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Eitzer Jagdherr Rohde verstorben

Die Niedersachsenmeute und der inzwischen aufgelöste Reitclub Verden melden den Tod von Henry Rohde. Der langjährige Förderer der Schleppjagd in Verden-Eitze verstarb am 6.  Juli 2021  im 84ten Lebensjahr.

Neben seiner Frau Silvia trauern vor allem seine Jagdreiterfreunde um einen Menschen, der sich um die Jagdreiterei über Jahrzehnte verdient gemacht hat. Zunächst selbst als Jagdreiter, dann zusätzlich als Organisator der Jagd in Verden-Eitze. Später hielt er noch daran fest obwohl er die Reiterei aufgegeben hatte. Unzählige gemeinsame Ritte haben uns verbunden, liegen hinter uns und bleiben auch in Erinnerung.
Henry Rohde hat die Jagd, insbesondere die Jagd in Eitze zu seiner Sache erklärt. Immer fand er Lösungen - bei Hochwasser, bei Eis und Schnee oder anderem Wetter-Unbill - nie fiel eine Jagd aus. Eitze wurde eine der schönsten Jagden der  Niedersachsen Meute, vielseitig, anspruchsvoll und ausgewogen mit interessanter Streckenführung und gut gebauten Hindernissen.
Henry Rohde war auch den Menschen sehr verbunden, gradlinig, manchmal etwas knorrig aber immer klar, zuverlässig und zielbewusst. Auch nachdem er das Reiten aufgegeben hatte hielt er weiter den Kontakt zu seinen Freunden, hat oft bei anderen Jagden zugesehen und hielt den Kontakt zur Meute.
Henry hat viel durchgemacht, auch schwere Krankheiten ertragen. Er war trotzdem fröhlich, positiv und hat den Blick nach vorne gerichtet - typisch Jagdreiter eben.
Die Jagd in Eitze bleibt mit seinem Namen verbunden. Henry wird uns fehlen und wir werden seiner weiter gedenken.

Das verbliebene Vermögen des Verdener Reitclubs ist übergegangen auf den Verdener Schleppjagdverein VSJRV. Bedingung für diese Erbschaft ist die Zusagen gewesen, die Eitzer Jagd auch in Zukunft weiterzuführen. "Das werden wir tun", ist gerade am Tag nach Rohdes Tod im Rahmen der Jahreshauptversammlung des VSJRV versprochen worden.

Text: Camill von Dungern und Foto: Sven Flindt