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Krajewski vorn nach erster Dressur

  • vor 1 Tag
  • 2 Min. Lesezeit

 Mit einer starken Vorstellung im Dressurviereck hat sich Olympiasiegerin Julia Krajewski am ersten Dressurtag der CCI4*-S Meßmer Trophy um die Deutsche Meisterschaft an die Spitze des Teilnehmerfeldes gesetzt. In der nach etlichen prominenten Last-Minute-Absagen, vornehmlich aus England, stark geschrumpften 5-Sterne-Prüfung führt derzeit die Amerikanerin Hallie Coon mit dem Holsteiner Kapriccio.

 


Mit dem zwölfjährigen Wallach Tullabeg Platinum erreichte Julia Krajewski 27,2 Punkte. Samantha Lissington (NZL) mit Delarado liegt derzeit auf Platz zwei (29,2) und Cosby Green (SA) mit Highly Suspicious auf Platz drei. Bei besten Bedingungen präsentierten sich die internationalen Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf hohem Niveau und lieferten den Zuschauern einen spannenden Auftakt in Luhmühlen.

 

Coon und Kapriccio sicherten sich mit 27,8 Punkten in der 5-Sterne-Prüfung die vorläufige Führung vor dem Neuseeländer Tim Price mit Happy Boy (31,7) und dem Briten Stephen Heal mit Hagonda (33,6).


Coons und Kapriccios harmonische, ausdrucksstarke Vorstellung wurde von den Richtern entsprechend honoriert. Die Amerikanerin zeigte sich nach ihrem Ritt begeistert von ihrem Sportpartner: „Er ist einfach das beste Pferd, das ich mir wünschen könnte. Man muss nur dafür sorgen, dass er sich wohlfühlt – dann schenkt er einem sein ganzes Herz. Das ist ein wunderbares Gefühl und ich möchte auf keinem anderen Pferd der Welt sitzen.“

 

Julia Krajewski war sehr zufrieden mit ihrem Pferd: „Er war super, wir verbessern kontinuierlich unser Dressurergebnis. Es fällt ihm sicher nicht zu, aber er gibt immer sein Bestes und das hat er auch heute getan. Ich reite sehr gern hier im Luhmühlener Stadion. Es ist zwar sehr groß, hat aber eine gute Atmosphäre. Vielleicht liegt es an der Dekoration – die Pferde scheinen sich wohlzufühlen. Aber letztlich ist es ja auch so, dass es sich auf das Pferd überträgt, wenn ich mich als Reiter gut fühle. Die Aufgabenstellungen sind alle klar und es ist ein schöner Vier-Sterne-Kurs. Ich denke, dass die Zeit ein entscheidender Faktor sein wird, auch durch die vielen Wendungen. Der Boden ist sehr gut. Da der Sandboden viel Feuchtigkeit benötigt, wird er vom Veranstalter regelmäßig und intensiv bewässert und ich gehe davon aus, dass das bis Samstag beibehalten wird.“

Die derzeit zweitplatzierte Neuseeländerin Samantha Lissington hat ein lange angepeiltes Teilziel erreicht: „Ich bin sehr froh, dass wir endlich unter 30 Punkten geblieben sind, darauf haben wir sehr lange hingearbeitet.“

Fotos: TGL/ Thomas Ix

Kartenvorverkauf: www.ticketmaster.de

Aktuelle Informationen: www.luhmuehlen.de

 
 
 

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