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Shar-Pei

Rasse: Shar-Pei
 
Herkunft: China
 
Geschichte: Der Shar-Pei existiert seit Jahrhunderten in den an das südchinesische Meer angrenzenden Provinzen. Er war immer ein Arbeitshund, der vorwiegend auf dem Land von Bauern als Jagd-, Wach- und Hütehund verwendet wurde. Ob die Rasse tatsächlich - wie zum Teil behauptet wird - 2000 Jahre alt ist, bleibt Spekulation, da es keinerlei gesicherte Beweise dafür gibt. Bis in die späten 60er, frühen 70er Jahre des 20. Jahrhunderts waren die Shar-Pei im westlichen Ausland völlig unbekannt.

Foto: Bernd Eylers

Zu dieser Zeit war die Rasse vom Aussterben bedroht, und es wurden letzte Exemplare in China zusammengesucht, um eine neue Zuchtbasis zu schaffen. Vor etwa 20 Jahren kamen die ersten Shar-Pei nach Deutschland, wo sich der 1985 gegründete 1. Deutsche Shar-Pei Club 1985 e.V. seitdem um den Erhalt und die Verbesserung der Rasse bemüht.
 
Zucht/Verwendung: Shar-Pei werden als Gesellschafts- und Familienhunde gehalten, die ihrer ursprünglichen Aufgabe als Wach- und Hütehund gerecht werden, in dem sie ihr Haus und ihr menschliches Rudel bewachen.

Charakter: Die Hunde sind aufmerksam, wachsam, agil, liebevoll und anhänglich zu den Mitgliedern ihrer Familie, Fremden gegenüber aber zurückhaltend und reserviert. Ihre Unabhängigkeit und ihr eigener Kopf verlangen eine konsequente Erziehung, ohne die der Shar-Pei die Rollen vertauschen könnte. Aufgrund ihrer engen Bindung an die Familie und ihres nicht wetterfesten Felles sind sie für Zwingerhaltung nicht geeignet.

Äußeres Erscheinungsbild: Das Erscheinungsbild eines Shar-Pei ist auffallend und absolut unverwechselbar. Der kompakte Hund mit quadratischem Körperbau besitzt einen großen, massigen Kopf mit einem breiten, gut gepolsterten Fang, der an einen Nilpferdkopf erinnert. Die Ohren sind sehr klein, ihre Spitzen kippen in Richtung der Augen. Welpen sind am ganzen Körper mit Falten bedeckt, die den Eindruck erwecken, als sei ihnen ihr Fell einige Nummern zu groß. Im Erwachsenenalter bleiben davon nur Falten am Kopf, Widerrist und Rutenansatz erhalten. Die Rute ist hoch angesetzt und wird gekrümmt, gebogen oder als "Ringelrute" getragen. Weiteres Charakteristikum ist das kurze, borstige, vom Körper abstehende Fell ohne Unterwolle, bei dem alle einheitlichen Farben - mit Ausnahme von weiß - erlaubt sind. Abgesehen von den, ebenfalls aus China stammenden, Chow Chow sind sie die einzige Rasse mit blau durchgefärbter Zunge. Die Schulterhöhe liegt zwischen 44 und 51 cm bei einem Durchschnittsgewicht von 20 bis 25 kg.
 

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