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Freundeskreis Schleppjagd wird aktiv

Schleppjagden fördern ohne Mitglied einer Meute zu sein oder allein als Jagdveranstalter auftreten zu müssen – das geht jetzt mit dem Freundeskreis Schleppjagd Lüneburger Heide. Der Initiator Dr. Gerhard Bosselmann hat inzwischen mehr als 100 Mitglieder - „sind sie ja gar nicht, denn wir sind ja kein Verein“ – für diese Idee gewonnen.




Viele dieser Non-Members sind ehemals Angehörige des Hamburger Schleppjagdvereins, „aber auch viele andere Interessierte“. Ein eingetragener Verein soll das Konstrukt Freundeskreis nicht werden. „Diese ganzen Verkrampfungen einer Vereins-Organisation wollen wir nicht, und wir wollen auch niemals eine eigene Meute. Aber wir wollen gemeinsam alle an einem Strang ziehen und dafür sorgen, dass die bestehenden Meuten in wirtschaftlich schweren Zeiten genügend Meets haben,“ so Bosselmann. Zurzeit wird zumeist mit den Böhmer Harriern geritten, „aber wir sind nicht prinzipiell gegenüber anderen verschlossen.“

Gut 60 Angehörige des Freundeskreises sind aktive Reiter, die sich treffen zu gemeinsamen Unternehmungen mit und ohne Hunde und auch Jagden veranstalten. Acht Termine sind für den Herbst anvisiert. Eine ganze Gruppe kümmert sich um diese Veranstaltungen, sodass der Aufwand als Veranstalter für den Einzelnen überschaubar bleiben soll.

Einen Meutespaziergang gab es bereits und einen Ausritt im Mai - mit nettem Abschluß natürlich.



Und weitere Pläne gibt es auch reichlich: Auftakt ist ein Lehrgang für Reiter, die das Jagdreiten kennenlernen wollen, am 6. Juli auf dem großen Turnierplatzgelände in Luhmühlen. Eine Early Morning Hunt soll um 5 Uhr morgens mit einem gemeinsamen Frühstück beginnen, der Plan für einen Sundowner Ride ist selbsterklärend. Das Boxing Day Meet am zweiten Weihnachtstag könnte ein St. Stevens Day Meet nach irischem Vorbild werden, „mit Guiness und Irish Stew hinterher“. Und wie wäre es mit musikalischen Einlagen im Wald zwischen einzelnen Schleppen, „von Cello bis Jagdhorn“? Es soll dabei nicht immer nur um das Springen und „schneller-höher-weiter“ gehen. „Man muss mit der Zeit gehen und manche Sachen auch mal neu denken“, findet Dr. Bosselmann. Und wer den Marketing-Profi kennt, der wird sich auch nicht wundern, dass der Freundeskreis natürlich auch bereits sein eigenes Logo hat.

Die Zugehörigkeit zum Freundeskreis lässt sich ganz einfach erklären: mit einer Mail an Bosselmann oder einem Anruf. Das führt zur Aufnahme in eine Whatsapp-Gruppe, die über anstehende Unternehmungen informiert - das war's dann erst einmal schon.

Info zum Jagdreiter-Lehrgang hier:


Text: PS und Bilder: Freundeskreis Schleppjagd Lüneburger Heide

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