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Rehrhof-Jagd vom Feinsten

Astrid Mendyk hat eingeladen. Und es kamen viele. Mitglieder aus sechs Meuten sind der Einladung nachgekommen und haben sich zur Schleppjagd auf dem Rehrhof eingefunden. Eine weite Anreise hat auch die  Cappenberger Meute  auf sich genommen. Alle sollten belohnt werden mit einem wunderbaren Jagdtag in der Heide!


Die bunte Gesellschaft, der auch Jagdanfänger angehörten, wurde unter freiem Himmel begrüßt, großzügiges Empfangsbuffet inbegriffen.  Der Abritt verzögerte sich, weil noch einige Gäste im Stau feststeckten - so nahm man entspannt ein weiteres Getränk zu sich und plauderte noch ein Weilchen.

Schließlich saßen alle Reiter im Sattel  und die Hunde teilten lautstark mit, dass es nun doch endlich einmal losgehen könne!

Die Vielfalt dieser Veranstaltung zeigte sich nicht nur bei den Gästen: Als Schleppenbegleiter  zeigten sich verantwortlich Andreas Kaiser und der erst 11jährige Michel mit seinem 24 Jahre alten Pony Bali vom Hamburger Schleppjagdverein. Die Foxhounds der Cappenberger Meute wurden von einer reinen Damen-Equipage mit Irmi Sievers an der Spitze geführt. Gerd Schütt und Karl Wallis (beide Niedersachsenmeute) hatten das Kommando über das erste Feld,  Simone Klatt (Cappenberger Meute) über das zweite. Begleitet wurde der Jagdtag von einigen Jagdhornbläsern des Hamburger Schleppjagdvereins.




Die Jagdstrecke rund um den Rehrhof ist ja vermeintlich bekannt, aber weit gefehlt. Eine ganz andere Streckenführung überraschte und fühlte sich an wie eine ganz neue Jagd.

Dem frühen Zeitpunkt im Jahr geschuldet wurde nicht auf jeder Schleppe gesprungen. Und so konnte eine alte Tradition aufleben, nach der sich das nichtspringende Feld auf der dritten Schleppe hinter den Hunden einordnen und diese direkt bei der Arbeit beobachten konnte. Das ist unbedingt nachahmenswert! Der Boden hätte nicht besser sein können. Von dem vielen Regen im Winter war keine Spur mehr, an einigen Stellen staubte es sogar schon wieder etwas.




Die Hunde haben an diesem Tag einen großartigen Job geleistet: Die Reiter waren sich einig, dass das Tempo „genau richtig“ war. Die Meute war spurtreu und wildfest - es war eine Freude ihr bei der Arbeit und am Ende beim wohlverdienten Cureé zuzusehen!

Es tat der guten Stimmung keinen Abbruch, dass einige Reiter ein kleines Missverständnis mit ihren Pferden erlebten und kurzzeitig den herrlichen  Geruch des Waldbodens genießen wollten.  




Es gab einen  Satteltrunk auf der wunderschönen Heidefläche und  am Ende der fünften Schleppe nach dem Halali-Sprung sah man ausschließlich glückliche Gesichter!

Beim anschließenden Beisammensein waren sich alle einig: Dies war ein äußerst gelungener Jagdtag. Danke!



Text: Gabriela Schneider und Bilder: Thomas Ix – mehr davon unter www.foto-ix.de

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