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Clemenswerth: Magnet im Emsland

Das Sammeln am Schloss ist schon der erste Höhepunkt der Cappenberger Jagd in Sögel. Das Jagdschloß Clemenswerth von Clemens August I. von Bayern, das er sich ab 1737 im Hümmling bauen ließ, um dort mit seinen Gästen (und einer Geliebten) tolle Feste zu feiern, ist eine architektonische Sensation des Emslandes, und da zu reiten ist schon etwas Besonderes.

Der einzige komplett erhaltene Jagdstern in Deutschland – wer als Besucher (in Filzpantoffeln, um das kostbare Einlege-Parkett zu schonen) aus einem der Fenster in dem achteckigen Bau sieht, der erkennt die Intention des Erbauers Schlaun sofort, wenn er eine der Alleen entlang blickt: Der Herrscher als Mittelpunkt des Weltgeschehens. Für die Jagdreiter geht es dort sofort zur Sache. Die breiten Hindernisse auf den bedeutenden Grasstreifen sind ein Auftakt, der nicht nur die Pferde sondern auch das Herz hüpfen macht. Der Auftakt der herbstlichen Schleppjagd dort ist nicht nur eine Attraktion für Reiter sondern auch für Zuschauer, die oft in Trauben dabei sein. Die NOZ hat berichtet:

Eine Anmerkung dazu aber doch noch, auch wenn man Kollegen immer nur ungern korrigiert: Die Bläser sind nicht die Jagdhornbläser Schloß Clemenswerth sondern – natürlich, muss man schon fast sagen - die Krefelder Parforcehornbläser, denen die Cappenberger seit Urzeiten verbunden sind. Auch beim Equitana-Treff in Essen haben sie schon mehrfach geblasen und sind demnach auch einem überregionalen Kreis von Jagdreitern gut bekannt. Text: PS

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