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Deutscher Schäferhund

"...der Wolf unter den Hunden..."
 
"der einzige gefährliche Schäferhund ist der berufslose, der ungelernte. In ihm bricht nicht selten der Wolf durch..." (Horst Stern)

Rasse: Deutscher Schäferhund
 
Herkunft: Deutschland
 
Geschichte: Über die ursprüngliche Herkunft gibt es keine einheitliche Meinung. In jedem Fall war der früher auch als "Elsässer Wolfshund" bezeichnete Deutsche Schäferhund ein Hütehund der Bauern. 1880 wurde der Rassestandard formuliert und 1899 kam es zur Gründung des deutschen Schäferhundvereins (SV). Bis zu diesem Zeitpunkt gab es immer wieder Einkreuzungen zwischen Wölfen und Schäferhunden. Während des 2. Weltkrieges wurden Deutsche Schäferhunde in den verschiedensten Bereichen der deutschen Wehrmacht eingesetzt und wurden für ihre vielseitige Verwendbarkeit bekannt.

Foto: Bernd Eylers

Heimkehrende Soldaten der Alliierten brachten einige Hunde nach Großbritannien und die USA, wo sie sich innerhalb kurzer Zeit größter Beliebtheit erfreuten. Ein Deutscher Schäferhund gelangte durch einen US-Offizier nach Hollywood, wo er die Vorlage für die nachfolgenden Rin-Tin-Tin Filme bildete - die der Rasse zu einem weltweiten Bekanntheitsgrad und bis heute anhaltender Popularität verhalfen.
 
Zucht/Verwendung: Der Deutsche Schäferhund wird auf der ganzen Welt gezüchtet und ist die einzige Rasse, für die es eine länderübergreifende Organisation gibt, die die Belange der Rasse in über 60 Ländern vertritt. Er gilt als der vielfältigste Gebrauchshund der Welt und findet Einsatz als Wach- und Suchhund bei Polizei und Militär, als Blindengeleithund, Lawinenhund, Spürhund sowie Haus- und Hütehund. Als Familienhund eignet er sich nur, wenn ihm viel Zeit gewidmet wird und er sinnvolle Aufgaben bekommt, ohne die er verkümmert - oder im Zweifelsfall der Wolf in ihm durchbricht.


Foto: Bernd Eylers
Charakter: Der Deutsche Schäferhund ist arbeitswillig, lernbereit und besitzt eine hohe Intelligenz, die er gefordert wissen will. Er gilt als anhänglich, gehorsam, leicht auszubilden, wachsam, beschützend und selbstbewußt. Diese Charakterzüge stellen hohe Anforderungen an den Zweibeiner, der sich immer als eindeutiger Rudelführer erweisen muß. Erfüllt er diese Aufgabe, wird sich der Hund eng an ihn binden und alle von ihm geforderten Aufgaben erfüllen. Wesensschwache, bissige und ängstliche, nervenschwache Hunde, wie sie heute zeitweilig auftreten, sind in der seriösen Zucht absolut unerwünscht.

Äußeres Erscheinungsbild: Der Körper ist etwas länger als hoch mit leicht abfallender Kruppe. Die Schulterhöhe liegt bei Hündinnen zwischen 55 und 60 cm und bei Rüden zwischen 60 und 65 cm. Das Gewicht variiert je nach Geschlecht und Größe zwischen 29 und 40 kg. Das Haarkleid besteht aus festanliegendem, kurzem Deckhaar mit dichter Unterwolle. Als Fellfarben kommen schwarz und grau vor mit braunen, gelben bis hellgrauen Abzeichen vor. Rassetypisch ist eine schwarze Nasenkuppe und ein schwarzer Rücken.
 

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