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Transport in meutegrün mit gelb

Gut Ding will Weile haben, und endlich ist er fertig geworden, der neue Meute-Transporter der Niedersachsen. Am Freitag rollte er in Verden vom Hof des Fahrzeugbau-Betriebs und am Samstag und Sonntag warteten gleich die ersten Praxistests, in Völkersen und Mechtersen. Die Sektkorken haben geknallt, denn das Projekt ist über fünf Jahre langsam gewachsen.


Der alte Lkw hat nach 30 Jahren endlich ausgedient, wurde mit 270.000 Kilometern auf dem Tacho verrentet. Der neue Iveco ist etwas kleiner als sein Vorgänger und dementsprechend musste zentimetergenau geplant werden. Seit fünf Jahren haben die Meute-Verantwortlichen Geld zu Seite gelegt, seit zwei Jahren wurde ernsthaft nachgedacht über das neue Transportfahrzeug. Ein Orga-Team um Master Leonard von Schultzendorff erwog die verschiedensten Möglichkeiten und dann wurden „Nägel mit Köpfen“ gemacht und bei Sascha Wahnschaffe – natürlich ein Jagdreiter - bestellt. Der 7,4-Tonner bietet Platz für zwei Pferde direkt hinter dem Führerhaus. Die Hunde steigen ebenfalls über die Seitenklappe ein in verschiedene Abteile.

Im alten Lkw fanden drei Pferde Platz. „Aber das war immer reichlich eng und jetzt können wir noch einen Anhänger mit zwei Pferden ziehen und sind demnach sogar besser aufgestellt als früher“, freut sich „Löwe“ Schultzendorff. Die kleine Ladefläche erforderte genaueste Planung, jeder Zentimeter wird ausgenutzt. Der super-individuelle Ausbau erfolgte in Verden bei einem Karosseriebau-Betrieb und nach dem zweiten Einsatz in Mechtersen stand schon fest, es passt alles.


Unverändert stand zunächst weiter der notwendige Lkw-Führerschein als Problem im Raum. Inzwischen können die Aufgaben breiter verteilt werden. Klaus Stutzbach fährt den Transporter und die Kennel-Huntslady Carina Ebert hat ebenfalls die Prüfung gemacht. Unterstützt werden die beiden auch von Lia und Theresa v. Schultzendorff, die beide ebenfalls eine passende Fahrerlaubnis haben. Bei der Jungfernfahrt nach Völkersen saß Lia am Steuer und Leonard mit Sohn auf dem Beifahrersitz.

Wie immer bei großen Anschaffungen: sie werden teurer als erwartet. Aber Spenden der Mitglieder sind reichlich geflossen. „Und wir haben jetzt erst einmal weniger Reparaturkosten und brauchen auch weniger Diesel.“ Und die schicke meutegrüne Lackierung mit dem gelben Emblem der Meute ist ein Hingucker.

Text: Petra Schlemm und Fotos: Niedersachsenmeute

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