Cookies helfen uns bei der Bereitstellung unserer Inhalte und dabei das Nutzererlebnis zu verbessern. Mit der Nutzung dieser Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok Mehr Informationen

Australian Cattle Dog


Rasse: Australian Cattle Dog
 
Herkunft: Australien

Geschichte: Die Entstehung dieser relativ jungen Rasse geht auf das 19. Jahrhundert zurück. Zuchtziel war ein Viehtreiberhund, der den extremen klimatischen Bedingungen des australischen Kontinents gewachsen war und der das einheimische, halbwilde Vieh unter Kontrolle zu halten vermochte. Der einheimische, lautlos jagende Wildhund - auch als Dingo bekannt - erfüllte zwar diese beiden Faktoren, war aber zu aggressiv und wild, um richtig erzogen zu werden. Etwa um 1840 unternahm der Viehzüchter Thomas Hall den Versuch, zwei bluemerlefarbene Collies - reinrassige schottische Importe - mit Dingos zu paaren und erhielt als Ergebnis eindrucksvolle Viehtreiberhunde, deren Nachzucht den Grundstock des Australian Cattle Dog bildeten. Verschiedene weitere Rassen wurden später eingekreuzt, unter anderem der Dalmatiner, dem Loyalität und Gehorsam gegenüber seinem Herrn und gute Verträglichkeit mit Pferden nachgesagt wird. Der Kelpie, ebenso ein australischer Viehtreiberhund, war die letzte Einkreuzung. Seit 1893 wird der Australian Cattle Dog nur noch rein weitergezüchtet.
Foto: Bernd Eylers

Zucht/Verwendung: Außer als Hüte- und Treibhund wird der Australian Cattle Dog als Familienhund gehalten. Beim Viehtreiben arbeitet er leise - ein Umstand, den er seinen Vorfahren, den lautlosen Dingos zu verdanken hat.
 
Charakter: Die Hunde sind wachsam, sehr intelligent, mutig, leicht erziehbar und arbeitswillig. Sie brauchen viel Bewegung und Beschäftigung, um zufrieden und ausgeglichen zu sein. Mit anderen Artgenossen kommen sie in der Regel gut aus, ebenso mit Kindern und anderen Haustieren, wenn sie früh sozialisiert werden.


Foto: Bernd Eylers
Äußeres Erscheinungsbild: Die kompakten Hunde mit Stehohren haben einen massiven Kopf und ein kräftiges Gebiß. Die Schulterhöhe beträgt bei Hündinnen zwischen 43 und 48 cm, bei Rüden zwischen 46 und 51 cm. Das wetterfeste, dichte Fell kommt in zwei Farbschlägen vor: blau, wobei es einfarbige und blaugefleckte Varianten gibt mit oder ohne lohfarbene Abzeichen, und rot-gefleckt. Ein ererbtes Gen der Dalmatiner-Vorfahren sorgt dafür, daß alle Welpen weiß geboren werden und die Fellfärbung erst nach einigen Wochen eintritt.

Zurück