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Chow Chow

"Tempelwächter, Fleischlieferant, Begleithund - wechselvolle Geschichte des uralten Asiaten"
 
"Die Züchter haben recht, wenn sie ihn als einen der letzten Individualisten nennen. Ein Hund, der ein Herr ist. Auf der Suche nach einem Herrn, der kein Hund ist."
(Horst Stern)

Rasse: Chow Chow
 
Herkunft: China
 
Geschichte: Es wird gesagt, daß der Chow Chow in grauer Vorzeit als Wächter vor den Toren der Tempel diente, die er vor dem Eindringen böser Geister behütete. Die Entstehung der Rasse geht vermutlich auf die Mongolen zurück - daher auch die Bezeichnung Barbaren- bzw. Tartarenhund. Später gelangte der Chow Chow dann nach China, wo er als Schutzhund die Paläste vor realen Eindringlingen beschützte und als Jagdhund der Aristokraten diente. In China trägt der Chow Chow aufgrund seines Äußeren auch den Namen "Hsiung kon", was Bärenhund bedeutet. "Chow Chow" hingegen heißt einfach lecker-lecker, was dem Umstand zuzuschreiben ist, daß der einstige Palastwächter vor allem seines Fleisches wegen beim Volk beliebt wurde - noch heute steht Chow Chow Fleisch in China auf so mancher Speisekarte.

Zucht/Verwendung: Der ehemalige Hund der chinesischen Aristokratie ist heute in seiner Heimat überwiegend Fleisch- und Felllieferant, in anderen Teilen der Welt ist er zum Begleit- und Familienhund geworden.

Charakter: Oft wird dieser Individualist unter den Hunden als "Einmann-Hund" beschrieben, der seinen Herrn genau prüft, bevor er sich an ihn bindet - aber dann für immer. Deswegen kontrastiert seine Unabhängigkeit, Eigensinnigkeit und Distanziertheit auch zu der Anhänglichkeit und Treue, die er seinem Herrn entgegenbringt. Die Grundstimmung des Chow Chow wird als bedächtig bis melancholisch beschrieben - wer kann es ihm verdenken bei dieser wechselvollen Vergangenheit. Dennoch, wenn er angreift, geschieht dies lautlos und ohne Vorankündigung.

Äußeres Erscheinungsbild: Die auffälligsten Merkmale der Rasse sind ihre blau gefärbte Zunge, das Bärengesicht mit Löwenmähne (bei der langhaarigen Variante) und der seltsam gestelzte Gang, den sie ihren steilen, ungewinkelten Hinterbeinen zu verdanken haben. Die Größe variiert bei Hündinnen zwischen 46 und 51 cm, bei Rüden zwischen 48 und 56 cm bei einem durchschnittlichen Gewicht zwischen 25 und 32 kg. Es gibt eine langhaarige und eine kurzhaarige Variante mit den vorherrschenden Fellfarben rot, schwarz, blau und creme.
 

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