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Schleissheim ade - SvB-Saison beendet

Gemeinsam noch einmal reiten, liebe Menschen treffen und beim Stelldichein die vergangene Jagdsaison Revue passieren lassen, das macht den Saisonabschluss beim SvB aus – traditionell in Schloss Schleißheim und im französisch strukturierten symmetrischen Schlosspark und auf der Heide.

Für dieses Erlebnis fuhren manche Reiter  auch bei Schnee los. Erst tröpfelte es noch ein wenig beim Eintreffen, als ob der da oben sagen wollte: „Ich könnte…“, aber dann gab es als besondere Dreingabe Sonnenschein. In Verbindung mit dem herbstlich gefärbten Laub und der sensationellen Kulisse von Schloss Schleißheim ein Traum. Während für andere Menschen das Schloss nur zur Besichtigung geöffnet ist, dürfen Jagdreiter dort ein Glas Sekt trinken, sich gemütlich zusammensetzen und Gulaschsuppe essen. Ganz so, als ob man im Schloss wohnte. Durch die vielen Kuchenspenden kamen auch die ‚Süßen‘ auf ihre Kosten. Gute Tradition ist die Begrüßung und Rede von Toni Wiedemann, Präsident und Master, auf der Treppe, die in den 1. Stock führt, umringt von seiner Equipage. Er berichtete von der guten Entwicklung des N-Wurfes, für die Gitti Langhammer die Patenschaft übernommen hat und verteilte Blumensträuße als Dankeschön: an Frau Kleeberger von der Schlösser- und Seenverwaltung, an die Fotografen Verena Dechant und Sylvia und Roland Kretschmer, die den SvB über die Saison begleitet haben, an Regina, die Toni fast immer und überall hinfährt und auch als Fotografin viele schöne Bilder macht und an Sissi Veit-Wiedemann, die jede Jagd reitet, die Hunde mit viel Routine und Umsicht führt und viele Dinge im Hintergrund macht ohne die so eine Saison gar nicht möglich wäre.


Im Schritt ging es um das Schloss herum und zur Allee, dann im Trab und im Canter. Schloss Lustheim wurde im Galopp umrundet. Mit lautem Geläut jagte die Meute auf der ersten Schleppe in der Allee weg vom Schloss los. Ein herrlicher Anblick und ein Klang, der wohlige Gänsehaut verursacht. Aber nicht nur das Geläut, sondern auch der Hörerklang gehört zur Jagd und dem Gänsehautgefühl. Dafür sorgten die „Jungwölfe“ unter der Leitung von Konstanze Hofinger, die auch schon im Schloss mit ihren Signalen auf die Abschlussjagd einstimmten.


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