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Parson Jack Russell Terrier

"...vom kleinen feurigen Jäger zum Familienhund..."

Rasse: Parson Jack Russell Terrier
 
Herkunft: Großbritannien (Westengland)
 
Geschichte: Der Begründer der Rasse war der im 19. Jahrhundert im englischen Devon lebende Pfarrer Jack (John) Russell. Dieser jagdbegeisterte Pfarrer erwarb zu Beginn des 19. Jahrhunderts eine weiße, rauhhaarige Terrierhündin etwa von der Größe eines heutigen Jack Russell, mit der er eine erfolgreiche Zucht begründete. Durch Einkreuzung verschiedener Rassen, die im einzelnen nicht mehr sicher nachzuvollziehen sind, entstanden Hunde, deren Arbeitstauglichkeit bei der Baujagd auf Fuchs und Otter im Vordergrund stand. Diese einfach als "Working Terrier" (Arbeitsterrier) bezeichneten Hunde waren noch sehr unterschiedlich im Typ und bildeten den Grundstock der heutigen Rasse.

Foto: Bernd Eylers

Erst Ende des 2. Weltkrieges verbreitete sich die - noch nicht offiziell anerkannte - Rasse auch auf dem Kontinent. In Deutschland ist sie seit etwa 30 Jahren vertreten. Als "Parson Jack Russell Terrier" wurde sie 1990 offiziell als eigenständige Hunderasse vom englischen Kennel-Club anerkannt.
 
Zucht/Verwendung: Der Jack Russell Terrier wird heute immer noch als Jagdhund eingesetzt - besonders als Stöberhund, wo er die Aufgabe hat, den Fuchs oder Dachs aus seinem Bau zu vertreiben. Immer größerer Beliebtheit erfreut er sich mit seinem freundlichen Wesen als Familienhund, wobei er dem Zweibeiner durch seine Eigensinnigkeit eine konsequente Erziehung abverlangt. Häufig zu finden ist der Jack Russel auch in Reiterkreisen, wo er als ausdauernder und unermüdlicher Begleiter bei Ausritten große Wertschätzung genießt. In England wird er sogar als Meutehund eingesetzt.


Foto: Bernd Eylers
Charakter: Jack Russell sind freundliche, intelligente, aufgeweckte, lebhafte Hunde mit überschäumendem Temperament. Ihrer Geschichte zufolge sind sie selbstlos, mutig, schnell und ausdauernd. Ihre Eigenständigkeit ist gepaart mit einer gehörigen Portion Dickköpfigkeit, die oftmals dazu führt, daß sie ihre Ohren auf "Durchzug" schalten, wenn ihnen ein Befehl nicht paßt. Mit anderen Artgenossen verstehen sie sich in der Regel gut, an Katzen müssen sie - wie alle Jagdhunde - früh gewöhnt werden.

Äußeres Erscheinungsbild: Der harmonische Körper ist etwas länger als hoch, sollte aber keinesfalls dackelähnlich sein. Die Schulterhöhe darf zwischen 28 und 38 cm betragen - als Ideal gilt 33 cm bei Hündinnen und 35 cm bei Rüden. Das durchschnittliche Gewicht liegt zwischen 5 und 8 kg. Man unterscheidet zwischen rauhhaarigen und glatthaarigen Exemplaren, die aber untereinander gepaart werden dürfen. Die Grundfarbe des Haarkleides soll überwiegend weiß sein mit lohfarbenen, braunen oder schwarzen Abzeichen meist an Kopf und Schwanzwurzel.
 

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