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Fotografin ist "Hunter of the Year"

Sie nennt sich selber eine „Knipse“. Jetzt ist Doris Frank-Schneider „Hunter of the Year“ geworden. Unter Corona-Bedingungen – also ganz allein mit ihr: „Zwei Haushalte!“ – hat Markus Kratzer der passionierten Amateur-Fotografin den Förderpreis des Jagdclub Roth verliehen.

Diesen Preis vergibt der Jagdclub seit 2001. Vor zehn Jahren hat Doris Frank-Schneider zum ersten Mal eine Jagd in Roth verfolgt. Damals hat sie zum 70. Geburtstag von Benno Fischer fotografiert. Sie war damals sehr erstaunt darüber, dass es so etwas überhaupt in Deutschland noch gibt und freute sich über die actiongeladene, bunte Atmosphäre einer Schleppjagdszenerie. Sofort war sie Feuer und Flamme für den Sport und fotografierte auch an den vielen Nachwuchsveranstaltungen des Reiterhofs Roth-Kiliansdorf. Schon bald war sie eine feste Instanz, nicht nur bei den Rother Veranstaltungen, sondern Wochenende für Wochenende auch auf vielen Jagden in der Region und darüber hinaus.

Das gute Auge für die Situation zeichnet sie aus. Hinzu kommt die professionelle Bildbearbeitung (was wegen ihrer Gabe des guten Auges nach der Ansicht vieler Freunde gar nicht nötig wäre), bei der Doris viele Stunden, gerne bei einem Glas Rotwein, an den Bildern feilt bis sie zufrieden ist; und all das ehrenamtlich! Oft arbeitet Frank-Schneider dabei bis tief in die Nacht, schließlich wollen die Jagdreiter „ihre“ Bilder sehen, denn nach der Arbeit in den Abendstunden verbringt die Nürnberger „Lady Master of Pictures“ mit griechischen Wurzeln bei ihrem Liebling, dem Norweger Wallach „Kolja“. Der hat bei aller Passion für die Kamera die oberste Priorität. Für ihren Einsatz bekam Doris zusätzlich zu ihrem Jubiläum, neben dem Wanderpokal noch die Ehrenmitgliedschaft und ein „kleines Dankeschön“ oben drauf.

„Liebe Doris, im Namen aller Jagdreiter und Freunde, vielen Dank für Deinen wichtigen, unschätzbaren Beitrag für unseren Sport. Du hältst unsere Glücksmomente für die Ewigkeit fest und gibst uns damit so viel! – Bleib so menschlich und herzlich wie Du bist! Bis bald, daheim in Roth!“ grüßte der Hausherr, Markus Kratzer, seinen Ehrengast.     

Text und Bilder: Markus Kratzer