Zuchtaustausch mit Holland
- vor 2 Tagen
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Die immer enger werdende Zuchtbasis bei den Foxhounds macht den deutschen Meutehaltern Sorgen. Während manche Master in erster Linie nach England blicken, haben Toni Wiedemann und seine Frau Sissi in die andere Richtung geschaut. Der Schleppjagdverein von Bayern hat einen Zuchtaustausch mit der Königlichen Meute aus Holland begonnen.

Der Master aus Soestdijk, sein Kennelmann und ein 18jähriger Nachwuchs-Pikör brachten die vierjährige Hündin Carol und den Rüden Camwood mit nach Gundelsdorf. Dafür reisten nach einem Wochenende mit regem Austausch über Hundehaltung, -Zucht und -Ausbildung im Austausch die Hündin Odette und der Rüde Romeo über die Grenze nach Westen.
Beide Seiten zeigten sich zufrieden nach den Proberitten am Kennel in Gundelsdorf und haben den Tausch damit besiegelt. „Die Hundeführung in Holland unterscheidet sich von unserer“, begründete Tobi Wiedemann die möglicherweise schwierige Umstellung für die Hunde. „Bei uns wird das Pack deutlich geschlossener geführt“. Die Probanden aus Holland sind bei den ersten Appellarbeiten gekoppelt mitgelaufen und haben sich schnell umgestellt. Camwood ist bereits sieben Jahre alt und demnach, so Wiedemann, „sportlich eher ein Auslaufmodell“, aber die Bayern versprechen sich viel von der Leistung des schönen Tricolor im Deckgeschäft. Beide holländischen Hunde werden auch bei der anstehenden Junghundeschau der Deutschen Schleppjagdvereinigung am 11. Juli in Schwarzenstein als Ankäufe vorgestellt zur Eintragung in das Zuchtbuch des JGHV.
Text: PS und Bild: SvB



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