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Neufundländer

"Die sanften Bären"

Rasse: Neufundländer
 
Herkunft: Kanada (Neufundland)
 
Geschichte: Über den Ursprung der Neufundländer gibt es unterschiedliche Hypothesen. Die einen vermuten, daß auf den sagenumwobenen Reisen der Wikinger im 10. Jahrhundert Hunde von Island nach Neuseeland gelangten, andere ziehen Vergleiche zu den Wolfshunden der Pyrenäen. Die Goten hätten diese Hunde nach Skandinavien gebracht, von wo aus sie über Grönland nach Neuseeland gelangten. Tatsache ist, daß europäische Seeleute zu Beginn des Seehandels im 17. Jahrhundert mit Neufundland bei den Ureinwohnern beeindruckende Hunde entdeckten, die an das harte, unwirtliche Leben der Insel perfekt angepaßt waren.

Foto: Bernd Eylers

Es waren kräftige, widerstandsfähige Hunde, die eine starke Affinität zum Meer entwickelt hatten und gute Schwimmer waren. Sie dienten den Seeleuten beim Einholen des Fanges, in dem sie Netze und Boote an Land zogen und herausgefallene Fische apportierten. Die größten und kräftigsten Hunde hatten die Aufgabe, die Ladung über Land zu bringen - als Lasttiere oder Schlittenhunde. Ende des 18. Jahrhunderts stieg die Nachfrage nach dem Neufundländer in England enorm, wo er zum Modehund wurde und wo 1886 der erste Neufundländer-Klub gegründet wurde.
 
Zucht/Verwendung: Heute ist der Neufundländer ein Gebrauchs- und Familienhund. Er besitzt erstaunliche Fähigkeiten als Rettungsschwimmer, wegen der er besonders an der französischen Atlantikküste eingesetzt wird. Der viel beschriebene "Rettungstrieb" des Neufundländers begründet sich in seiner Geschichte. Jahrhundertelang hat er gelernt, daß er für alles, was er aus dem Wasser holt, belohnt wird. Diese genetisch verankerte Verhaltensweise läßt ihn heute auch Menschen in Not aus dem Wasser ziehen.


Foto: Bernd Eylers
Charakter: Der Neufundländer hat ein ruhiges, gutmütiges und gelassenes Wesen. Er ist freundlich zu Mensch und Tier, seiner Familie treu ergeben und kinderfreundlich. Besonders wachsam ist er nicht, dafür aber anhänglich und folgsam. Seiner großen Wasserliebe zufolge sollte er hin und wieder die Möglichkeit haben, diesen Trieb nachkommen zu können.

Äußeres Erscheinungsbild: Dieser kräftige Hund mit dem Bärengesicht erreicht ein Gewicht zwischen 50 und 69 kg. Die durchschnittliche Schulterhöhe beträgt bei Hündinnen 66 cm und bei Rüden 71 cm. Das wasserabstoßende, halblange Fell besitzt eine dichte Unterwolle. Die Fellfarben sind schwarz oder braun, manchmal mit kleinen weißen Abzeichen an Brust oder Schwanz. Rassetypisch sind die Zwischenzehenhäute.
 

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