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Beagle


Rasse: Beagle
 
Herkunft: Großbritannien (England)
 
Geschichte: Die Vorfahren dieses "urbritischen" Jagdhundes stammen aus Frankreich. Als Wilhelm der Eroberer im Jahr 1066 nach England kam, um seinen Anspruch auf die Krone Nachdruck zu verleihen, kam mit ihm und seinen Mannen der "Northern Hund" nach Großbritannien, der als ein wichtiger Vorfahr des heutigen Beagle gilt. 1475 wird der Beagle erstmals schriftlich - als kleiner Meutehund - erwähnt. Bekannt wurde er vor allem durch die zunehmende Hinwendung der britischen Königsfamilien zu dieser Rasse. Im 19. Jahrhundert nahm die Zahl der Beaglemeuten stark zu, als sich außer dem Landadel auch das reiche Bürgertum der populären Hasenjagd widmete. 1890 wurde der erste Beagle Club in Großbritannien gegründet und kurze Zeit später gelangten die ersten Beagle in die USA. Berühmtester Vertreter der Rasse wurde "Snoopy", als Zeichentrickfigur bei den Peanuts. Mitte des 20. Jahrhunderts erreichten die ersten Beagle das europäische Festland.

Zucht/Verwendung: Als Jagd- und Meutehund spielt der Beagle heute nur noch eine untergeordnete Bedeutung. Sein freundliches Wesen machen ihn zu einem idealen Familien- und Haushund, wenn man sich seiner Jagdinstinkte bewußt ist, die es auf Spaziergängen im freien Feld zu kontrollieren gilt.
 

Charakter: Beagle sind gutmütige, lebhafte, ausdauernde und fröhliche Hunde, die über eine gehörige Portion Eigensinn verfügen. Diese Eigenschaft, sowie ihr ihnen angeborener Jagdtrieb erfordern eine konsequente Erziehung. Die ehemals ausschließlich als Jagd- und Meutehund gezogene Rasse benötigt viel Auslauf und Bewegung sowie engen Kontakt zu seinem "Rudel" - das heute überwiegend aus der Menschenfamilie besteht.

Äußeres Erscheinungsbild: Die Schulterhöhe der kleinen, kräftigen Hunde liegt zwischen 33 und 40 cm bei einem Gewicht zwischen 9 und 14 kg. Das kurze, dichte Haarkleid ist meisten dreifarbig, weißer Untergrund mit braunen Abzeichen und schwarzem Sattel. Charakteristisch ist die starke, aufrechtgetragene Rute.
 

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