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Wense: wie durchs Wohnzimmer

Ein Blick in den Kalender: erstes Dezemberwochenende. Die Jagd in Wense ist traditionell der Abschluss des offiziellen Jagdjahres der Niedersachsenmeute. Und was für einer.
Rund 50 Reiter, meist mit grüner Meuteschabracke, fanden sich beim Stelldichein ein.

Die Andacht in der kleinen Kapelle, bei der Pastor Uwe Gaudszuhn genau die richtigen Worte fand, untermalt von den Klängen der Hörner der Rallye Trompes de la Bruyere, gehört zu den nicht mehr wegzudenkenden Ereignissen einer Jagdsaison hinter der Meute, die in Dorfmark zu Hause ist.

Mit fröhlichen, lauten Hunden und hinter dem Master Egbert von Schultzendorff ging die Jagd über 15 Kilometer mit etwa 30 Sprüngen quer über das Trainingsgelände der Niedersachsenmeute an der A7. Ob der Stau auf der Autobahn Richtung Hamburg durch das Jagdfeld verursacht wurde, ist nicht überliefert. Die Schleppenleger ließen sich den einen oder anderen neuen *Kringel" einfallen, sodass keine Langeweile aufkam. Neben dem 1. Feld direkt hinter den Pikeuren führte Paul von Schultzendorff ein 2. Feld über eine verkürzte und leicht *abgespeckte" Strecke. Wie sich nach der Jagd herausstellen sollte, wurde dort in einem viel höheren Tempo als im 1. Feld geritten.

Das Besondere in Wense: Jeder fühlt sich wie zu Hause. Von zahlreichen Jagdreitertagen ist das Gelände gut bekannt und praktisch das „Wohnzimmer" der Meute und ihrer Mitglieder. Es wurde sehr diszipliniert geritten, und viele fröhliche Gesichter waren zu sehen. Das Halali mit Punsch und loderndem Feuer gehört ebenso zu Wense wie der gesellige Ausklang im Deutschen Haus. Am Ende eines aufregenden Jagdtages hatte man das Gefühl: *Hunting is coming home!"

Britta Züngel

 

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