Alles Zirkus
„Kamele“ gibt es ja viele auf dieser Erde… Aber dass Geburtstagsgäste bei einer Einladung zum Feiern von zwei lebendigen Vierbeinern dieser Art begrüßt werden – dafür muss man schon nach Mecklenburg kommen.

Auf der Reitanlage an der Redentiner Mühle bei Wismar feierte unlängst Peter Leibold den Eintritt in das siebte Lebensjahrzehnt. „Das Leben ist eine große Manege“ – welch ein nützlicher Sinnspruch. Passend dazu hatte der Präsident des Schleppjagdvereins „von Esebeck“ den Zirkus Renz als Kulisse und „Tatort“ für sein Fest eingeladen. Blau-gelb strahlten die beiden Zelte, errichtet inmitten der Stallungen und der Reithalle; die Kamele im Gatter am Eingang blickten freundlich.

Sportlich Aktive unter den Gästen konnten den Gastgeber bei einer privaten Schleppjagd hinter den Hunden der Mecklenburger Meute begleiten. Master Gabriel Rodenberg hatte dafür auch die andere Hälfte der Hunde, die bei ihm in Dalwitz stationiert sind, zu den Kumpels in Redentin mitgebracht. Anschließend wurde in der Manege im großen Zirkuszelt gefeiert. Große Bühne für Artisten und auch die Hounds waren angetreten, um ihrem „Zirkusdirektor“ die Honneurs zu machen.

Zitat des Gastgebers, eingebettet in Erzählungen über Stationen seines Lebens, das auf einem Bauernhof in der Nähe von Fulda begonnen hat: „Wir alle sind Akrobaten des Alltags, auf dem Hochseil des Schicksals und des Glücks. Wer darauf umkehrt, strauchelt und kann stürzen. Wir sind Dompteure unserer Ängste und wir sind Jongleure unserer Träume…..“
Wohl wahr…
Text: PS und Bilder: Klaus-Dieter Baumgart



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