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Der Wolf als Star im Umweltkrimi

Das „Aktionsbündnis pro Pferd“ ist bei Jagdreitern noch in guter Erinnerung. Die Sprecherin, Carola Schiller ist den Meutehaltern in Deutschland hilfreich beigesprungen, als es in NRW um den generellen Leinenzwang für Hunde am Pferd ging (der erfolgreich abgewendet wurde). Jetzt hat sich die freie Journalistin dem Wolf zugewandt und über Isegrim einen Umweltkrimi geschrieben, einen Roman mit dokumentarischen Zügen.

Was ist der Wolf? Für Naturschützer ist er erhoffte Bereichung der Ökologie, für Weidetierhalter mögliche Bedrohung ihrer Existenz, für Politiker ein abzuarbeitender Punkt auf der langen Liste der Probleme, für Aktivisten alles... bis hin zum Totemtier. Seit über zehn Jahren begleitet  Schiller ehrenamtlich das Wolfsmanagement, mal als Vertreterin für das Aktionsbündnis pro Pferd e.V., manchmal als Moderatorin. Dieser Perspektivwechsel lieferte ihr immer wieder verblüffende Einblicke in die Sichtweise der verschiedenen Interessensvertreter. Denn kaum etwas ist spannender als die Gespräche, die am Tresen stattfinden, in den Hinterstübchen von urigen Kneipen oder am Rande von Demonstrationen. Viele der Eindrücke hat Schiller in ihrem Roman „Wolfszone“ verarbeitet und im Selbstverlag herausgegeben. Zum Inhalt: Es stirbt jemand, es gibt eine Verfolgungsjagd, ein bisschen Korruption und ganz viel ernsthaft sachliche Hintergrundinformationen über das Wolfsmanagement. Die Menschen, die Gegend (um ihren Heimatort Bönen im Kreis Unna) und die Handlung sind hingegen frei erfunden. Bestellbar im Netz und über den Buchhandel: bod.de/buchshop/wolfszone-carola-schiller-9783755732860?fbclid=IwAR0paCxHh5Fw4jJDCisbJlrG9zIxphVu_Okj_Ef2c1VldyxoD8a2FveQG_Y

Das Taschenbuch ISBN: 9783755732860 kostet 12,99 Euro.

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