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Mega-Fest der Jagdhornbläser

  • vor 2 Tagen
  • 2 Min. Lesezeit

Es war ein Fest der Jagdhornmusik, das so schnell nicht wiederkommt. Die Parforcehornbläser `bien aller´ Verden/Aller luden zum großen Bläserfest anlässlich ihres 30-jährigen Bestehens und des 50. Jubiläums der Jagdhornbläser Gilde e.V. in die Reiterstadt.


 

Aus zehn Bundesländern - von Usedom bis Konstanz - waren am Freitag 130 Bläserinnen und Bläser angereist, die sich zum Begrüßungsabend in der „Alten Kornbrennerei“ einfanden und bei Flammkuchen und kalten Getränken ein fröhliches Wiedersehen feierten.

 



Bei strahlendem Sonnenschein begrüßten Gildemeister Andreas Rometsch, Dr. Gerd Höher von den PHB `bien aller´ und Bürgermeister Lutz Brockmann die Bläsergruppen am nächsten Tag auf dem Lugenstein in der Innenstadt und luden sie ein, die Jagdmusik in die Stadt zu tragen. Gerne folgten die Aktiven dieser Einladung und erfreuten Einheimische und Touristen in der Fußgängerzone und im Allerpark mit ihrer Musik. Viele Bläser, die ja zum Teil auch aktive Reiter sind, nutzten die Gelegenheit zum Besuch des Deutschen Pferdemuseums.

 


Das beeindruckende Konzert der Jagdmusik im Dom zu Verden stand unter der musikalischen Leitung von Gerd Offer, der auch die Moderation übernahm. Der Gartenbau-Unternehmer und Gründer der bien aller hatte sechzehn Programmpunkte ausgewählt und dabei alle Register der gängigen Jagdhornmusik eingebunden. So hörte man das Jagdhorn in der Stimmung B, ES und D und die Trompe de Chasse. Es präsentierten sich geschlossene Gruppen oder Formationen, die sich aus Mitgliedern mehrerer Bläsergruppen zusammen taten.


Ein besonderer Hörgenuss waren die Solo- und Duo- Beiträge gemeinsam mit der Orgel. Dafür gab es sogar eine Standing Ovation noch während des Konzerts.

Gänsehautmoment auch am Ende, als sich alle Bläserinnen und Bläser zu einem großen Keil aufstellten, um gemeinsam ein Abschlussstück zu blasen. Die Zuhörer im voll besetzten Dom waren sichtlich begeistert und spendeten lange Applaus.

 

Die Aktiven und ihre Begleitungen fanden sich zu einem festlichen Abend im Niedersachsenhof ein. Bei gutem Essen und viel Hornmusik wurde bis tief in die Nacht gefeiert. Umschalten am Sonntagmorgen: Feierlich zogen die Bläserinnen und Bläser hinter Pastorin Gesa Lienhop-Durner in den Dom ein und umrahmten die Liturgie des Gottesdienstes mit acht Musikstücken. Zum Abschluss wurde dann das “Chant Final“ von allen Akteuren intoniert und jagte den Zuhörern heftige Schauer über den Rücken.

 

Der Abschied dauerte sehr lange! Man mochte sich nach diesem besonderen Jubiläumsfest gar nicht trennen. Freundschaften haben sich an diesem Wochenende gebildet oder wurden vertieft. Es wurden herzliche Dankesworte ausgesprochen und es gab viele Umarmungen. Es war ein unvergessliches Jagdmusikfest.

Text: Carmen Thalmann und Fotos: PHB `bien aller´ Verden/Aller

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