Cookies helfen uns bei der Bereitstellung unserer Inhalte und dabei das Nutzererlebnis zu verbessern. Mit der Nutzung dieser Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok Mehr Informationen

HSJV im Wirbelsturm

Drei Jahre vor dem großen Jubiläum zum Hundertsten wird der Hamburger Schleppjagdverein von einem in diesem Ausmaß wohl noch nie dagewesenen Wirbelsturm gebeutelt. Nach einer Rücktrittswelle sondergleichen sind zur Zeit nur noch der erste Vorsitzende Ulrich Deus und der Huntsman Heiko Lindner im Amt.

Bei der Junghundeschau der Deutschen Schleppjagdvereinigung am 4. Juli in Schwarzenstein freute sich das HSJV-Team noch über den Championstitel für den besten Foxhound-Rüden. Kurz danach trat die Equipage geschlossen zurück. Mit Datum vom 10. Juli erklärten auch Master Jens Möllering und die Vizemaster Katharina Luise „Lulu“ Steinkraus den Rücktritt von ihren Ämtern. „Unüberbrückbare Differenzen mit dem Huntsman und dem Vorstand machten diesen Schritt für uns beide leider unausweichlich“, hieß es in ihrer Bekanntmachung. Die Entscheidung des Masters fiel im Rahmen einer Vorstandssitzung in deren Verlauf dann auch der Schatzmeister Jochen Fischer hingeworfen hat. Der zweite Vorsitzende und Schriftführer Carl Bolten hatte diesen Schritt bereits im Rahmen der Aufgabe seiner Pikörtätigkeit vollzogen. Auch die Positionen in dem beim HSJV bestehenden „Beirat“ – vorgesehen zumeist für Anwärter auf künftige Vorstandsämter - sind weitgehend vakant.  
Am 10. August wird im Hotel Sudermühlen die im Frühjahr corona-bedingt ausgefallene Mitgliederversammlung nachgeholt. Auf der Tagesordnung stehen auch Wahlen. Im Vorfeld hat sich der Vorsitzende Ulrich Deus bereits in einem Brief an die Mitglieder gewandt. „Aufgrund meines Alters gilt meine Kandidatur maximal bis zur nächsten Wahl im Frühjahr 2023. Eine erneute Kandidatur schließe ich danach aus,“ hat er darin für sich und sein Präsidentenamt bedeutet. Für die weiteren freigewordenen Posten lägen bereits Bewerbungen vor bzw. es könnten geeignete Vorschläge unterbreitet werden.
Der Huntsman Heiko Lindner habe zugesichert, sich ohne Master und Vizemasterin so zu organisieren, dass die Meute auch außerhalb des Meutehofes und auf den bevorstehenden Meets  weiterhin betriebssicher von ihm geführt wird. In dem Zusammenhang bleibt auch der mit der Deutschen Schleppjagdvereinigung vereinbarte Termin für die anstehende Betriebssicherheitsüberprüfung am 30. August weiter bestehen.
Text: PS