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Krajewski-Durchmarsch zweifach

  • 21. Juni
  • 2 Min. Lesezeit

Die Krajewski-Festspiele in der Lüneburger Heide sind eindrucksvoll zu Ende gegangen. Doppelsieg für die Olympiasiegerin mit ihrem Pferd von Paris, Nickel (27,7) und ihrem zweiten Eisen im Feuer, Tullabeg Platinum (34,4) und damit auch Wiederholung des Deutschen Meister-Titels vom Vorjahr: Ihr fünfter insgesamt und Sieg in der 4-Sterne Meßmer-Trophy. Silber in der Meisterschaft – ihre erste Medaille bei einer "Deutschen" -  und Platz drei im Gesamtklassement gehört Malin Hansen-Hotopp mit Carlitos Quidditch (34,6), und die Bronzemedaille fällt an Christoph Wahler mit D’Accord FRH (44,0).



Hinter der Mecklenburgerin Hansen-Hotopp, die sich mit 48 Jahren selbst als „die Kader-Oma“ bezeichnet, ging es bei der Siegerehrung international zu bis zu dem „braunen Riesen“ D’Accord, der mehr als 1,80 Meter misst und nach zwei Abwürfen im Parcours als insgesamt elfter landete: Platz vier für Nadja Minder aus der Schweiz mit Top Job’s Jalisco, Platz fünf an Lara de Liederkerke-Meier aus Belgien, gefolgt von dem inzwischen 67 Jahre alten australischen Olympioniken Andrew Hoy,  Samantha Lissington und Tim Price für Neuseeland, Luise Romeike für Schweden und dem ersten thailändischen Reiter auf 4-Sterne-Niveau, Korntawat Samran, der seit dreizehn Jahren in Frankreich zu Hause ist und überall „Nat“ gerufen wird.  

Fehlerfreie Runden der drei Führenden nach dem Gelände sIcherten die Rangierung bei den Longines Horse Trials auch nach dem Springen. Die Britin Caroline Harris holte sich in Luhmühlen  den zweiten Fünf-Sterne-Sieg ihrer Karriere und gewann mit D. Day und ihrem Dressurergebnis von 31,1 die Longines CCI5*-L vor ihrer Landsfrau Emily King mit Valmy Biats (33,8) und dem US-Amerikaner Boyd Martin mit Shanroe Cooley (38,1).

 


Für besonderen Jubel auf den Zuschauerrängen sorgte die Lokalmatadorin Katharina Meyer. Bei ihrem ersten Start auf Fünf-Sterne-Niveau begeisterte sie das Publikum mit einer fehlerfreien Springrunde und einem hervorragenden siebten Platz. „Aspen ist in Luhmühlen geboren und aufgewachsen. Ich kenne ihn inzwischen seit sechzehn Jahren und bin ihm einfach so dankbar. Gestern hatte ich das Gefühl, als würde er die Geländestrecke bereits kennen. Er hat vieles selbstständig gelöst, und ich bin unglaublich stolz auf ihn. Heute war er im Springen ebenfalls einfach perfekt. Ich habe einfach versucht, ruhig zu bleiben und so zu reiten wie immer. Mit dem Glücksschwein meiner Kinder in der Tasche, habe ich Aspen vor dem Aufsteigen über die Nase gestreichelt und gesagt: ‚Komm, wir machen das.‘ Neben diesen Legenden (in der Siegerehrung und bei der Pressekonferenz) zu sitzen, fühlt sich für mich immer noch unwirklich an – es ist eine große Ehre. Und dann hier mit einer Nullrunde Siebte zu werden, ist einfach fantastisch,“ kommentierte sie strahlend ihre Leistung.

Fotos: TGL/Thomas Ix

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