmitt-Sasse und Carla George, fortführen. Ziel ist es, Tradition und sportliche Weiterentwicklung zu verbinden und den RWS langfristig überregional sichtbar zu positionieren. Text: RWS und Bild: PS
- DRFV-Fachgruppen tagen in Aachen
Alle Disziplinen unter einem Dach, Freizeit- ebenso wie Spitzensport - das ist der Deutsche Reiter- und Fahrerverband, zu dem auch die Deutsche Schleppjagdvereinigung gehört. Am 14. und 15. März wird eingeladen nach Aachen - auch zum großen gegenseitigen Kennenlernen und "über den Tellerrand gucken". Die Bundesvereinigung der Berufsreiter als stärkste Gruppe im DRFV mit seinen insgesamt zehn Fachgruppen aller Pferdedisziplinen hält ihren Bundesberufsreitertag 2026 ab zum Thema: „Klassische Ausbildung macht Spitzensport möglich“. Das Programm am Samstag Der Samstag startet um 9.30 Uhr mit der DRFV-Mitgliederversammlung . Um 11 Uhr beginnt die Mitgliederversammlung der Fachgruppe Bundesvereinigung der Berufsreiter. Beide Versammlungen sind offen für alle Interessierten. Anschließend stehen verschiedene kurzweilige, interessante Vorträge auf dem Programm: • Impulsvortrag „Sieger denken anders“ von Christian Zink• Vortrag zu den Weltreiterspielen 2026 und dem CHIO Aachen CAMPUS von Birgit Rosenbergund weitere… Nachmittags gibt es bei einem „World Café“ die Möglichkeit, die Arbeit der zehn DRFV-Fachgruppen kennenzulernen, verschiedene Themen zu diskutieren und sich auszutauschen (siehe unten). Parallel dazu findet eine Führung über das CHIO Aachen Turniergelände statt. Der Tag klingt dann bei einem gemeinsamen DRFV/BBR-Abend aus. Praxis-Sonntag Am Sonntag sind Reiterinnen und Reiter sowie Ausbilderinnen und Ausbilder eingeladen zu einem Podiumsgespräch über Pferdeausbildung im Allgemeinen und ihre Aachen-Ritte im Besonderen. Anschließend zeigen sie bei einer Praxisdemonstration ihre Credos der Ausbildung. Dabei sind u.a. die Ausbilder-Reiter-Duos Hubertus Schmidt und Katharina Hemmer, Jérôme Robiné und Konstantin Harting. Außerdem tritt ein Vierspänner an, und die Rheinland-Meute vertritt die Schleppjagdreiter der DSJV, auch mit ihrer starken Bläser-Gruppe. World Café Beim World Café am Samstagnachmittag sind alle Fachgruppen des DRFV vertreten. An den Ständen können sich Interessierte informieren, diskutieren und sich austauschen. Die Die Themen der Fachgruppen: - Gesundheitssport mit Pferd Gesundheitssport als Schlüssel moderner Reitausbildung - Bundesvereinigung der Berufsreiter Die Verantwortung des Berufsreiters heute und in der Zukunft - Basis- und Turniersport Von der Reitschule aufs Turnier – warum der Einstieg ins Turnierreiten neue Wege braucht - Club deutscher Springreiter Vom jungen Pferd in den Spitzensport - was ist der richtige Weg? - Amateurausbilder Warum brauchen wir ausgebildete Trainer? - Club deutscher Vielseitigkeitsreiter Warum ist Vielseitigkeit Pflicht für jede Ausbildung von Reiter und Pferd? - Schleppjagd Jagdreiten hinter der Meute – Schlüsselkompetenzen des Reiters und seines Pferdes - Fahren Fahren schadet nicht! – Zum Nutzen der Ausbildung im Geschirr für Reit- und Fahrpferde - Dressur Dressursport in der Zukunft Text: DRFV und Bild: Thomas Ix
- Lehrgang und Abzeichen auf Schackau
