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Eine Weihnachtsgeschichte für Jagdreiter

Ein Pferd mit Kolik an Heiligabend - das braucht keiner. Passiert aber - und dann kann immer noch eine schöne Weihnachtsgeschichte daraus werden. Hans-Dieter Rohrig aus Altenwahlingen, lange Zeit Kennel-Mann in Dorfmark, hat sich erinnert. Schleppjagd24 gibt seine Worte aus dem Gedächtnis wieder:

„Es war 1983 oder ’84 und da war eine Stute mit Kolik im Stall. Während alle anderen sich zu dieser Zeit in Schale warfen um zur Kirche zu gehen, haben Egbert und ich das Pferd aufgeladen und sind zur Tierärztlichen Hochschule nach Hannover gefahren. Das Pferd war Cosimas Stute Annabel, wenige Monate tragend. Die Ärzte machten uns wenig Hoffnung. Überlebenschance 40:60. Was tun?  Aber für Egbert war die Sache klar. „Ich kann doch nicht an Heiligabend das Pferd meiner Frau aus Kostengründen einschläfern lassen!“, hat er gesagt. Also sind die Ärzte ans Werk gegangen. Hinterher haben sie geurteilt: 60: 40 Überlebenschance. Die Stute ist wieder nach Hause gekommen,  und wir haben sie dann sieben Monate in eine Art von Korsett geschnürt, damit der wachsende Fohlenbauch nicht die Operationsnarbe wieder sprengte. Im Sommer ist das Fohlen dann gesund zur Welt gekommen. Wir haben die kleine Stute „Operette“ genannt. Sie ist bei einer Reiterin gelandet und bestimmt 15 Jahre hinter der Meute gegangen.“