Cookies helfen uns bei der Bereitstellung unserer Inhalte und dabei das Nutzererlebnis zu verbessern. Mit der Nutzung dieser Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok Mehr Informationen

"Luisen-Jagd" in Potsdam

Das ist mal wirklich geschichtsträchtig – und so eine Gelegenheit ergibt sich selten. Die Potsdamer Schlösser als Kulisse und das Jagdgelände der Preußenkönige unter den Hufen. An Allerheiligen,  1.November, veranstaltet der Brandenburger Hunting Club die 1. Luisen-Jagd, beginnend am Neuen Palais zu Sanssouci.

Es geht spektakulär los: Stelldichein ist auf der „Mopke“, jener Fläche zwischen dem Neuen Palais zu Sanssouci und den Communs, ein markanter Potsdamer Ort. Geritten wird dann hinter der  Brandenburger Meute von Hinrich Mönchmeyer im historischen Potsdamer Wildpark, den die Preußenkönige sich vor Zeiten anlegen ließen.  

Zuschauer erleben nach dem Abzug der Reiter auf der Mopke einen Kutschen-Auftrieb. Historische Gefährte mit Besatzung aus einem Historienverein in den entsprechenden Kostümen, die auch ausführlich vorgestellt werden. Die Kutschen fahren  zum Luisenplatz und zur Kaffeetafel, während die Reiter sich auf acht Schleppen sportlich  amüsieren und dann zum Curee auf die Mopke zurückkommen.

Die Luisenjagd hat prominente Fürsprecher. Ein Botschafter, den der Brandenburger Hunting Club unter seinen Mitgliedern hat, die Bundestagsabgeordnete Katherina Reiche als Schirmherrin, und die Jagdherrschaft hat Barbara Schubert-Bansbach übernommen. Die Potsdamerin ist eine große Anhängerin der Königin Luise und hat zu deren Ehren schon zwei andere Highlights für die Berliner Society ins Leben  gerufen, das Luisenfest und den Luisenball.

Zwei Jahre Vorlauf hatte sich Bernd Schiel, Clubmaster des Brandenburger Hunting Clubm für die Realisierung des Plans für eine Luisenjagd gegeben.  Aber „erst hat’s gekleckert und dann ging es doch“, umreibt er jetzt den Hürdenlauf durch die Administrationen. Aus organisatorisch Gründen werden für die Luisenjagd schriftliche Anmeldungen erfordert. Bei maximal 50 Reitern soll Schluß sein. „Ich will keine Masseveranstaltung“, sagt Bernd Schiel. Und das hätte Luise vermutlich auch nicht gepasst.

Mehr Info in der Einladung hier:
Anmeldungen direkt hier:      bit.do/luisen-jagd