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Sieben Kostbarkeiten gesucht - und gefunden

Sensationelle Entdeckung! Im Wald von Wietzetze wachsen Austern. Jetzt aber nicht alle gleich losrennen. Das biologische Wunder geschieht nur an einem einzigen Tag im Jahr – wenn der Schleppjagdverein Warendorfer Meute im Rahmen seiner Jagdwoche zum „Ritt der Sieben Kostbarkeiten“ aufruft. Dann passieren Dinge, die hält man nicht für möglich.

Da reitet man in Begleitung netter Leute durch die herrliche Herbstlandschaft der Göhrde, mit entspannten Pferden und dem Anlass entsprechend nett gewandet plaudernd durch Wald und Heide. Da taucht hinter der nächsten Wegbiegung eine festliche Tafel auf und Meisterkoch Max Schulze und sein Team vom Hotel Pferdeschulze zelebrieren Gastlichkeit in Hochform. Mehrarmige Kerzenleuchter, feine Tischwäsche, herbstliche Tafeldekoration. „Lustvoll gelebte Dekadenz“, nannte es einer der Mitreiter. Oder einfach ein Geschenk, an einem Mittwoch - wenn andere arbeiten müssen - sich des Lebens freuen zu dürfen.

Seit zwanzig Jahren gibt es diese gastronomische – und logistische! - Meisterleistung und jedes Jahr fällt den Organisatoren ein neues Detail ein.
So lief es ab in diesem Jahr:


Festliche Begrüßung mit Hornsignalen zu Sherry auf dem Außenplatz an der Reitschule des Ferienhofes in Wietzetze.

Danach an Station 1:
Hochzeitsuppe und dazu frisches Bier vom Faß.



Station 2
Meeresfrüchte vom Seafood Bufett: Austern und Miesmuscheln – gekocht auf dem Feuerkorb – und perfekt gekühlter Chablis. Dazu klassische Musik aus dem Lautsprecher  in einer Astgabel.



Station 3
Gebratenes Hühnerbein mit frisch gezapftem Bier



Station 4
Gänsebrust auf geröstetem Schwarzbrot mit Preisselbeeren und Kresse und dazu ein kühler Rosé-Wein



Station 5
Quiche Lorraine mit Riesling-Sekt und dazu passend französische Musik aus der Konserve.



Station 6
Für süße Leckermäuler zweierlei Mousse mit Orangenfilet, dazu Kaffee und Cognac.


Station 7
Am Stall nach Versorgen der Pferde:
Käse-Variationen und dazu Rotwein.


Und anschließend Tanz in der Abendsonne.


Empfehlung des Hauses: Ein Termin zum Vormerken! Und dazu am besten gleich die ganze Jagdwoche mitreiten: Jeden Tag eine andere Attraktion, vier Schleppjagden immer in unterschiedlichem Gelände. Forellenräucherei, kleine und große Waldjagd und als Höhepunkt die Schleppjagd in den Elbwiesen.
Text und Bilder: Petra Schlemm