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Leistungsprüfung als Jagdpferd abgelegt

Zurück zu den Anfängen: Der Trakehnerverband besinnt sich auf die Ursprünge seiner Leistungsprüfungen und hat die Jagdeinsätze von Bettina von Welcks Stute Helena anerkannt  als Stutenleistungsprüfung.  Jetzt fehlt der Fuchsstute von Laurel nur noch eine Vorstellung bei der zentralen Trakehner Stutenschau für ihre Verbandsprämie.

Der Gesamtvorstand in seiner Eigenschaft als Zuchtausschuß hat das bei seiner Sitzung im Dezember positiv beschieden und Bettina und Clemens von Welck jetzt mitgeteilt. Clemens von Welck hatte diese Entscheidung angestoßen bei einem Hoftermin von Lars Gehrmann und eine minutiöse Aufstellung von Helenas Einsätzen geliefert.   
Und die können sich sehen lassen. Helena ist jetzt 18 – geboren 2002 - und war als Vierjährige zum ersten Mal hinter der Meute unterwegs. 145 Jagden ist sie gegangen, mit fünf Reitern hinter verschiedenen Meuten. Die allermeisten, insgesamt 135 (!)  davon mit Bettina von Welck hinter der Hardtmeute. Dort war sie seit 2007 als Pikörpferd in der Equipage, als Schleppenleger-Pferd oder als Führpferd im springenden Feld im Einsatz.


Jeder in der Welck’schen Liste aufgeführte Termin bestand aus mindestens drei bis neun Galoppstrecken von gesamt 6 bis 25km. „Sie war nach den Jagden noch nie lahm,“ wurde dem Trakener Zuchtleiter versichert. „Aufgrund der Leistungen der Stute Helena als Jagdpferd beantrage ich die Anerkennung "Stutenleistungsprüfung als Jagdpferd" abgelegt, damit sie die Voraussetzungen für die Prämienstuteneintragung erfüllen kann“, lautete der Antrag, dem jetzt entsprochen wurde.
Bei den ersten Versuchen in 2018 mit dem Hengst Nathan hatte Helena nicht aufgenommen. Im Jahr danach wurde sie dann ganz früh zum Hengst gebracht. Jetzt ist sie tragend von dem in Marbach aufgestellten Trakehner Rappen Donauabend und auch tragend noch im Frühjahr im Jagdeinsatz gewesen. „Wir warten in diesen Tagen auf das Fohlen“, berichtet Clemens v.Welck.
Text: PS und Bilder: Kristina Meier und Thore Brockhoff