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Leben am Limit - Hunting in Ostafrika

Master, die auch Bücher schreiben, sind selten. Adrian Dangar hat jetzt schon sein zweites Werk veröffentlicht. Nach seinen Hunting-Memoiren „True to the Line“ (Sicher auf der Spur) als Huntsman und Master schildert der Engländer jetzt in „Life on the Edge“ (Leben am Limit) die bunte und spannende Biografie seines Freundes Tristan Voorspuy, der schließlich in Kenia von Wilderern getötet worden ist.

Voorspuy ist beschrieben als “Der Mann ohne Angst“, und das wird wohl zutreffen, wenn man Dangars Erinnerungen folgt. Als junger Offizier war Voorspuy stationiert in Deutschland und Nordirland, und in die Lichtblicke in diesem eher unerfreulichen beruflichen Kapitel waren die Jagden hinter der Weser Vale Meute in Detmold, die damals noch von seinem Regiment, den Blues und Royals, geführt wurde. In diesem Jahr feiert sie ihr 50jähriges Bestehen.



Später war Voorspuy Master der einzigen Meute Ostafrikas, „Mr. Bells Hounds“. Mr W Bell hatte dieses Pack aus  englischen Foxhounds gebildet mit Schleppjagdhunden der Limuru Meute, die 1977 aufgelöst worden war. In seinem Testament vermachte Bell diese Hunde an Voorspuy im Juli 1997. Der jagte ein Jahrzehnt mit ihnen auf der künstlichen Fährte und führte zur Blutauffrischung Hunde der East Cornwall Hunt nach Afrika ein.

Voorspuy liebte den Kontinent, wo er Außerordentliches vollbrachte: Von Kairo nach Kapstadt auf dem Motorrad bis zu Flugzeug-Abenteuern, die mehr als einmal mit einem Fast-Absturz endeten, atemberaubende und zum Teil auch lebensgefährliche Begegnungen mit wilden Tieren oder aufregende Filmarbeiten. Er leitete Reit-Safaris in Gegenden, die in keinem Katalog zu buchen sind und hat bei diesen Touren auch etliche Reisende aus Deutschland mitgenommen. In zwanzig Jahren hat er aus der ausgedörrten Sosia-Farm im Norden Kenias ein blühendes Wildlife Reservat gemacht. Dort ist er 2017 auch ums Leben gekommen. Der unbewaffnete Mann wurde vom Pferd geschossen und tödlich verletzt.

Für deutsche Leser (die englisch lesen) ein wertvoller und interessanter Einblick in post-koloniale Zeiten, erlebt von einem Briten, der im ganzen Commonwealth zu Hause war, gesehen durch die Brille eines Engländers und ganz generell eine spannende Biografie.

Das 216-Seiten-Buch kostet 20 englische Pfund und ist erschienen und zu bestellen bei Quiller Publishing Ltd., Wykey House, Wykey, Shrewsbury SY4 1JA, UK
www.quillerpublishig.com oder per mail über info@quillerbooks.com. Wer ein vom Autor signiertes Exemplar möchte, der kann das bestellen über adriandangar.com.

Text: ps und Foto über Quiller Publishing