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Weihnachtszauber in Bückeburg

Nicht etwa die berittenen Nikoläuse waren am Vortag des ersten Adent unterwegs sondern sportliche Jäger im roten Rock, die im Rahmen der „Weihnachtszauber“-Marktausstellung am Bückeburger Schloss auf einige Schleppen hinter den Böhmer Harriern gingen. Gejagt wurde auf dem Bundeswehr-Übungsplatzgelände Röcker Feld.

Wilhelm Vogeley (Hameln), langjähriger Jagdreiter mit bundesweiter Erfahrung, schildert: „Ich bin schon oft in Bückeburg geritten, aber jetzt zum ersten Mal dort hinter den Böhmer Harriern, die wie immer sehr schnell und sehr spurtreu liefen. Wir waren um die 35 Teilnehmer, und aufgebaut waren fast 50 Sprünge. Ich zähle ja immer sehr genau und es waren exakt 47 Sprünge, inklusive vieler Gräben. Bei meiner Anfahrt hat es geregnet, aber beim Satteln war es trocken und so ist es auch geblieben.
Stelldichein war auf der Wiese am Mausoleum und wir sind dann bis an die Brücke zum Schloss vorgezogen. Dort, wo sonst der Aufmarsch stattfindet, waren die Marktstände aufgebaut, aber so haben die Besucher des Weihnachtsmarktes, darunter der Fürst und seine Frau uns beim Abritt beobachtet. Mit dieser Jagd anlässlich des Weihnachtszaubers ist die alte Tradition der Reitgemeinschaft Bückeburg wieder aufgelebt, die früher neben der offiziellen Jagd im Herbst immer eine zweite Veranstaltung am Bußtag ausgerichtet hat. Als Equipagenjagd oder zum Saisonabschluss ist das jetzt wieder aufgelebt. Wie es hieß soll das nächstes Jahr wiederholt werden, und das fände ich sehr schön.“

Karl Hermann Alt (Warmeloh), Jagd- und Vielseitigkeitsreiter und -Trainer, beritten mit einem Pferd von Elke Homann, zeigte sich besonders beeindruckt von seinem Weihnachtsmarkt-Besuch anlässlich der Jagd: „Das war wirklich ein Highlight. So oft erlebt man das ja nicht mit Pferd. Ich habe gestaunt, wie ruhig die Pferde das alles mitgemacht haben. Keiner wurde unruhig, selbst dann nicht als einige ältere Damen mit Rollator direkt vor uns auch noch ihre Schirme wedelten. Auch die Hunde waren vorbildlich inmitten der ganzen Stände rechts und links von der Brücke, wo Heinrich Werkmeister und Thorsten Mönchmeyer ihre Ansprachen hielten. Mit 27 Reitern und sechs Pikören ging es dann zum Röcker Feld. Der Boden war ein bisschen tiefer als sonst, aber alle Eisen blieben drauf. An einigen Sprüngen waren die Absprungstellen mit Schotter und Rindenmulch präpariert. Die haben sich wirklich viel Mühe gegeben. Es war super Stimmung insgesamt.“ 

Machen Sie sich selbst ein Bild anhand der Fotos von Anja Steffen in der Bildergalerie:

Bernd Eylers hat ein Video gedreht. Klicken Sie hier: