Feiertage auf Perdoel
Es gab reichlich Anlass zum Feiern auf Gut Perdoel – und das haben sich viele nicht zwei Mal sagen lassen: 50 Jahre Norddeutscher Jagd- und Rennverein zu Kiel, die 40. Schleswig-Holstein Jagd und schließlich auch zehn Jahre Schleppjagd auf Gut Perdoel.

Die Familie Kerstin und Ludwig Hirschberg hatte ans Torhaus in Belau eingeladen, und der Hamburger Schleppjagdverein und die Mecklenburger Meute des Schleppjagdvereins „von Esebeck“ waren diesmal angetreten, um gemeinsam die Schleppen auszuarbeiten. Zwei kräftige Regengüsse „tauften“ dabei nicht nur die Neueinsteiger, die sich zuvor bei einem Training mit der Mecklenburger Meute auf die Herausforderungen vorbereitet hatten. „Das war die große Überraschung: Wir hatten schon gut 30 Reiter am Samstag vor der Jagd, die bei dem jagdlichen Ausritt schon mal „schnuppern“ wollten“, freute sich der Mecklenburger Klaus-Dieter Baumgart.

Fünfzig Mitreiter waren es dann am Sonntag bei der „richtigen“ Jagd hinter den beiden Meuten. Dabei war auch eine Abordnung aus Dänemark. Heiko Lindner als Master der Hamburger und Wieder-Schimmelreiter und Peter Leibold als frischer „Neu-70er“ führten die Hunde, denen Gabriel Rodenberg die Schleppe legte.

Dass es auf Perdoel auch im kommenden Jahr weitergehen soll, darauf deuteten schon die Zusagen der Meuten am Samstagabend beim Zusammensein vor der Jagd am Sonntag. Die Hamburger versprachen, „eine halbe Jagd“ zu übernehmen, und die Mecklenburger wollen wieder ein Training am Tag vorher abhalten.

Text: PS und Bilder: Klaus-Dieter Baumgart. Mehr zu sehen gibt es unter www.foto-ix.de



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