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Warendorfer Meute plant für Wietzetze

Die Umstände sind verändert, aber von den Plänen für die traditionelle Jagdwoche in Hitzacker will die Warendorfer Meute nicht abgehen. Vom 18. bis 25. Oktober ist das Hotel „Pferdeschulze“ reserviert, „und wir hoffen, dass bis dahin alles wieder wenigstens etwas normaler abläuft“, erklärt Gabriela Schneider.

Die jagdreitende Lehrerin aus Reppenstedt nahe Lüneburg betreibt seit Februar das Meutebüro. Bei der Mitgliederversammlung im Februar wurde sie für die Führung der Geschäftsstelle gewählt. Sie löst Kristina Findorff ab, die nach einem dicken Reitunfall mit ihrem Mann zunächst „in den jagdreitenden Ruhestand“ gegangen ist. Olaf Findorff hat den Schleppjagdverein als Vorsitzender geführt. Sein Posten ist derzeit vakant. Beide Eheleute hatten nicht mehr kandidiert. Beate Rehr als Master und zweite Vorsitzende repräsentiert den Verein, den ihr Vater vor über 40 Jahren gegründet hat. „Wir haben uns entschlossen, jetzt zunächst ohne einen Ersten Vorsitzenden weiterzumachen, zumal auch die Equipage neu aufgestellt ist,“ betonte Schneider. Um Bernd Vollmer und seine Frau Ina haben sich neue und auch alte Kräfte wieder zusammengefunden. „Beim Hundetraining ist nicht nur Beate alleine da.“

Die neue Geschäftsführerin reitet seit über 20 Jahren Jagden - nach einem Auftakt bereits in Jugendzeiten. Von ihrem Wohnort im Norden ist sie über die Veranstaltung der Warendorfer in Einemhof an ihren Verein gekommen. Vor fünf Jahren hat sie den Aufnahmeantrag unterschrieben. „Die Stimmung ist gut. Wir hatten mal ein Tief zwischendurch, aber jetzt alle sehr gut miteinander.“

Umso intensiver ist die Arbeit am Jagdkalender für die kommende Saison – wie immer die aussehen mag – und besonders für Hitzacker. Dabei ist federführend Julia Kaesberg involviert, die mit der Jagdwoche an der Elbe groß geworden ist. „Wir sind da weiter traditionsbewußt, aber mit einem ganz neuen Format. Die Jagden werden so schön wie immer sein, aber für das Drumherum-Programm haben wir uns echt gute Sachen einfallen lassen“, betont Kaesberg, die hier auch mit Max Schulze zusammen kreativ geworden ist, der die Küche des Hotels leitet.
Text: PS und Foto: Archiv S24