Für alle, die sich ihr Können gerne amtlich bescheinigen lassen und hinter den Spiegel stecken möchten: das Hofgut Schackau und die Jagdreiter Fulda veranstalten einen Jagdreiterlehrgang mit der Möglichkeit dabei auch eine Prüfung zur Erlangung des Jagdreiterabzeichens abzulegen. Vom 4. bis zum 7. Juni ist Treffpunkt dazu auf dem Hofgut Schackau in 36145 Hofbieber. Weitere Informationen folgen zeitnah. Fragen gerne schon stellen an Matthias Rippert unter Tel. 01702216891, oder unter info@hofgutschackau.de . Auch Anmeldungen kann man dort schon loswerden. Foto: Archiv Schleppjagd24
- Meutetraining in Hanstedt-Velgen
Langsam kommt wieder Schwung in die Saison. Für den 1. März, Sonntag, hat der Freundeskreis Schleppjagd Lüneburger Heide ein Meutetraining in Hanstedt-Velgen angesetzt. Geritten wird hinter den Böhmer Harriern. Foto: Sievers Alle Info in der Einladung hier:
- Karten für Luhmühlen zu gewinnen
Ein neuer Stern für Luhmühlen: Die STERNPARTNER SE & Co. KG wird mit der Marke Mercedes-Benz neuer Automobil-Hauptsponsor der vom 18. bis 21. Juni 2026 stattfindenden Longines Luhmühlen Horse Trials. Titelpartner der Veranstaltung ist Longines, die auch die prestigeträchtige 5-Sterne-Prüfung präsentieren, von der es weltweit nur sieben Prüfungen gibt. STERNPARTNER ergänzt die weiteren Hauptsponsoren Meßmer und Lotto Niedersachsen. Die neue Hauptsponsoring-Partnerschaft kommt Luhmühlen-Fans direkt zugute: STERNPARTNER verschenkt je fünf Mal zwei Tribünendauerkarten. Das Gewinnspiel startet am 9. Februar 2026 auf Instagram und Facebook. Das Unternehmen mit Stammsitz in Hamburg gehört zu den größten Mercedes-Benz Vertretern in Deutschland. Mehr als 1.500 Mitarbeitende sind an 24 Standorten im Dreieck Hamburg, Hannover, Bremen für STERNPARTNER aktiv. Während der Turniertage präsentiert sich den Besuchern die starke Flottenpräsenz der STERNPARTNER Gruppe durch Pkw, Lkw und Nutzfahrzeuge von Mercedes-Benz. Rembert Kübel-Heising, Geschäftsführer und Gesellschafter der TGL Turniergesellschaft mbH freut sich über die Partnerschaft: „Wir sind sehr dankbar, STERNPARTNER als weiteren Hauptsponsor gewonnen zu haben. Für uns ist das Ansporn, Motivation und Möglichkeit, unser besonderes Turnier in Luhmühlen ständig weiterzuentwickeln.“ „In der Manzke Gruppe ist Sternpartner schon seit Jahrzenten ein verlässlicher Partner unserer Schwerlast-Flotte. Ich freue mich als Gesellschafter der TGL daher umso mehr über das Engagement dieses starken überregionalen Partners, dessen exklusive Marke hervorragend zu den Longines Luhmühlen Horse Trials passt“, ergänzt Felix Manzke. Kartenvorverkauf: www.ticketmaster.de und aktuelle Informationen: www.luhmuehlen.de Text: TGL und Foto: Thomas Ix
- Jagdreiten beim Forum Vielseitigkeit
Die „ungleichen Schwestern“ halten Familientreffen. Beim „Forum Vielseitigkeit“ am 21. und 22. Februar im Landgestüt Dillenburg sind auch die Jagdreiter vertreten. Philipp Jakob als Hunting-Referent der Deutschen Schleppjagdvereinigung stellt den „Sport in Rot“ vor und erklärt die dafür notwendige Basisarbeit. Praktische Anschauung mit einigen Hunden an einem gemeinsamen Stand bieten die Taunus-Meute mit Foxhounds und die Vogelsbergmeute mit Beagles. Philipp Jakob hält seinen Vortrag am Samstag von 17 bis 17:45. Es geht bei ihm um „Vielseitigkeit und Jagdreiten – wo Pferdesportfreunde Gemeinsamkeiten haben. Ein Blick auf die Basisarbeit