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Bordeauxdogge

... einst reißende Bestien - heute liebevolle Familienhunde ..."

Rasse: Bordeauxdogge
 
Herkunft: Frankreich
 
Geschichte: Schon im 14. Jahrhundert wurde in Frankreich von großen, "molossoiden" Hunden berichtet, welche zu den Vorfahren der großrahmigen Kampfhunde gehörten, die im 19. Jahrhundert im gesamten Mittelmeerraum entlang der Küsten Spaniens, Frankreichs und Italien gehalten wurden. In dieser Zeit waren Tierkämpfe beliebte Attraktionen des Volkes, bei denen große Kampfhunde im Kampf gegen Bären, Wölfe und Leoparden antreten mußten oder im Kampf Hund gegen Hund. Die Gegend um Bordeaux war eines der Zentren solcher blutigen Schaukämpfe in Frankreich und gab der heutigen Rasse ihren Namen.

Foto: Bernd Eylers

Während dieser Zeit gab es noch keinen einheitlichen Rassetyp, wie man ihn heute kennt, da das Aussehen der Funktionalität für dieses grausige Spektakel untergeordnet war. Außerdem ist davon auszugehen, daß es auch immer wieder zu Kreuzungen mit einheimischen Haus- und Hofhunden kam. Seit etwa 1920 gibt es einen einheitlichen Rassetyp. 1924 wurde der erste Club in Deutschland gegründet, der direkte Vorgänger des heutigen Molosserclubs, dem auch verschiedene andere ehemalige Kampfhunderassen angehören.


Foto: Bernd Eylers
Zucht/Verwendung: Aus den einstigen Kampfhunden sind heute liebenswerte Wach- und Familienhunde geworden. Bei seriösen Züchtern werden Hunde, die zur Aggression oder Ängstlichkeit neigen, von der Zucht ausgeschlossen. Außer in ihrem Heimatland Frankreich gibt es einen gesicherten Zuchtbestand in Deutschland. In England und den USA sind Bordeauxdoggen derzeit noch nicht als Rasse anerkannt. Bei dem Kauf eines Hundes dieser Rasse ist zu beachten, daß die Lebenserwartung - wie bei den meisten großen Hunden - mit 8-10 Jahren relativ niedrig ist, häufig sogar durch Anfälligkeit für bestimmte Erkrankungen deutlich darunter liegt.
 

Charakter: Bordeauxdoggen sind freundlich, aufmerksam, anhänglich und liebevoll ihrer Familie gegenüber, die mutig, aber ohne Aggression bewacht wird. Sie haben eine hohe Reizschwelle, und in der Regel reicht ihre respekteinflößende Erscheinung schon aus, um unerwünschte Besucher fernzuhalten.

Äußeres Erscheinungsbild: Die imposanten, stämmigen Hunde besitzen einen mächtigen Schädel, eine tiefe Stirnfurche mit symmetrischen Falten und einen kräftigen, kurzen, breiten Fang. Die Schulterhöhe liegt bei Hündinnen zwischen 58 und 66 cm bei einem Mindestgewicht von 45 kg, bei Rüden zwischen 60 und 68 cm bei einem Mindestgewicht von 50 kg. Das kurze, glatte Fell ist einfarbig rötlichbraun bis falbfarben mit einer roten oder schwarzen Maske.
 

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