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Jagdreitertagung in Senden abgesagt

Die Deutsche Schleppjagdvereinigung hat sich zu einer Absage der Jahrestagung in Senden entschlossen. Vom 3. bis 5. April wollten sich die Meutehalter und aktive und passive Anhänger des „Sport in Rot“ dort treffen.

„Von uns wird Verantwortung erwartet. „Meuteleute“ schätze ich als überdurchschnittlich aktiv ein. Jeder einzelne aus diesen Kreisen ist mehr gefährdet sich zu infizieren und unwissentlich auch Überträger zu sein“, begründete der Vorsitzende der DSJV-Vorsitzende Egbert v. Schultzendorff.  Die Ausrichter der Beaglemeute Münsterland pflichten ihm bei. „Im Hinblick auf die aktuelle und sehr dynamische Entwicklung im Zusammenhang mit der Verbreitung des Corona-Virus wäre die Durchführung der Tagung nicht zu verantworten gewesen. Wir bitten daher alle Mitglieder und Freunde unserer Meute um Verständnis,“ betonte BMM-Sprecher Holger Kirchmann.
Die BMM als Ausrichter der Tagung hat mit dem Hotel vereinbart, dass alle Zimmer, die für die Meutehaltertagung gebucht worden sind, kostenfrei storniert werden. Es muss hier nicht jeder Tagungsteilnehmer selbst aktiv werden.  
Bereits angewiesene Kostenbeiträge für die Veranstaltungen am Abend werden ebenfalls erstattet. Dazu bitte Bettina Lenz per e-Mail unter v.b.lenz@gmx.de die jeweilige Kontoverbindung angeben. Als „Master of Ceremonies“ wird sie sich zusammen mit der Schatzmeisterin  um die Rücküberweisung kümmern. Wer diesen Betrag für die Meute spenden und auf die Rücküberweisung verzichten möchte, darf dies selbstverständlich gerne tun.  In diesem Fall bittet die BMM ebenfalls um Mitteilung, damit eine Spendenbescheinigung ausgestellt werden kann.

Die DSJV als Fachgruppe Jagdreiten im Deutschen Reiter- und Fahrerverband folgt damit den Berufsreitern. Auch diese Gruppierung hat ihre Jahrestagung abgesagt. Das interne Gespräch der Meutehalter, das jedes Jahr im Rahmen der Tagung stattfindet, könnte im Rahmen der Junghundeschau im Juli nachgeholt werden. "Wir werden sehen, wie die Entwicklung weitergeht", so Egbert v.Schultzendorff. 

„Wir bedauern die Absage sehr, weil wir natürlich einen erheblichen Teil der Vorbereitungsarbeiten bereits abgeschlossen hatten. Darüber hinaus tut es uns sehr leid, dass wir in diesem Jahr unsere Freunde aus den anderen Meuten nicht bei uns begrüßen können,“ beklagt Holger Kirchmann.
Text: ps