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Irish Setter

"...der Hühnerhund mit blauem Blut..."

Rasse: Irish Setter
 
Herkunft: Großbritannien (Irland)
 
Geschichte: Seit dem 15. Jahrhundert wird über Jagdhunde berichtet, die Rebhühnern und Wachteln auflauern und sich in gebührendem Abstand vor dem verfolgten Wild niederlegen ohne das Wild zu scheuchen. Alle heute existierenden Setter, die englischen, die schottischen und die irischen gehen auf sog. Bracken, bzw. langhaarige Stöberhunde zurück. Die beim Wittern von Federwild sich niederlegende oder vorsitzende Hunde wurden auch "setting dogs" oder setting spaniels" genannt - daraus leitete sich schließlich der Begriff Setter ab.

Foto: Bernd Eylers

Der in seiner heutigen Form existierende Irish Setter mit seiner eleganten Erscheinung und der einheitlichen kastanienroten Farbe entstand im 19. Jahrhundert, wo er als Hund des britischen Adels große Wertschätzung genoß. Im Jahre 1873 begann die Trennung der verschiedenen Setterschläge mit Gründung des Englischen Kennel Club (Vereinigung der englischen Hundezüchter) und 1885 wurde mit Gründung des "Irish-Setter-Club Dublin" der Rassestandard festgelegt.
 
Zucht/Verwendung: Auch heute noch wird der Irish Setter als Vorstehhund bei der Jagd eingesetzt. Seiner rassigen Erscheinung und der einzigartigen kastanienroten Farbe wegen ist er heute ein über seine Heimat hinaus beliebter Ausstellungs- und Familienhund geworden. Vorsicht ist geboten bei Hunden, die nur noch auf reine Schönheit gezüchtet werden. Bei ihnen können sich Wesensschwächen - wie extreme Scheu und Ängstlichkeit - einschleichen.


Foto: Bernd Eylers
Charakter: Irish Setter sind temperamentvolle, intelligente Hunde mit einem Jagdinstinkt, der eine klare Erziehung mit konsequenter Führung und Verstand erfordert. Ihr Wesen ist anhänglich, freundlich und sanft, allerdings müssen sie die Möglichkeit haben, ihrem großen Bewegungsdrang nachkommen zu können.

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