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Heuschleppe mit Hygiene-Verordnung

Auf dem Rosenhof in Büdingen hat die Vogelsbergmeute ihre Corona-Auszeit beendet. „Zwar war der Tag von sommerlichen Temperaturen gekennzeichnet, dennoch spürte ein jeder die besondere Atmosphäre, nach langem Stillstand endlich wieder hoch zu Ross hinter den Hunden reiten zu dürfen“, so die Veranstalter.

Hans Nimrichter als Master mit seiner Equipage aus Nathalie Wiederspahn, Bettina Zipp und Sandra Foth hielten die 29 Hunde auf der Schleppe, die Jochen Schlesies gelegt hatte. Der Rosenhof in Büdingen um Familie Knaf ist seit jeher ein Zentrum für jagdliche Veranstaltungen, daher freuten sich die Meutemitglieder besonders, hier wieder einen Termin im Kalender zu haben.

Das Team um Hausherr Karl-Heinz hatte sechs abwechslungsreiche Schleppen vorbereitet. Einige ohne Hindernisse, andere mit abwechslungsreichem Holzwerk bestückt, so dass die Veranstaltung durchaus den Temperaturen sowie dem Trainingszustand von Pferd, Reiter und Beagle angepasst war. Auch für die Bläser des Bläserkeil Neuer Aufbruch war es eine Freude, ihre Fanfaren endlich wieder zum Besten geben zu können, was sie vorbildlich und äußerst professionell taten. Sie standen perfekt, spielten harmonisch und animierten zu gutem Reiten.

Unfallfrei verlief der Tag hinter laut jagenden und schnellen Beagles mit einem disziplinierten Feld aus 45 Reitern. „Diese Stunden waren eine wahrhaft besondere Zeit im Sattel,“ sagte einer der Mitreiter.  


Unter den derzeitigen Umständen ist eine Jagdorganisation besonders beschwerlich, noch wesentlich mehr, als sie es ohnehin in „normalen“ Zeiten schon ist. Umso bedeutsamer ist der Einsatz der Familie Knaf und des Teams vom Rosenhof. Ganz besonders hervorzuheben ist das Engagement von  Dr. Dr. Wolfhard Lindner, Equipagenmitglied der Meute und Vize-Vorsitzender des Schleppjagdvereins, dessen Einsatz maßgeblich für die Heuschleppe war.

„Wir möchten uns bei allen Anwesenden bedanken, die durch das Einhalten aller Abstands- und Hygieneregeln, beim Einweisen der mit Abstand gekennzeichneten Parkplätze, beim Stelldichein zu Pferde und allen möglichen Regeln dafür gesorgt haben, eine Ausbreitung des Virus zu verhindern. Es ist schön, wenn unter den Bedingungen ein Tag so harmonisch, distanziert aber doch mit Freude durchgeführt und genossen werden kann. Danke allen, die dazu beigetragen haben,“ hieß es am Ende des Tages.


Text: Philipp Jakob und Bilder:givemeasmile.de