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XC-Days '26 am Haus Schwarzenstein

  • vor 2 Tagen
  • 2 Min. Lesezeit

Jagdreiter können es auch ohne Hunde, und dann verbinden sie Tradition mit Vielseitigkeit der Extraklasse. Dafür machte der Rheinisch-Westfälische Schleppjagdverein aus der Halaliwiese am Haus Schwarzenstein in Hünxe-Drevenack einen top Turnierplatz. Bei der dritten Auflage des Cross Country Days wurde das Format erstmals auf zwei Tage erweitert.



RWS-Sportwart Justus Messink mit Greta Busacker auf dem Weg ins Ziel
RWS-Sportwart Justus Messink mit Greta Busacker auf dem Weg ins Ziel

Tag 1 gehörte den Nachwuchspferden mit Ambitionen auf die Bundeschampionate in Warendorf. In den Geländepferdeprüfungen A**, L* und L** stellten absolute Spitzenreiter ihre jungen Pferde vor: Ingrid Klimke, Julia Krajewski, Frank Ostholt und viele weitere. Über 100 Reiterinnen und Reiter zeigten alleine an diesem ersten Tag ihr Können auf einem wunderschönen Gelände.

Ben Leuwer präsentierte alle seine Pferde in Top-Form
Ben Leuwer präsentierte alle seine Pferde in Top-Form

Sportwart und Turnierleiter Konstantin Harting hatte alles so fest im Griff, dass er selbst aktiv werden konnte
Sportwart und Turnierleiter Konstantin Harting hatte alles so fest im Griff, dass er selbst aktiv werden konnte






































Erstmalig ehrte der RWS in diesem Jahr auch die „Schwarzensteiner Geländepferdechampions“ – eine neue Auszeichnung für das beste 5- und 6-jährige Pferd, gesponsert vom RWS-Präsidenten Ulrich Hocker und seinem Vize Peter Coenen. Und die Ehre fiel an würdige Sieger: Julia Krajewski zeigte mit Chris Tonic zwei makellose Runden in  den Ein-Sterne-Prüfungen der Klassen A und L und sicherte damit für Holsteiner Schimmelhengst von Crack  auch den Titel als Schwarzensteiner Geländepferdechampion der 5-Jährigen.


Julia Krajewski mit dem Schwarzensteiner Geländepferdechampion Chris Tonic
Julia Krajewski mit dem Schwarzensteiner Geländepferdechampion Chris Tonic



Neil Hoffmann mit Celia als Schwarzensteiner Geländepferdechampionesse der 6-jährigen.
Neil Hoffmann mit Celia als Schwarzensteiner Geländepferdechampionesse der 6-jährigen.

Bei den 6-Jährigen überzeugte Neil Hoffmann mit Celia 50 in einem starken Starterfeld als Sieger in der L** und durfte sein Pferd ebenfalls als Schwarzensteiner Geländepferdechampion feiern lassen. Zwei Siegerehrungen vor dem Schloss – ein Bild, das man so schnell nicht vergisst.

Die Schauschleppe der RWS-Meute rundete den Sporttag auf ihre ganz eigene Weise ab. Tradition und moderner Geländesport – in Schwarzenstein gehört beides zusammen, und man sieht das selten so deutlich wie an diesem Tag. Den Abschluss des ersten Tages bildete das Maifest direkt am Schloss. Bis in die späten Abendstunden wurde gelacht, geredet und getanzt. Ein Abend, der noch lange nachhallt.


Die Geschwister Lisette und Jasper Robiné auf dem Weg ins Ziel
Die Geschwister Lisette und Jasper Robiné auf dem Weg ins Ziel

Tag 2 startete mit einem gemeinsamen Frühstück. Danach eröffnete der Jugend-Geländeritt die Prüfungen – gewonnen durch das Paar mit der höchsten kombinierten Stil- und Gruppennote: Jule Pimentel unterstützt vom langjährigen Vereinsmitglied Rainer Schmitt-Sasse. Ein schöner Moment für alle Beteiligten.


Danach die Cross-Country-Führzügelklasse – und was die elf jungen Starterinnen und Starter dort zeigten, ließ kaum einen Zuschauer kalt. Hervorragende Leistungen, strahlende Gesichter, Applaus auf der ganzen Linie.


Den krönenden Abschluss bildeten die Team-Geländeritte für Mitglieder der Meute und ihre Freunde – seit Jahrzehnten das Herzstück der RWS XC-Days. Bei den 2er-Teams gewann das Paar com Rodderberg, Gillian Hahn und Dr. Ralf Schopohl mit einer auf die Sekunde genau gerittenen Runde in Idealzeit. Bei den 3er-Teams triumphierte das Trio aus Leoni Leuwer, Janika Pleiß und Jana Miebach.



Das Orga-Team der XC-Days bei der Siegerehrung hätte selbst einen Preis verdient.
Das Orga-Team der XC-Days bei der Siegerehrung hätte selbst einen Preis verdient.

Und damit endete ein Wochenende, das gezeigt hat, warum Schwarzenstein für so viele ein besonderer Ort ist. Das Team des RWS blickt zufrieden zurück – und bereits voraus auf 2027.

Text: Carla George und Bilder: Patricia Welp

 

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