mit dem Partnerpferd zur Freude im Gelände, ob alleine, in der Gruppe oder gar mit Hundemeute." Foto: Ix Daneben geht es auch um andere Themen: einen praktischen VS-Lehrgang kann man beobachten und/oder verschiedene Workshops begleiten, zu Medientraining, Mentaler Stärke oder Falltraining. Um Fitnesstraining für's Pferd referiert ein Tierarzt. Alle Redner stehen nach ihrem Auftritt auf der Bühne auch für persönliche Gespräche zur Verfügung beim „Paddock Plausch“. Alles in allem eine gute Gelegenheit für einen Ausflug nach Dillenburg. Mehr Info hier: https://vielseitigkeitsforum.de/Infos-fuer-Trainer,-Teilnehmer-Besucher/
- Befähigungsnachweis Pferd fahren
Pferde aufladen und losfahren? Haste Dir gedacht - so einfach ist das schon lange nicht mehr. Seit dem 5. Januar 2008 ist dazu ein EU-einheitlicher „Befähigungsnachweis Tiertransport – Pferd“ erforderlich, zumindest dann, wenn das Ziel der Fahrt weiter als 65 Kilometer entfernt liegt und mit der Fahrt wirtschaftliche Interessen verbunden sind. Das könnte zum Beispiel der Fall sein, wenn Meutehalter ihre Pferde zu einer Schleppjagd transportieren. Allerdings, das bestätigt auch die FN, ist der Begriff „wirtschaftliche Interessen“ nicht fest umrissen. Auch Landwirte, die ihre eigenen Tiere transportieren oder Profi-Reiter fallen unter diese Bestimmung, wenn sie mit Berittpferden zu einer Turnierveranstaltung unterwegs sind, die mehr als 65 Kilometer entfernt stattfindet. Mit dem Befähigungsnachweis soll sichergestellt werden, dass die Tierschutzvorschriften eingehalten werden. Foto: Schlemm Für den Befähigungsnachweis ist für Fahrer und Betreuer eine Schulung mit abschließender Prüfung erforderlich. Solche Schulungen werden von anerkannten Institutionen angeboten, z.B. der DEULA und Informationen gibt es auch bei den Landwirtschaftskammern. Der Befähigungsnachweis ist in der gesamten Europäischen Union gültig und muss bei jedem Transport mitgeführt werden. Es gibt aber Ausnahmen: Für den Transport von Hobbypferden oder bei Transporten, die nicht mit einer wirtschaftlichen Tätigkeit verbunden sind, ist kein Befähigungsnachweis erforderlich. Und Personen, die eine entsprechende Berufsausbildung nach dem 5. Januar 2007 abgeschlossen haben, können den Befähigungsnachweis unter Vorlage ihres Abschlusszeugnisses bei ihrem zuständigen Veterinäramt erhalten. Aktuell bietet die DEULA Bayern in Freising vier Schulungstermine an, jeweils zwei im März für die beiden Module. Nähere Info hier:
- Trompe-Lehrgang in Bayern
Nicht Mai sondern schon im April. Aufgrund einer Terminüberschneidung beim Trompe-Lehrgang der Initiative Trompe mit den Bläsern der Rallye Trompes de Baviere in diesem Jahr wird der Termin verschoben. Der Kurs wird nun vorverlegt und findet statt am Wochenende des 18. und 19. April 2026. Weitere Details folgen in Kürze. Vorab schon so viel: Wie im vergangenen Jahr wird der Schwerpunkt erneut auf der Ensemble-Arbeit liegen. Im Hinblick auf den FITF-Trompe-Gruppenwettbewerb im Rahmen des „Game Fair“-Festivals am 13. und 14. Juni 2026 in Lamotte-Beuvron in Frankreich besteht die Möglichkeit, dass eine deutsche Trompe-Gruppe antritt. Aus diesem Grund könnten im Rahmen des Lehrgangs Bläserinnen und Bläser für eine starke deutsche Gruppe zusammengebracht werden. Die FITF-Vertreterin