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Jagdreiterwochenende in der Südheide Hermannsburg 2008

Ein sehr aktives Februar-Wochenende in der Südheide bescherten die Jagdreiterfreunde-Celle Stadt und Land den eingeladenen Jagdreiterinnen und Jagdreitern aus Nah und Fern. Drei Tage Jagdreiten bei purem Sonnenschein in der Südheide konnte bereits jedes verwöhnte Reiterherz nur noch höher schlagen lassen. 58 Amazonen und Jagdreiter aus acht verschieden Schleppjagdvereinen waren zu diesem traditionellen Event nach Severloh angereist um einen reiterlichen Leckerbissen zu genießen. Höhepunkt der Veranstaltung war die Schleppjagd in Hermannsburg / Misselhorn mit der Böhmer Beagle Meute und der Cappenberger Meute, die mit Foxhounds und Beagle die Schleppjagd anführten. Musikalisch wurde das Jagdgeschehen von der Jagdhornbläsergruppe des Hegerings Hermannsburg/Müden begleitet.

Eine bestens präparierte Strecke mit 24 Sprüngen über 12 km führte durch ein herrliches Waldgelände und über Heideflächen. Nachdem der Jagdherr Hans Mensing die Jagdgesellschaft sowie zahlreiche Zuschauer begrüßt hatte, begleitete Manfred Jürgens die Schleppenleger der beiden Meuten über eine traumhaft schöne Jagdstrecke. Die Masters, Stephan Geldsetzer (CM) und Thorsten Mönchmeyer (BBM), führten kurz darauf die Meuten auf die erste Schleppe. Im frischen Galopp folgten Reiterinnen und Reiter den Hunden, begleitet von den weit schallenden Klängen der Jagdhörner.
Maren Hiestermann hatte die Führung der Zuschauer übernommen, die dank ihrer profunden Ortskenntnisse jeweils von den „besten Plätzen“ das Jagdgeschehen verfolgen konnten. Es wurde sehr schnell, aber diszipliniert geritten.

Sanitätsdienstlich wurde die Jagdgesellschaft erstmals, zusätzlich zum üblichen Rettungswagen, durch eine Reiterstaffel des Deutschen Roten Kreuzes betreut. Sie waren sofort bei einem leicht gestürzten Reiter, der aber, Gott sei Dank, unverletzt blieb. Ein entlaufenes Pferd fand ebenfalls unbeschadet in den heimischen Stall zurück.

In der sanft hügeligen, weit zu überblickenden Heidelandschaft, bot das Jagdfeld ein faszinierendes Bild. Die naturgetreuen, breiten Hindernisse wurden von den Reitern gut und sicher überwunden. Nach einem kurzen Halbzeitstopp auf der Heidefläche am Tiefental im Hermannsburger Gehege, ging es über vier weiteren Schleppen zurück zum Halaliplatz des Reit- und Fahrvereins Hermannsburg/Bergen.

Hier erhielten die Meuten das wohlverdiente Curée (Rinderpansen).
Beim anschließenden gemeinsamen Jagdessen schloss Eugen Klein mit gewohnt launiger Ansprache und einer positiven Jagdkritik den Jagdablauf.



Text: M. Jürgens

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