Cookies helfen uns bei der Bereitstellung unserer Inhalte und dabei das Nutzererlebnis zu verbessern. Mit der Nutzung dieser Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok Mehr Informationen

OWM-Training in der Brandenburger Weite

Alleine ist alles doof. Schleppjagd lebt von der Gemeinsamkeit. Zusammen trainieren, reiten, Spaß haben. Dazu braucht es Ausbildung, für die Hunde, für die Pferde und für die Menschen auch.  Die Ostwestfalenmeute macht auch das gemeinsam und war dafür unterwegs – wieder in Brandenburg. Patricia AufdemKampe fasst ihre Eindrücke zusammen.

"Was haben wir uns darauf gefreut – wie jedes Jahr. Elf Tage Trainingsurlaub für die Hunde, die Pferde und die gesamte Equipage. Auf dem Plan stand natürlich umfangreiches Meutetraining inklusive erster Einheiten für die Youngster aus dem G-Wurf, anfangs an der Leine, dann auch mal im Pack. Außerdem wurden zwei Nachwuchspferde angelernt.


Mit den Ergebnissen sind wir absolut zufrieden, die Hunde waren gut im Appell und freudig bei der Sache. Nach Monaten in Wartestellung und Corona bedingten Einschränkungen endlich ein Stück Freiheit und Normalität. Auch die Pferde haben sich sehr souverän gezeigt – die Neuen das erste Mal richtig an den Hunden und alle zusammen toll in der Gruppe. Eine echte Bereicherung. Ein großer Teil dieser für uns so wichtigen Zeit liegt sicherlich an den hervorragenden Möglichkeiten in Repente auf Karin Lücks Hof mit nahegelegenen Ferienwohnungen, der umwerfenden Landschaft mit wunderbarstem Gelände für viele großzügige Ritte.. Außerdem bleibt immer genug Raum für andere Aktivitäten (der See lädt ja auch immer zur Erfrischung und Erholung ein…), gemeinsame Unternehmungen oder auch mal „nix tun“ bei den sommerlichen Temperaturen.


Aus eigener Erfahrung kann ich nur sagen, dass der Abschied oftmals recht schwer fällt.


Die gemeinsame Zeit und das, was hier erreicht werden konnte, zeigen wieder einmal sehr deutlich, dass so etwas nur im Team geschafft werden kann. Und das ist auch nicht immer leicht – jede Meute braucht gute Führung, einen erfahrenen Master und viel Unterstützung. Es geht nun einmal darum, eine Menge Hunde, Pferde, Piköre und Helfer zu einer Einheit zu bringen. Das ist teilweise viel Arbeit, verlangt Durchhaltevermögen, Einfühlungsvermögen und gewisse Einsatzfreude auch bei hoher Belastung. Der Lohn sind die vielen schönen Momente, die dann alle im weiteren Training und natürlich bei der Jagd genießen können.
Mein persönliches Schlusswort an alle Freunde dieses besonderen Sports: Schleppjagd reiten geht einfach nur gemeinsam."
Text: Patricia Aufdemkampe, OWM und Bilder: privat, OWM