Deutschlands, Konstanze Hofinger würde sich daher freuen, wenn möglichst viele Interesse hätten und zum Lehrgang kommen. Für die weitere Planung des Lehrgangs ist eine Rückmeldung erforderlich bis spätestens 2. Februar. Dabei sollte angegeben werden, wer zum genannten Termin am Lehrgang und eventuell auch dem Gruppen-Wettbewerb teilnehmen möchte. Die Plattform “InitiativeTrompe" ist jetzt verlinkt unten auf der Seite der www.TrompesdeBaviere.org Dort werden weitere Infos angezeigt. Text: Initiative Trompe und Bild: Klingbeil
- Jagdreiterball in Everswinkel
Raus aus den Reitklamotten und rein in den feinen Zwirn. Die Warendorfer Jagdreiter laden ein zum Ball am 7. Februar, Samstag, in Everswinkel. Ab 18 Uhr wird gefeiert im Gasthof Diepenbrock, Vitusstraße 5. Es geht los mit einem Sektempfang. Christoph Bornhöft als Jagdherr würde sich freuen über Anmeldungen bis zum 25. Januar, Sonntag, damit Essen und Getränke auch ganz bestimmt ausreichen und alle gut gestärkt auf die Tanzfläche kommen. Alle Info in der Einladung hier:
- 50 Jahre in Misselhorn
Jagdreitern ist der Misselhorner Hof in Hermannsburg seit 50 Jahren ein Begriff. Das wird in diesem Jahr besonders gefeiert mit einem „wilden Jagdwochenende“, eingeläutet am 27. Februar. Die Familie Meyer hat den Gasthof mit dem markanten Schafstall über Jahrzehnte zu einem beliebten Treffpunkt für Pferdefreunde, Reiter und Fahrer, gestaltet, und seit etlichen Jahren hat Dr. Harald Mayer – nicht verwandt oder verschwägert, sehr kenntlich an dem E und dem A in den Namen - die Jagdherrschaft inne gehabt für Jagden mit der Cappenberger Meute. In diesem Jahr übernimmt der „Jagdreiter_Clan“ seine Nachfolge. Diese Truppe um Anja Cohrs und Silke Christ ist jetzt federführend bei dem Programm, das am Freitag mit einem Essen auf Einladung der Familie Meyer und einer lockeren Stiefelparty beginnt. Am Samstag wird mit den Cappenberger Hunden gejagt und abends soll sich eine wilde Party ergeben. Wer die Einlader kennt, der weiß, dass das keine leere Versprechung ist. Das komplette Programm lässt sich hier nachlesen:
- Jacquy Lognard (1957 – 2026)
Mit großer Bestürzung wurde der plötzliche Tod von Jacquy Lognard aus Verviers (Belgien) bekannt. Der international hochangesehene Trompe-de-Chasse-Bläser, Künstler und Karikaturist verstarb am 9. Januar 2026 im Alter von 68 Jahren an einem Herztod. Jacquy Lognard gehörte zu den prägenden Persönlichkeiten der Chasse à courre unserer Zeit. Als Sonneur 1er catégorie , Champion de Belgique und Champion international „Tons de Vénerie“ genoss er höchstes Ansehen in der Parforcehorn-Gemeinschaft. Darüber hinaus war er ein leidenschaftlicher Lehrer, der sein Wissen und seine musikalische Haltung an zahlreiche Schüler weitergab. Unvergessen ist der Jagdreiterszene hier in Deutschland seine erfolgreichste Schülerin von der Rallye Trompe de la Bruyère, Marion Rieke, die in Frankreich als erste Deutsche überhaupt den Championatstitel errang. Dank seiner Mehrsprachigkeit unterrichtete Jacquy weit über Belgien hinaus – in Frankreich, Holland und Deutschland. Entsprechend groß waren seine Popularität und sein Einfluss in diesen Ländern. Jacquy verstand es, die musikalische Perfektion mit Ausdruck, Stilbewusstsein und tiefer Kenntnis der jagdlichen Tradition zu verbinden. Eng verbunden