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Marbach Classics als Sommer-Alternative

Ein Sinfonie-Orchester in der Reithalle, Pferde auf dem Parkett: Die »Marbach Classics«, die Pferdeballett und sinfonische Live-Musik verbinden, haben sich innerhalb kurzer Zeit zu einem Markenzeichen der Kulturszene im Land entwickelt. Welche Magie vom Zusammenspiel klassischer Musik und traditioneller Reit- und Fahrkultur ausgeht, haben die Veranstalter - das Haupt- und Landgestüt Marbach, die Württembergische Philharmonie Reutlingen und der Reutlinger General-Anzeiger - in den vergangenen drei Jahren selbst staunend erlebt und einem immer größer werdenden Publikum nähergebracht. Die zwei Galaabende von »Marbach Classics 2013« sind am Freitag und Samstag, 5. und 6. Juli, in der großen Gestütsreithalle. Beginn jeweils um 20.30 Uhr.

Die Organisatoren von Marbach Classics setzen auch in diesem Sommer wieder darauf, Abwechslung ins Programm zu bringen mit neuen, noch nicht gezeigten Schaunummern. Was für die Württembergische Philharmonie Reutlingen und Dirigent Ola Rudner jedes Jahr aufs Neue eine besondere Herausforderung ist. Mit Werken von Haydn, Mozart, Johann Strauß, Albert Ketèlbey, Cemal Resit Rey oder Tschaikowski sucht das renommierte Landesorchester die Harmonie zwischen klassischer Musik und den Bewegungen der Pferde.
»Es ist Teil unseres Erfolgskonzeptes, diese faszinierende Show jedes Jahr weiter zu entwickeln«, sagt Gestütsleiterin Dr. Astrid von Velsen-Zerweck. Da ist das Showteam Grundler vom Barockpferde-Ausbildungszentrum aus dem bayerischen Nördlingen zu nennen, das zwei ungarische Lipizzaner in einer Freiheitsdressur zur Musik der Württembergischen Philharmonie tanzen lässt und zwei weitere Gänsehaut-Nummern mit Friesenhengsten verspricht.

Dass mit Anabel Balkenhol eine Weltmeisterschafts- und Olympiateilnehmerin aus dem Jahr 2012 auf die Alb kommt, sehen die Veranstalter als Zeichen einer hohen Wertschätzung für das Gesamtkunstwerk Marbach Classics. Die Tochter von Dressurlegende Klaus Balkenhol wird in einer Dressurkür den Marbacher Hengst »Diamond Star« vorstellen, mit dem sie in dieser Saison die ersten internationalen Turnierstarts plant.

Ein Wiedersehen gibt es mit der spanischen Tänzerin Ana Ayromlou und ihrem Partner Oliver Jubin, die im vergangenen Jahr mit ihrem spektakulären Feuer-Fackel-Tanz die Herzen des Publikums erobert hatten. Im Juli dürfen sich die Marbach Classics-Besucher auf einen Auftritt freuen, der in diesem Jahr schon bei der weltweit größten Pferdemesse EQUITANA in Essen gefeiert wur¬de. Ana Ayromlou und Oliver Jubin hatten die Show als spannende Verbindung von Akrobatik und Dressur in einer Probenzeit im Frühjahr in Marbach entwickelt.

Marbach selbst setzt auf die Anmut und Ausstrahlungskraft der freilaufenden Araberstuten. Es ist das einzige Schaubild, das bisher bei allen drei Veranstaltungen gezeigt wurde. »Wir wissen, dass die Besucher die Silberne Herde als festen Bestandteil des Programms erwarten. Es ist ja auch immer wieder ein herrliches Bild, wie die Stuten zur klassischen Musik ihrem Temperament ungezügelt freien Lauf lassen«, sagt die Gestütsleiterin.

Auch kulinarisch gesehen gelten hohe Qualitätsansprüche. Die „Biosphärengastgeber“ servieren einen Marbach-Classics-Gourmetteller, der die regionale Küche preist:  Carpaccio vom Weiderind mit Albkäse, Ogenmelone mit Wacholderschinken, Honauer Lachsforellen-Terrine mit Senf-Dillschaum – dazu gibt’s ein Glas Schwäbischen Kir.

Mehr Infos unter marbach-classics.de

Bei den Marbachs Classics suchen die Württembergische Philharmonie Reutlingen mit Dirigent Ola Rudner die Harmonie zwischen klassischer Musik und den Bewegungen der Pferde. Foto: Uschi Pacher