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Hofinger jetzt nationale FITF-Delegierte

Begeisterung ist ansteckend, weckt wieder Begeisterung – und bleibt nicht lange verborgen. So ist Konstanze Hofinger jetzt zur nationalen Delegierten des Trompe-Dachverbands FITF ernannt worden. Noch ein Amt neben dem Engagement der umtriebigen Frau aus Traunstein für die Initiative Trompe und Leitung von mittlerweile zwei Musikschulen speziell für jugendliche Hornbläser.

Selbst eine begeisterte - und gute - Trompe-Bläserin, hat sie 2015 in Traunstein die erste Musikschule „Die bayerischen Jungwölfe“ für das französische Horn eröffnet und seither wohl schon 25 Nachwuchsmusiker mit der Liebe für das ventillose französische D-Horn infiziert. Sie hat Instrumente besorgt und jeweils für ein Jahr zur Verfügung gestellt. Neun Mädchen und Jungen, auch ihre eigenen Kinder Vinzent und Maria, sind zurzeit aktiv dabei, einige davon reiten auch selbst Jagden mit dem Schleppjagdverein von Bayern. Jagdreiten und erst recht Hornmusik, das ist nix für junge Leute? – von wegen. Es muss nur richtig angepackt werden. Mit den richtigen Angeboten: mit Ferienlagern, Lehrgängen und Reisen, auch ins Ausland zu Konzerten oder den für die Trompe üblichen „Brevet“-Prüfungen, mit denen ein Bläser sein Können dokumentiert und sich „hochdient“ auf der Profi-Leiter.

So ist Hofiner selbst an die Trompe gekommen, erst als Quereinsteigerin über das S-Horn und spätestens seit sie in der Kathedrale von Chartres die Rallye Trompes des Vosges bei einem Konzert erlebt hat. „Wenn ich daran denke, kriege ich heute noch Gänsehaut“. Die Geschäftsführerin eines Familienunternehmens, gelernte Kunsttischlerin, studierte Architektin, wohnhaft auf einem Einödhof im Chiemgau, fand Anschluss bei den „Bien aller de la Bavière“, legte vor zehn Jahren ihre erste Brevet-Prüfung ab und ist seither auch schon Siegerin in einem Damenchampionat im Mutterland der Trompe, in Frankreich geworden. Mit Marion Rieke, der erstklassigen Sonneuse  der Rallye Trompes de la Bruyère - den „Tessmännern“ aus dem niedersächsischen Ahlden - hat sie verschiedene Aktionen gestartet: einen Blog mit Unterrichtseinheiten für Fernstudium, und besonders die Initiative Trompe, die sich aus einer vereinsunabhängigen, neutralen Position -dafür einsetzt, die Trompe zum immateriellen Kulturgut der UNESCO  zu erklären.

Als FITF-Delegierte ist sie die Verbindungsfrau zum Dachverband in Frankreich für die kommenden drei Jahre. Der FITF-Präsident selbst,  Antoine de la Rochefoucauld hat sie dazu ernannt.  Die Planung für einen FITF-Trompe-Qualifizierungswettbewerb 2023 ist bereits in Planung, wie immer mit einem Lehrgang (ohne Altersbeschränkung) vorweg. Daneben hat ihr der Dachverband Unterstützung zugesagt bei der Durchführung von pädagogischen Treffen/Kursen, Konzerten, etc. zugesagt. Ihren Auftrag daraus sieht Hofinger schon ganz klar vor sich: „Wir sollten dieses Angebot gemeinsam nutzen und dabei mit Öffentlichkeitsarbeit, Jugendarbeit, etc… mehr Menschen für unsere Musikkultur gewinnen.“ Dazu gehört auch ein öffentlich einsehbarer Terminkalender auf der Website der InitiativeTrompe.de, in dem künftig alle Veranstaltungen im Zusammenhang mit der  Jagdmusikkultur der Trompe gesammelt werden. Damit sollen ein Abgleich an Terminen optimiert und Überschneidungen möglichst vermieden werden. Da werden dann auch Termine aus der Reiterei erfasst. Kontakt: Konstanze Hofinger, InitiativeTrompe.de oder Tel. +49 (0)160 91172557

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