war Jacquy Lognard dem Benefizkonzert auf Norderney, das er gemeinsam mit Gastgeber Arne Sauerbrey begründete, nachdem die traditionellen Schleppjagden auf der Insel plötzlich eingestellt wurden. Nach all den Jahren der Schleppjagd auf Norderney sollte Schluss sein? Die beiden suchten nach einem Weg, um weiterhin gemeinsam den Ton der Vénerie zu blasen und waren nun auf dem besten Weg, dieses musikalische „Event ohne Pferde“ zugunsten der Cappenberger Meute und der Niedersachsen-Meute zu etablieren. Schon im zweiten Jahr ergänzte man die Messe in der katholischen Kirche am Denkmal mit dem professionellen Kölner Trompeter Wolfgang G. Haas und seinem Organisten Siegfried Merten. Mit im Boot war weiterhin Diakon Markus Fuhrmann, der schon in den Jahren zuvor auf dem Reiterhof Junkmann die Hubertusmesse abgehalten hatte. Jacquy war die Reise nach Norderney stets ein Herzensbedürfnis. Hier, bei seinem Freund Arne, fühlte er sich zu Hause, und genoss die herzlichen Begegnungen mit den Wegbegleitern der deutschen Jagdreiterei. Zuletzt noch im August 2025, gemeinsam mit der Gruppe „Jacquy Lognard und Freunde“ mit den Sonneurs aus Verden. Mit über 100 Zuhörern in der Kirche hatte dieses Konzert alles bisherige übertroffen. In Jacquy Lognard verliert die internationale Gemeinschaft der Jagdreiter einen herausragenden Musiker und Impulsgeber. Sein musikalisches Vermächtnis hat die Schleppjagd in Deutschland nachhaltig geprägt und bleibt in den Herzen der Menschen präsent, die er zusammengeführt hat. Die Besitzer seiner unverwechselbaren Karikaturen werden die Bilder nun mit Wehmut betrachten und stolz sein, sie rechtzeitig erworben zu haben und seine Bilder in Ehren halten. Sein Andenken wird weiterleben in jedem erklingenden Ton, in jedem Strich seines Stiftes und in unseren Erinnerungen. Von den zahlreichen Beileidsbekundungen auf Jacquys Facebook-Profilseite soll diese eine stellvertretend für alle stehen: „Adieu l'artiste …“ Text: Helga Koch/ Arne Sauerbrey und Bild: Helga Koch
- Mit den Hunden zu Fuß ins neue Jahr
Ein halbes Hundert Gäste kamen jetzt an den Kennel des Schleppjagdvereins von Bayern, um mit Sissi und Toni Wiedemann auf das neue Jahr anzustoßen. Auch den Neumitgliedern Josef und Julia aus Tirol war der Weg nicht zu weit oder das Wetter zu schlecht, um nicht die Meute an ihrem Standort zu besuchen. Bereits zum 37. Mal seit der SvB bei Gundelsdorf seinen Meute- und Vereinssitz hat, treffen sich Mitglieder und Gäste im Januar zu diesem Familientreffen der SvB-Familie. Schon seit vielen Jahren ist es Brauch, dass beim traditionellen Neujahrsspaziergang neben unseren Junghunden auch viele Privathunde mitgeführt werden dürfen. Dieses Angebot wird sehr gerne angenommen und trägt zur Verbesserung und dem besseren Verständnis der verschiedenen Hunderassen untereinander mit bei. So bewegte sich die Gruppe mit etwa 40 Personen und der gleichen Anzahl von Vierbeinern in das verschneite Gelände rund um den Kennel. Nach dem erlebnisreichen Spaziergang gab es heißen Glühwein und Kaffee, bevor alle zusammen wieder gut aufgewärmt ins Dorfgasthaus Zur Post aufbrachen. In geselliger Runde ging der Nachmittag dort zu Ende und die Gäste des Neujahrsempfangs traten mit schönen Erlebnissen wieder die Heimfahrt an. Text und Bilder: SvB










