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Bayern-Abschluss in Schleißheim

„In schnellem Tempo denken und handeln“, das war bekanntlich das Motto der Kavallerie-Reitschule in Hannover. Toni Wiedemann als Master des Schleppjagdvereins von Bayern hat das voll verinnerlicht. Als der Corona-Lock down zum 2. November sich abzeichnete, hat er blitzschnell die traditionelle Abschlussjagd in Schleißheim  vorgezogen. „Es ist gut, immer ein As im Ärmel zu haben“, fand er.

Wegen einer Absage war der letzte Samstag im Oktober frei geworden. Zunächst sollte deshalb eine Ersatzstrecke in Grünau geritten werden. Als sich dann herausstellte, dass das Schloss für Filmaufnahmen verpachtet war, kam Schleißheim ins Spiel – traditionell für die Bayern der Standort für die Abschlussjagd, eigentlich im Kalender für den 14. November. „Ich war schon länger mit der Schloßverwaltung in Kontakt“, verriet der Master, der somit dann blitzschnell  umdisponieren konnte.


Gut 35 Reiter haben die Gelegenheit genutzt und sind vor etlichen Zuschauern geritten, die bei goldenem Oktoberwetter noch einmal den Schleißheimer Schloßpark für einen Herbstspaziergang  angesteuert hatten und dann überrascht erleben konnten, wie englische Stiche lebendig wurden.

Das bunte Bild wurde akustisch ausgestaltet von den Bläsern der Gruppe Anjagd, die die Jagd mit ihren Signalen begleiteten. Die Reiter genossen das prächtige Ambiente ebenso wie das wunderbare Geläuf der Schleißheimer Heide. Im Jagdfeld waren diesmal neben dem Rot und Blau der Bayern-Jagdröcke auch grüne Dragoner-Uniformen des Kavallerieverbandes zu sehen.

 
Text: PS und Bilder: Irena Huber. Mehr von ihr unter picdrop.com/photographyirenahuber/1Ya7ezUnxL